Beiträge von EU_Fahrer

    Du musst gar nix gegenüber Behörden zugeben. Das ist nur eine Meinung von einem Sachbearbeiter und nix und null Wert, auf jeden Fall juristisch dagegen vorgehen, nichts gefallen lassen!

    Du warst eben oft mit dem Führerschein im EU-Ausland unterwegs und hast dort immer Fahrpraxis gesammelt.

    Steht das tatsächlich in der Fragestellung drin: 10 Jahre? Ausserdem beweist es doch nix, bist ja nie kontrolliert worden und nie gefahren, denn warum hat die Behörde dann nicht rechtzeitig reagiert, ist alles seltsam und wenn schon, Du hast im guten Glauben gehandelt, dass darf Dir niemand vorwerfen?

    Es kann auch sein, dass die Fragestellung rechtswidrig ist.Das müsste noch ein Gericht feststellen, das würde ich noch überprüfen lassen.

    Selbst bei doppelter Fragestellung: Ist alles lange her, das ist erstmal ein grosser Vorteil.

    Man muss es gut verkaufen, es geht in der MPU nicht immer um die Wahrheit, sondern was glaubwürdig ist.

    Innere, äussere Motive, Vermeidungsstrategien, das kann man sogar selbst mit guten Büchern billig in Eigenregie schaffen.

    Die Psychos fragen auch meist, wie haben sie sich vorbereitet?

    Das ist alles kein Thema. Nur mittlerweile 1112 Fragen, wo dann auch spezielle Fragen über Vor und Nachteile von Abstandsregeltempomaten vorkommen, sind schon nicht so einfach. Alle 6 Monate kommen neue Fragen hinzu. Am 01.04.19 und jetzt wieder am 01.10.19. Ich denke mal, wer vor 25 Jahren seine Theorie gemacht hat, wird sich wundern. Wenn du sowieso schon langsam lernst und die Prüfungsangst kommt dazu, ist es schwer. Mündliche Prüfungen gibt es ja nicht mehr.

    Es gibt in D spezielle Fahrschulen mit besonderer Technik, sie helfen live bei der theoretischen Prüfung mit und beraten auch live. das ist zwar verboten, aber nicht strafbar und geht oftmals durch.

    Das Problem hatte ich auch etwas, vorher mit Vaters Käfer (VW 1300) auf (abgeschlossenem) Gelände geübt, das ging relativ leicht, da weiter Kupplungsbereich.

    Später bei der Fahrschule beim Golf 2, war der Kupplungsbereich viel enger, der Fahrlehrer wunderte sich zwar, dass ich schon gleichzeitig lenken und kuppeln konnte, hab das Üben zuvor nie zugegeben, damit es keine Schwierigkeiten mit dem Lehrer gibt, das mögen die meistens nicht.

    Die Fahrschulen haben oft relativ neue und geleaste Fahrzeuge, dass die Kupplung ausgeleiert ist, wundert mich etwas, frage doch mal nach einem anderen Fahrzeug, vielleicht ist die Kupplung tatsächlich verschlissen und rutscht durch? Oder frage den Fahrlehrer mal, ob er ein kurzes Stück mal fährt.

    Die Polizisten hatten den richtigen Riecher, zwar unverschuldeter Unfall, er zeigte bereits Verhaltensauffälligkeiten, Partys und Amphetamine und was weiss ich fürn Zeug, der telefonisch kontaktierte Anwalt empfahl noch zu flüchten, aber die Maus wurde gefangen, mitte 20 gerade erst 2Jahre den Schein.

    Mex : Ist auch gut so.

    Im Bekanntenkreis war jemand mit ganz geringer Menge, aber zählt zu harten Drogen, es gab auch erst eine Ordnungsstrafe, wurde auch durch einen Verkehrsanwalt vertreten, ein paar Monate später meldete sich die Führerscheinstelle und entzog recht zeitnah den Führerschein.

    Der Konsum harter Drogen ist mit der Fahrerlaubnis nicht vereinbar, egal welche Menge, so einfach ist die Sache.

    Bei der Führerscheinstelle ist ja vieles aktenkundig, klar ist es ärgerlich, dass sie sich gegen eine Umschreibung gestellt haben.

    Nun muss man das Beste daraus machen, Du solltest Dich arrangieren, Du kannst ja dort vorstellig werden und Akteneinsicht verlangen und Kopien machen und schon einmal die Fragestellung erfragen.

    Wenn Du hier vorher gefragt hättest(vor der Kontaktaufnahme in D), wäre sicherlich auch eine Umschreibung in einem anderen EU-Land in Frage gekommen, es gibt ja positive Erfahrungsberichte hier, aber nun zu spät, aber vielleicht nicht Deine Sache.

    Zwei Fragen stellen sich: Kann die alte Sache aus 2005 verwertet werden?(unbedingt Auszug aus ZFER beantragen),manchmal wollen Fahrerlaubnisbehörden das verwerten, obwohl sie das nicht dürfen, dann ob neue Prüfungen, nur wozu?

    Dann den Antrag auf Neuerteilung stellen und sich die Fragestellung holen, ein MPI suchen.

    Und das Gutachten immer selber abgeben, nie negative Gutachten abgeben, eine Verlängerung der Abgabefrist ist meist problemlos möglich.

    (Ein Bekannter hatte eine doppelte Fragestellung, erzählte mir von den Haarproben und dem Ablauf)

    Die Vergangenheit kann man eh nicht mehr zurückdrehen,Widerspruchsfristen der Entziehung sind auch abgelaufen. Der Vorfall ist in der Führerscheinakte.

    12 Jahre sind eine lange Zeit, da kann sich der Lebenswandel schon geändert haben, da ist eine MPU bei guter Vorbereitung nicht allzu schwer.