Beiträge von vanButen

    " Es seien "deutlich mehr als 1,1 Promille" gemessen worden" und ""Ich bin über mich selbst erschrocken".


    "Deutlich mehr" können ja nun nicht 1,2 oder so sein ..... (von 2.4 ist die Rede?). Wie auch immer, zwischen 1,1 und 2.4 "erschrickt" man/frau nicht mehr. Da hat man schon eine lange "Aufbauzeit" hinter sich ....

    ".....dass ein deutscher Wohnsitz im Führerschein nahezu in allen Fällen der Knock out für den entsprechenden Führerschein ist und das Führen von Kraftfahrzeugen unter Nutzung eines solchen Führerscheins eine Straftat nach § 21 StVG darstellt..."


    "..... oder ich fahr einfach weiter..."

    Det73 : Ich stimme Dir in der Schlussfolgerung über diesen bestimmten Menschen zu.


    Gefährlich wird dieses Urteil aber für jeden, der sein Tun schon längst, auch in der Praxis, abgeschworen hat. Bedenklich u.a., ich habe das Urteil nur überflogen, ist z.B., wenn auf Anfrage der ausstellende Staat antortet: "Die Fahrerlaubnis ist gültig", ein deutsches Gericht dieses so deutet, dass "die FE lediglich keine Totalfälschung sei", weil auf den Wohnort nicht näher eingegangen wurde, (wie und nach welchen Kriterien wird denn eine Fälschung einklassifiziert, "Halbfälschung", 1/8 Fälschung, oder? Und wer hat da gefälscht? Da sind noch einige Dinger drin, wenn die Schule machen, geht es erst richtig los in D......

    "......unbenutztes Gerät vorzuzeigen."


    Der tiefere Sinn ist doch der: Ich komme z.B. von einem Geschäftsessen, bin mir nicht mehr sicher ob es 2 Fanta oder doch 2 Bier waren. Es waren zwei Bier. Das Testgerät ist benutzt. Ich darf nun nicht mehr fahren, da ich bei einer Kontrolle kein unbenutztes mehr vorweisen kann ..... . Wenn es aber nun doch zwei Fanta waren, das Testgerät ist ja auch in diesem Falle benutzt ... grübel....

    "Der Gerichtshof stellt klar, dass es Sache des vorlegenden Gerichts ist, zu prüfen, ob Informationen, die unter Umständen wie denen des vorliegenden Falls erlangt wurden, als vom Ausstellermitgliedstaat herrührende Informationen eingestuft werden können. Außerdem muss es diese Informationen gegebenenfalls bewerten und unter Berücksichtigung aller Umstände des bei ihm anhängigen Verfahrens beurteilen, ob es sich bei ihnen um unbestreitbare Informationen handelt, die belegen, dass der Inhaber des Führerscheins, als dieser ihm ausgestellt wurde, seinen ordentlichen Wohnsitz nicht im Hoheitsgebiet des Ausstellermitgliedstaats hatte."


    Ich lese das so:
    Das deutsche (vorlegende) Gericht prüft und entscheidet (Zitate: "stuft ein" und "bewertet" und "beurteilt") über "unbestreitbare Informationen." Das soll zwar nicht, so verstehe ich es, zur Regel werden und für Ausnahmefälle (wie dem vorliegenden) gelten, aber wo fängt die Ausnahme an?


    Siehe Paule :"Man kann sagen das ist gegenüber der Kapper Entscheidung schon ein schwerer Rückschritt."

    Eifelfahrer : "Woraus er die Befugnis zur Nichtanerkennung herleitet, lässt der EUGH im Dunkeln"


    Wohl war, und endet damit, dass Frau Grasser mit viel "Wunschdenken" ("..ist es möglich, dass....") als Sicherheitsrisiko vorsorglich (aber wohl nur in D) aus dem Verkehr gezogen werden muss:


    31 Wird diese (Anmerkung: Wohnsitz-) Voraussetzung nämlich in einem solchen Fall nicht beachtet, ist es für die zuständigen Behörden des Ausstellermitgliedstaats schwierig, wenn nicht gar unmöglich, zu prüfen, ob die anderen von der Richtlinie 91/439 aufgestellten Voraussetzungen beachtet wurden. Unterbleibt eine solche Prüfung, ist es möglich, dass der Inhaber der so erteilten Fahrerlaubnis u. a. nicht über die zum Führen eines Kraftfahrzeugs erforderlichen Kenntnisse und die dazu erforderliche Eignung verfügt und damit eine Gefahr für die Sicherheit des Straßenverkehrs darstellt.

