Beiträge von Surcouf

    Ernsthaft? Das Forum quillt davon über. Man könnte sogar d'rauf kommen, dass es Sinn und Zweck ist.... guck Dich mal um...

    Definitiv. Ich masse mir auch nicht an zu urteilen, habe aber eben meine Meinung dazu. Und wenn Leute aus dem Unglück anderer Geld machen und sie dann auflaufen lassen bzw. wider besseren Wissens weiterhin Führerscheine versprechen, gehört denen eben auf's Maul (gerichtlich). Ob es nun ein Rolf, ein Ulf (den ich lange Jahre sehr geschätzt habe) oder Hans-Werner Sockenschuss aus Posemuckel ist.


    Mich wundert nur, dass hier im Forum immer noch User "Pro-solcher-Vermittler" sind. Vieles war gestern zwischen den Zeilen im Belmondo-Thread zu lesen. Da ich aber selber nicht betroffen bin, halte ich mich da weitestgehend geschlossen. Ich als Geschädigter würde da anders reagieren.


    Ich bin ein sehr (bald schon militant) ehrlicher Mensch, bis auf Notlügen (z.B. "mir geht's gut" obwohl es nicht so ist, aber der Fragende macht sich dann keine Sorgen) bleibe ich IMMER bei der Wahrheit, wenn sie auch mal wehtut. War früher mal anders. Aber ich habe NIE gesellschaftlich oder finanziell jemandem geschadet.


    Ich glaube zwar eher an die Unschuld einer Hure als an die deutsche Justiz... aber in dem Fall, denke ich, gibt es ordentlich was auf die Mütze.

    Bellen (drohen) tun nur getroffene Hunde. Ein Unschuldiger verhält sich ruhig, da er weiss, dass er im Recht ist.


    Aber ist müssig darüber zu diskutieren, das entscheidet das Gericht.

    Das ist richtig. Aber er macht sich das Leben durch seine Eskapaden nicht leichter.

    Hochmut kommt vor dem Fall.

    Irgendwann werden wir es wissen....


    Und ich schätze, das ist erst der Anfang... aber nur 'ne Vermutung....

    Jo, ganz böser Gegenwind. Aber sowas kommt von sowas. Wenn man sich wie Graf Koks von der Gasanstalt aufführt, anstatt mal kleinere Brötchen zu backen und obendrauf noch mit wüsten Drohungen und Beleidigungen um sich wirft, darf sich nicht wundern, wenn ihm gezeigt wird, wo der Hammer hängt.

    Nichts grossartig Neues aber mal in bunten bewegten Bildern.


    https://www.youtube.com/watch?v=-tF2J9utrpU


    Oh, doch noch was:


    Der Prozess gegen den „Führerscheinkönig von Detmold“ läuft trotz erneuter Kapriolen erst mal weiter. Heute (20.02.2020) ist ein Aussetzungsantrag abgelehnt worden – das heißt, dass der Prozess erst einmal nicht unterbrochen und auch nicht neu aufgerollt wird.


    Quelle: Radio Lippe


    Ich hab nun wirklich ein dickes Fell und lach meist nur über so infantile Ergüsse. Aber ich bin hier zu Gast und habe mich dementsprechend zu verhalten.


    Vor Jahren habe ich selber ein Online-Spiel mit Forum als Mainadmin geleitet. Bei mir wär er gleich geflogen, wenn er nach Verwarnung noch den Mod angreift.


    Sicher hat jeder eine zweite Chance verdient, deswegen gibt es dieses Forum hier ja sogar. Aber mit einem bisschen Lebenserfahrung lernt man Leute einzuschätzen. Der kommt wieder und macht genauso weiter. Vorteil: dank hervorragendem Wiedererkennungswert aufgrund seiner Art zu schreiben, wird es nicht so schwer für die Moderatoren^^ Da musste ned mal die IP kontrollieren.


    Prozess um Führerscheinkönig von Detmold: Zeitplan wackelt

    14. Februar 2020 - 13:20 Uhr

    Im Prozess um den sogenannten Führerscheinkönig von Detmold ist der Zeitplan des Verfahrens in Gefahr geraten. Grund ist die Entpflichtung des Verteidigers von Rolf Herbrechtsmeier, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag sagte. Ob der Prozess wie geplant am 18. Februar fortgesetzt werden könne, sei derzeit offen. Der Anwalt soll vor Jahren die Interessen eines Beschuldigten des heute Angeklagten vertreten haben. Das wäre laut Strafgesetzbuch ein sogenannter Parteiverrat. Rechtsanwälte dürfen in der derselben Sache nicht beiden Seiten dienen. Mehrere Medien hatten über die Entpflichtung des Anwaltes berichtet.

