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Patty1989

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1

Montag, 10. September 2018, 22:08

Neuerteilung nach Führerscheinentzug 2006

Guten Abend,

mein Freund haben sie 2006 den Führerschein aufgrund einer Drogenfahrt und dem Vollen Punktekonto entzogen. Ich vermute, der Führerschein wurde letztendlich nur wegen den Punkten denn entzogen, denn auf dem Auszug von Flensburg von 2006 steht 1 M Fahrverbot. Wir waren heute zur Akteneinsicht in der Führerscheinstelle, sowas wirkt sich doch nicht negativ auf die Verjährung aus oder?
Ausserdem war es leider so, dass die Akte seit 2006 nicht aktualisiert wurde, somit die Einsicht eigentlich sinnlos war. Sie wollte in Flensburg nun was aktuelles anfordern und sich dann melden. Den Auszug aus Flensburg haben wir jedoch vor ein paar Tagen selbst angefordert :)
Die Dame war halt recht unfreundlich und wollte gleich eine MPU Beratung vereinbaren bzw uns aufschwatzen. Haben wir natürlich abgelehnt. Kann es denn möglich sein, dass diese Einsicht nun sich negativ auswirkt und die Verjährung von vorn beginnt? Selbst wenn die Sache noch nicht verjährt ist, dann könnte man ja so wenigstens sich anwaltlichen Rat holen, wann sie genau verjährt ist. Dafür war eigentlich die Akteneinsicht und der Auszug aus Flensburg gedacht.
Selbst wenn wir jetzt die Akte ein zweites mal einsehen und nichts unterschreiben oder eine Neuerteilung beantragen, passiert also nichts?

LG :bumm:

RA XDiver

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2

Montag, 10. September 2018, 22:46

Akteneinsicht hat mit den Tilgungsfristen nichts zu tun.

Es bietet sich an, sich einen aktuellen FAER-Auszug beim KBA zu bestellen. Mit neuem Personal, Digitalfunktion und Kartenleser ginge das sogar sofort online. Sonst das Formular ausfüllen, Ausweiskopie anbei und ab nach FL schicken. der Auszug ist in 2-3 Wochen in der Post.
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Patty1989

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Dienstag, 11. September 2018, 08:50

Danke für die Antwort, das haben wir bereits angefordert, die FSST hat es ja auch noch mal erneut angefordert, da werden wir dann noch mal die Akte einsehen, falls da etwas anderes noch vorliegt :) Man sagt ja immer am sichersten ist die Einsicht in diese Akte, oder reicht definitiv die FAER-Auskunft aus. Die Dame von der FSST sagte nämlich, dass deren Auszug aus dem FAER detailierter wäre? Ist das so?


mir war es nur komisch, dass die Frau eigenartig reagierte mit MPU beratung usw ;) sie weiss sicher worauf wir hinaus wollten, die genaue Tilgungsfrist wollte sie ja auch nicht raus rücken . Die reagieren da sicher eigenartig. aber es sind nun mal regelungen.


Nach der Tilgungsfrist verbleiben ja die Unterlagen in der Akte und sie dürfen ja nicht mehr verwendet werden, richtig?
Kann es dennoch passieren, dass das übersehen wird und eine MPU-Auflage kommt nach Neubeantragung oder wird da richtig vermerkt, dass dies verjährt ist und somit guckt sich das keiner an?


-ty-