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ghostrider84

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Sonntag, 28. Mai 2017, 08:43

Erweiterung CE nach Umschreibung/Ersatz nach Verlust

Hallo hier ins Forum,
Hat schon jemand Erfahrung mit Erweiterung auf Lkw nach Umschreibung bzw. Ersatz nach Verlust?


Würde gerne aus beruflichen Gründen die Klasse CE erwerben, meine vorhandene Klasse B basiert auf einem Cz Fs aus 2007 der in D nach Verlust neu ausgestellt wurde. Da aber der Eintrag im Fahreignungsregister erst 2020 getilgt ist, bin ich sehr verunsichert ob bei Antrag auf Klasse CE nochmal eine MPU gefordert wird, da das zfer als Berufskraftfahrer sauber sein muss. Auf Nachfrage bei meiner fsst wurde mir zwar mündlich zugesagt dass dies nicht der Fall sein wird da dieser CE auf die Cz Fahrerlaubnis aufbaut. Da aber meine berufliche Zukunft davon abhängt möchte ich mich ungern auf Experimente einlassen. Wäre super wenn hier jemand was dazu sagen könnte und evtl. sogar einer der Forenanwälte sich dazu äussern könnte. Vielen Dank!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ghostrider84« (28. Mai 2017, 08:56)


flo8034

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Sonntag, 28. Mai 2017, 08:47

Mach ma auf Beitrag bearbeiten und schreib fertig ....

zap

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Sonntag, 28. Mai 2017, 12:30

@ghostrider: welche FS-Klassen hattest Du denn vor dem Entzug der D-FE ?

ghostrider84

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Sonntag, 28. Mai 2017, 12:34

Vorher hatte ich A und B, A würde ich nach ablegen von Theorie und praktischer Prüfung zurück bekommen.

zap

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Sonntag, 28. Mai 2017, 12:35

Den alten B ? Also quasi den alten 3er ?

ghostrider84

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Sonntag, 28. Mai 2017, 12:38

Auf den alten fs wurde verzichtet wegen mpu auflage, den 3er hatte ich ohnehin nicht,bin ich zu jung

zap

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Sonntag, 28. Mai 2017, 12:45

Also ich kann Dich beruhigen, eine MPU Auflage existiert bei Dir nicht mehr, da Du durch den Neuerwerb in CZ die Eignungszweifel ausgeräumt hast, auch wenn das noch im FAER anders drin steht :gcool:
Die MPU darf nur angeordnet werden, wenn Eignungszweifel bestehen, die Du aber durch den Erwerb der CZ-B ausgeräumt hast.

Ist also imho nichts Anderes als ein Eintrag, der nicht verwendet werden darf.
Da hat Dich Deine FSST also richtig aufgeklärt.

Aber selbst wenn die Dir aus rechtlich nicht haltbaren Gründen eine MPU anordnen sollten, wovon ich erst mal nicht ausgehe, wäre das mit einem guten Anwalt recht schnell gelöst.
Eine ADAC-Rechtschutz wäre vor Antragstellung evtl. noch hilfreich, falls Du auf Nummer sicher gehen möchtest.

Im Worst-Case-Scenario könntest Du aber jederzeit auch den Antrag wieder zurück ziehen, womit der Antrag nicht gestellt wäre :KlSM:

ghostrider84

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Sonntag, 28. Mai 2017, 12:51

Okay, danke für die Antwort.


Aber da war doch noch was mit Führerscheinkategorie 1 und 2?!? Und in meinem Fall wäre es so dass evtl. Rentenversicherung oder Arbeitsamt den fs übernehmen würde, wäre also mehr als besch..... Wenn da was wäre. Rechtsschutz ist von DAS seit Jahren vorhanden.

zap

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Sonntag, 28. Mai 2017, 13:04

Ruf doch einfach mal Montag bei RA XDiver an, das ist einer der Forenanwälte.
Ich bin mir zwar mehr als sicher, daß meine Einschätzung zutrifft, aber wenn Dich die Aussage eines Anwalts dann doch mehr beruhigt, ist das ja auch valide :wink:

ghostrider84

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Sonntag, 28. Mai 2017, 13:07

Okay :DK:
Schönen Sonntag noch!!

zap

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11

Sonntag, 28. Mai 2017, 13:14

Du hast mit den Gruppen natürlich Recht, aber sofern Deine FSST eine MPU für CE anordnen sollte, was ich nicht glaube, würde ich erst mal den C1 machen (Der ist Gruppe 2).
Der hat als Vorraussetzung die Klasse B, bei der bei Dir ja keine Eignungszweifel mehr bestehen und damit hättest Du für die Gruppe 2 die Eignungszweifel eh ausgeräumt :wink:

Das wäre so ein "Notfallplan B" :KlSM:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zap« (28. Mai 2017, 13:20)


12

Montag, 29. Mai 2017, 09:19

3. EU-FS-Richtlinie:

Zitat

ANHANG III

MINDESTANFORDERUNGEN AN DIE KÖRPERLICHE UND GEISTIGE TAUGLICHKEIT ZUM FÜHREN EINES KRAFTFAHRZEUGS

BEGRIFFSBESTIMMUNGEN


1. Für die Zwecke dieses Anhangs werden die Fahrzeugführer in zwei Gruppen eingeteilt:

1.1. Gruppe 1:

Führer von Fahrzeugen der Klassen A, A1, A2, AM, B, B1 und BE,

1.2. Gruppe 2:

Führer von Fahrzeugen der Klassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1 und D1E.

ghostrider84

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Montag, 29. Mai 2017, 10:14

Aber ist dann mit Erteilung der Klasse B die Fahreignung für beide Gruppen wieder hergestellt oder nur für die Gruppe 1? :ka:

falo

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Montag, 29. Mai 2017, 10:51

Aber ist dann mit Erteilung der Klasse B die Fahreignung für beide Gruppen wieder hergestellt oder nur für die Gruppe 1? :ka:

In der Regel nur für Gruppe 1 allerdings sehen nich alle FSST das wohl so eng.
Gruppe 2 hat höhere Anforderungen vorallen bei den Gesundheitslichen Aspekten vorallen beim Seh und Reaktionstest.