    Die Anklage wirft Herbrechtsmeier und seiner Frau in dem Prozess, der seit Anfang Dezember 2019 läuft, hundertfachen Betrug und Steuerhinterziehung vor. Der 51-Jährige soll vielfach Gelder seiner Kunden für neue Führerscheine aus dem EU-Ausland eingesammelt, aber nicht geliefert haben. Bis zum Mai hatte das Gericht insgesamt 40 Termine festgelegt.


    Quelle: DPA / rtl.de


    Eskalation vor Gericht: Prozess um "Führerscheinkönig" droht zu platzen


    Es fallen Begriffe wie „linke Ratten und unseriöse Fallensteller“ – Der Streit um die Entpflichtung des Bielefelder Rechtsanwalts Dr. Carsten Ernst, bisher Verteidiger des selbsternannten „Führerscheinkönigs, Rolf Herbrechtsmeier, eskaliert vor der Wirtschaftskammer des Landgerichts.


    Quelle: https://www.lz.de/lippe/kreis_…nig-droht-zu-platzen.html

    Meldung von heute:


    Verteidiger des selbsternannten Führerscheinkönigs legt Mandat nieder. Er soll vor Jahren einen Ex-Kunden des „Führerscheinkönigs" in einem Zivilprozess gegen den Beschuldigten vertreten haben.


    Auch geil.... und das fällt dem RA jetzt erst auf?


    Quelle:

    https://www.nw.de/lokal/kreis_…s-legt-Mandat-nieder.html


    Da ich denke, dass da nicht viel mehr drinsteht, spar ich mir diesmal die 99 Cent für den Tagespass um den Artikel ganz zu lesen. Vielleicht will ja einer von Euch.

    Mich zwingt (zumindest bis 2033) ja keiner umschreiben zu lassen. Ist nur interessehalber. Habe noch die alte "5-Jahres-Karte".

    Ist eigentlich nur Neugier. Hatte ja nie Probleme. Und ich bin 'ne zeitlang öfter kontrolliert worden, da ich in Holland Zigaretten gekauft habe. Mit seinerzeit langen Haaren und 'nem 25 Jahre alten Golf war das immer wie "Roulette" :-)

    Habe seit 2007 einen PL-Schein, mehrfach kontrolliert worden, im Prinzip immer nur "Gute Fahrt".

    Der Schein wurde aufgrund der Daten aus meinem PA ausgestellt.


    Beim Verlängern bzw. Tausch des PA ist mir aufgefallen, dass der Geburtsort einen Schreibfehler enthält, der sich auch im Schein wiederfindet (ja ich weiss, hätte mir auffallen müssen, ist es aber nun mal nicht....).


    Habe mir vom Amt den alten PA mit dem Fehler mitgeben lassen. Im Neuen ist der Geburtsort richtig geschrieben.


    Meinungen hierzu?

    Wenn der so weiter macht, wird die Staatsanwaltschaft wohl prüfen müssen, ob hier §51 greift.

    Meiner bescheidenen Meinung nach ist es dafür zu wenig, was er da abzieht. Hab da aber zu wenig Ahnung von (ausser eigener Klatsche seit Geburt an^^).

    Da bin ich ganz deiner Meinung! Anscheinend hatten die Herbrechtsmeier-Kunden aber mehr Cojones oder es dauert einfach noch ein wenig.

    Hier auch nur meine Meinung bzw. Vermutung: da es nicht vorstellbar ist, dass nur die Kunden von Rolf Anzeige erstattet haben, vermute ich, dass mit Rolf ein Präzedenzfall geschaffen wird und er ordentlich verknackt wird. Er hilft ja auch ordentlich mit indem er wüste Bedrohungen ausspricht und sich nicht kooperativ zeigt. Momentan scheint er ja nichts mehr sagen zu wollen. Wird aber wohl nicht lange dauern, dazu ist er viel zu sehr von sich eingenommen.


    Ich denke, dass nach und nach alle Vermittler ins Visier genommen werden und die Vorbereitungen unter der Oberfläche schon laufen. Daher finde ich es schon äusserst bemerkenswert, dass die Vermittlungs-Fachkräfte unbeirrt weitermachen. Aber sie halten sich eben für Götter...


    Habe mir gestern noch ein paar Videos von dem Schwing angetan. Mann, mann.... bei dem schwingt aber einiges nicht im Takt...