    Das (die Entscheidung des Prüfers, die offentsichtlich als rechtens angesehen wird) macht mich aber sehr nachdenklich! Diese Situationen gibt es zu Hauf vor allem morgens im Berufsverkehr. Wenn das "Schule" macht, bin ich als Vorausfahrender immer irgendwie mit dran .... Mit meiner "Vergangenheit" versuche ich auch (und gerade) an ampelgesteuerten Kreuzungen ("Starenkästen"!), mich regelkonform (nun doch nur angeblich?) zu verhalten, um zu vermeiden, nicht bei Rot auf der Kreuzung "erwischt" zu werden. Obwohl direkt nachfolgende Fahrzeuge, genau wie ich, den Wechsel zu Gelb sehen, beschleunigen diese noch, annehmend, dass ich das gleiche tue. Das sie es gesehen haben, zeigt mir dann das "Vogelzeichen", mit dem ich bedacht werde. Da ich das Verhalten meines
    Hintermannes (Frauen gehören da genauso zu), im Rückspiegel bobachte, kann ich des öfteren nur so abbremsen, dass ich erst, um einen Auffahrunfall zu vemeiden, ein paar Meter in der Kreuzung zum Stehen komme. Und, wo bekomme ich Zeugen her, Rushhour, alles eilig, uninteressiert .... Ist ein Prüfling (heutzutage) darauf während seiner Ausbildung vorbereitet (wenn es ihm dann zur Last gelegt werden kann)?

    sweety nur zur Info: Ich bin sofort nach Erhalt meiner positiven MPU damit zu meiner D- FS-Stelle, habe mein CZ Dokument dagelassen und verliess innerhalb von 15 Minuten mit einer provisorischen D Fahrerlaubnis das Gebäude .... (nach ca. drei Wochen getauscht in das endgültige Dokument mit den beantragten alten Klassen).

    Nach meiner rein persönlich (und "rechtlich" überhaupt nicht unterlegten) Meinung, hat der Eugh damals äusserst "pragmatisch" diesen damals schon "geschlossenen" Personenkreis mit D-Wohnsitz im CZ Papier den "Riegel" vorgeschoben (mittels "Aufdruck" auf dem Führerschein). Nur um die "Verbliebenen" mit dem D-Wohnsitz geht es hier (alles andere sehe ich in diesem Zusammenhang als "überhöht" an ...). Der Eugh wird dieses Papier im Nachherein nicht (doch) noch in "gültig" und "ungültig" spalten. Ich hoffe (für die Betroffenen), dass ich mich mit meiner Meinung zu weit aus dem "Fenster gelehnt" habe ....

    DODOXX : ".....aber wie gesagt, meine Schwester ist nun annähernd 6 Jahre clean. Verheiratet 2 Kinder....."


    Im "normalen" Leben angekommen, dann doch beste Voraussetzungen eine MPU zu bestehen? Solltest Du nicht dahingehend Deine Schwester unterstützen, anderes hat sie doch gar nicht nötig ....!?

    Ironie an
    Restlaufzeiten von neuen AKWs werden doch schwuppdiwupp auf alte, abgeschriebene AKWs übertragen, wer wird sich denn da wegen lächerlicher 3 Punkte in Flensburg so haben ....
    Ironie aus (Nachsicht, musste sein ...)

    Zitat: ".....und muß zu meiner dritten MPU wegen Alkohol.Vor neun Jahren habe ich die MPU im ersten Anlauf geschafft.... ".
    Gab es noch etwas davor oder dazwischen?


    Zitat:"Kann mir vielleicht jemand hier einen Rat geben ,was ich noch machen kann um meine MPU zu bestehen"
    In Deiner Situation: zukünftig ein Leben ohne Alkohol führen.


    Zitat:" Ich hoffe man glaubt mir, daß diese schlimme Situation für mich nicht mehr zu kontrollieren war".
    N ein, man muss Dir glauben, dass die schlimmste denkbare Situation Dich zukünftig nicht mehr zum Trinken verleitet.