Das Problem haben auch viele die in D eine MPU erfolgreich gemacht haben weil in der MPU Fragestellung oft der Satz kommt:
'... die das sichere Führen eines Kraftfahrzeuges der Gruppe 1 in Frage stellen?'

Wenn man nun mit diesen Positven Gutachten die FE zurückerhält und später z.B: den Taxischein nachmachen will gibt es die 2. MPU anordnung für Gruppe 2 :(

RA XDiver

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Montag, 29. Mai 2017, 11:02

Es gilt sinngemäß das Gleiche, wie an anderer Stelle bereits gesagt. Zap liegt m.E. leider daneben, wegen der differierenden Fahrzeuggruppen.

Zitat

Auch auf die Gefahr hin, wieder den Miesepeter zu geben: So einfach ist das leider nicht.

Zunächst gibt es KEINE einschlägige und obergerichtliche Entscheidung, die diese Frage beantwortet. Sollte jemand gleichwohl etwas haben, nehme ich sie gerne. Mir ist keine eindeutig passende bekannt.

KEINESFALLS lebt bei einer aberkannten Klase B diese allein durch den Erwerb der Klasse A wieder auf. Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage. Allenfalls kann man sich (und wird dies auch müssen) sich drüber streiten, ob insoweit, im Hinblick auf die durch Klasse A nachgewiesene Eignung, die Klasse B ohne weitere MPU gem. § 28 Abs. 5 FeV wieder zuzuerkennen ist. Vom Himmel fallen tut das Recht zur Nutzung der Klasse B durch den Erwerb der Klasse A keinesfalls. Wie richtig erwähnt, geht es um die Eignung und wenn die besteht, kann das Recht zur Nutzung wieder erteilt werden.

Wie gesagt, die Erteilung der Klasse A, die ja ebenso wie die Klasse B zur Farzeuggruppe 1 gehört, muss auch nach meinem Dafürhalten grundsätzlich die Eignung für eine (zuvor entzogene) Klasse B herbeiführen. Das rein praktische Problem ist indes, dass die Behörden das regelmäßig so ohne weiteres nicht mitgehen und diese Rechtsfrage erst nach einem langen Rechtsstreit entschieden sein dürfte. Ein Allheilmittel für eine schnelle Wiederzuerkennung der Klasse B ist der Erwerb der Klasse A folglich im Regelfall nicht, auch wenn gute Argumente für meine Rechtsansicht streiten. Es muss einfach jedem klar sein, dass er 1-5 Jahre Prozess investieren muss, will man diesen Weg gehen.

Der Erwerb der Klasse BE funktioniert selbstverständlich nicht. Dazu gibt es unlängst eine Entscheidung des EuGH (da Klasse D).
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RA XDiver« (29. Mai 2017, 11:19)


ghostrider84

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Montag, 29. Mai 2017, 11:35

Okay, danke für die Antworten. Das heisst ich werds wohl lieber bleiben lassen. Zumindest solange die Eintragung im faer noch besteht -fot-

RA XDiver

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Montag, 29. Mai 2017, 12:39

Vernünftige Entscheidung, es sei denn, Du hast eine gute RSV, verdammt viel Zeit und ordentlich Risikoverlangen. :tuut:
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ghostrider84

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Montag, 29. Mai 2017, 13:03

RSV ja aber ansonsten weder noch. Das Risiko ist mir zu groß :nö: trotzdem Dankeschön!!

zap

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19

Montag, 29. Mai 2017, 15:42

Es gilt sinngemäß das Gleiche, wie an anderer Stelle bereits gesagt. Zap liegt m.E. leider daneben, wegen der differierenden Fahrzeuggruppen.


Da die FSST ihm ja schon gesagt hatte, daß er keine MPU braucht .... aber ich verstehe das Risiko.

@RA XDiver: Ich würde trotzdem gerne nochmal ganz kurz über meinen "Notfall Plan B" diskutieren wollen, wo ich Deiner Meinung nach daneben lag.

Wenn der TE jetzt lediglich Klasse C1 beantragen würde, die als Grundvorraussetzung die Klasse B hat, also damit seine Zulassungseignungszweifel bereits ausgeräumt hat, sollte das Konstrukt auch für die Gruppe 2 funktionieren und dadurch ohne MPU die Eignungszweifel der Klasse 2 ausgeräumt haben.

Korrigiere mich bitte, falls ich da irgendwo einen Denkfehler habe.

Danke.

Gruß

Zap

falo

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Montag, 29. Mai 2017, 16:20

Warum glaubst du das er C1 ohne MPU bekommen würde?

Ich verstehe da den Zusammenhang zur Klasse B nicht.
In meinen Augen ist es völlig egal welche C oder D klasse er beantragt es ist immer Gruppe 2 und sollte die gleichen Forderungen (MPU) nach sich ziehen.

Aber wie schon geschrieben kommt es bei dem Thema sehr stark auf die FSST selber an.