    Detmold. Lautstarke Beleidigungen, obszöne Beschimpfungen sowie Drohungen gegen Ermittler und Justiz – dieses Verhalten zeigt Rolf Herbrechtsmeier seit Prozessbeginn im Dezember vergangenen Jahres. Der 51-Jährige und seine Frau (44) müssen sich vor der Wirtschaftskammer des Detmolder Landgericht wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Steuerhinterziehung in 650 Fällen verantworten. Es geht um mehr als 1,8 Millionen Euro. Sie sollen von 2012 bis 2017 Kunden Führerscheine aus Großbritannien versprochen haben, die diese offenbar nie bekamen.


    Am Rande des zehnten Prozesstages wurde bekannt, dass die verbalen Ausfälle des Angeklagten Ende Dezember Konsequenzen hatten. Während das Paar im Gerichtssaal saß, wurden ihr Privathaus und die Büroräume in Horn-Bad Meinberg und Detmold von vielen Polizeibeamten durchsucht.

    Grund dafür war nach Angaben der Detmolder Staatsanwaltschaft eine Drohung, die Herbrechtsmeier vor laufender Fernsehkamera gegen Staatsanwälte und Finanzbeamte ausgesprochen habe. In dem Filmbeitrag, der am Verhandlungstag am Dienstag gezeigt wurde, sagte der 51-Jährige, dass er sich an allen Behördenmitarbeitern rächen werde, da diese ihm das Leben zur Hölle gemacht hätten. Um seinen Plan in die Realität umzusetzen, besitze er auch entsprechende Waffen.

    „Dies war Anlass genug, um eine Durchsuchung zu genehmigen"

    „Dies war Anlass genug, um eine Durchsuchung zu genehmigen", sagt Oberstaatsanwalt Ralf Vetter. Da er künftige Bedrohungen durch den Angeklagten nicht ausschließen könne, seien Schutzmaßnahmen für Beamte getroffen worden. Ob diese Drohung strafrechtliche Folgen für den Angeklagten habe, wisse er noch nicht. „Die Polizei hat nur zwei Messer und eine Armbrust mitgenommen. Völlig lächerlich, dieser Schritt", so Herbrechtsmeier auf Nachfrage.

    Zuvor hatte Dr. Carsten Ernst, Rechtsanwalt des selbsternannten „Führerscheinkönigs", eine Erklärung für seinen Mandanten verlesen und betont, dass der Angeklagte auch Fragen aller Prozessbeteiligten beantworten werde. In der 30-minütigen Erklärung des Anwalts wurden alle Vorwürfe gegen den 51-Jährigen bestritten. Er habe niemanden betrogen, belogen und auch keine Steuern hinterzogen.

    Anschließend befragte die Kammer unter Vorsitz von Richtern Sabine Dieckmann den Angeklagten zu seinem Werdegang. Er berichtete von seiner kurzen Schulzeit. Nach der sechsten Klasse habe er die Hauptschule verlassen, keinen Beruf gelernt, mit Einbrüchen und Betrügereien seinen Lebensunterhalt bestritten. Dabei sei er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. „Im Alter von 32 hatte ich bereits zehn Jahre Knast hinter mir", so Herbrechtsmeier.

    „Ich habe Millionen verdient"

    Im Jahr 2000 sei er in Freiheit gekommen und habe ab 2004 mit Hilfe eines Anwalts und Übersetzers in Tschechien EU-Führerscheine für Deutsche angeboten, die ihre Fahrerlaubnisse verloren hatten. „Ich habe Millionen verdient. Als das Osteuropageschäft nicht mehr lief, habe ich Vermittlungen von britischen Fahrerlaubnissen angeboten, aber nie etwas versprochen", so der 51-Jährige.

    Doch nach mehreren Anzeigen durch „unzufriedene Kunden" seien die Behörden auf ihn aufmerksam geworden. „Staatsanwaltschaft und Finanzbehörden haben mich grundlos gedemütigt und alle meine Konten gesperrt", sagte der 51-Jährige. Er lebe derzeit von Zuwendungen seiner Freunde. Nach dem Prozess wolle er aus dem Führerscheingeschäft aussteigen.

    Nach einer kurzen Pause wollten die Vertreter der Staatsanwaltschaft ihre Fragen stellen, doch Herbrechtsmeier verweigerte weitere Antworten: „Die Fragen des Gerichts waren mir zu einseitig und voller Vorurteile." Daher werde er nichts mehr sagen. „Ich finde, dass ich nett gefragt habe", antwortete Richterin Dieckmann.


    Der Prozess wird am Dienstag, 4. Februar, fortgesetzt.