Beiträge von EU_Fahrer

    Dombay : Ist ja richtig, wenn die Verstösse, die zur Entziehung geführt haben, mit dem LKW begangen worden ist. Man kann auch seine Fahrerlaubnis verlieren, wenn man als Halter regelmässig im Monat mindestens fünf Strafzettel über einen längeren Zeitraum bekommt.(Ein sehr gutes Beispiel ist das gute Mitglied hier: Perplex)

    Aber bei Verstössen, die in die PKW-Klasse-B fallen, die zur Entziehung geführt haben und wo die Eignungsmängel später durch neu Prüfungen im EU-Ausland beseitigt worden sind, wie kann es noch Eignungsmängel bei Klassen im LKW-Bereich geben? Ist doch komisch?

    Ich habe die C1E-Klasse nach der Umschreibung aus 3er und ohne ärztliche Untersuchung ab 50Jahren bekommen.

    Dombay : Ist ja richtig, andererseits hat sich die Klasse 3 nicht in Luft ausgelöst. ich habe den 3er vor 2 Jahren umgeschrieben und bekam ja auch Klassen aus dem LKW-Bereich wieder.Warum sollte das nach einer Entziehung in D anders sein?

    Nach einer Entziehung in D: Ja klar: 1.MPU-Auflage, fraglich bei Entziehung mit PKW-Gebrauch und B-Erwerb im EU-Ausland. oder 2. Neue Prüfungen.

    Oder nach einem Erwerb, z.B. Klasse B im EU-Ausland und späterer Umschreibung+Beantragung älterer Klassen in D?

    (Vielleicht liege ich ja falsch oder habe etwas übersehen, kein Problem, bin auch kein ,,Besserwisser", darum geht es nicht, ist egal)

    Alt war gut und besser, man kann oder konnte mehr damit anfangen, ohne Zusatzprüfungen, das sieht man gut auch beim 3er, der vor 1.4.1980 erworben worden ist, da ist Klasse A1 drin. Die Theorieprüfung ist immer schwerer geworden, da ist fast der Segelboot-Motorbootführerschein einfacher, der war in der Vergangenheit schon immer schwerer als der Autoführerschein.

    Ich habe meinen 3er Anfang der 90er erworben, mein erster LKW war ein 4,5Tonner Anfang 2000 bei Robben &Wientjes geliehen, ich sollte ein paar Thujen für Elters Garten transportieren, das war die einzigste Fahrt mit LKW und der erste Gang ging nicht einmal rein, hat aber alles geklappt, mein Vater staunte: So ein grosser LKW,:soist:Grosse Segelboote am Anhänger, Wohnwagen hatte ich auch schon gefahren, alles problemlos.Weiss nicht, warum man heute so ein Theater da macht.

    Das bestimmt das Ausstellerland, da gebe ich Dir Recht, wie es in Polen ist, hat nichts mit Regelungen woanders zu tun, Beispiel Holland.

    Um auf das Thema zurückzukommen, die Begründung in D wäre interessant. Eine MPU-Auflage können sie mit dem EU-Erwerb der Klasse B , bzw. Umschreibung in D kaum fordern(wenn der Verstoss mit dem PKW, NEU-Klasse B war), auf der anderen Seite, müssten sie eine Klasse aus Alt-3 wieder neu erteilen, auf der ursprünglich auch eine MPU-Aufforderung lag und noch immer liegt, wie passt das zusammen?

    Da wäre ich mir nicht so sicher, es gibt ja Erteilungen und Ausstellungen, das wird sicherlich in den einzelnen EU-Ländern anders gehandhabt.

    In Holland kann man sich z.B. wieder etwas ausstellen lassen,basierend auf den ursprünglich in D erworbenen Klassen, aber ungültig in D, das es keine Erteilung ist und somit auf dem verlorenen, entzogenem Schein und Klassen aufbaut.

    Jedes EU-Land kann das anders machen.

    B und A sind aber getrennte Klassen, Dombay hatte aber eine alte Klasse 3, warum hat das Austellerland nicht die Klassen eingetragen, die über B hinausgingen?

    Vermutlich war die deutsche Klasse 3 im Austellerland unbekannt, so dass es nur das gab, was geprüft wurde. Klasse3 ist ja aufgeteilt worden.

    Wie soll denn die Begründung für eine ,,LKW-MPU" lauten, wenn die Person mit dem PKW auffällig geworden ist?

    Mach das, kannst ja nichts mehr verlieren, nur noch mehr oder weniger gewinnen.(mit oder ohne MPU, Prüfungen Pflicht)

    In der Vergangenheit wurde auch prüfungsfrei nach 15 Jahren erteilt, die Fälle sind leider sehr selten geworden, aber nicht unmöglich.

    Ich bin Elektrotechniker, sehe aber persönlich die Sache sehr skeptisch, auch die Diskussion um den Co2-Ausstoss ist sehr fraglich, wo die Beweise fehlen oder nicht erbracht worden sind. Meiner Ansicht nach ist es eher eine politische Sache, man dreht sich mal hier und da nach dem Wind, bzw. wie man irgendwie die Wirtschaft ankurbeln will oder mal wieder nicht. Es fing ja an mit dem Diesel, der wurde hochgelobt vor über 10Jahren, bin selbst mit Pflanzenöl gefahren, auch viele LKWs wurden auf Pflanzenöl umgerüstet, später wurde das Pflanzenöl immer teurer, musste sogar nachträglich beim Finanzamt versteuert werden, warum ist das Pflanzenöl wohl so teuer im Supermarkt geworden? Später kam die Abwrackprämie dazu, das war so widersprüchlich, gute Autos zu verschrotten oder in den nahen, mittleren Osten, bzw. nach Afrika abzugeben, gibt es denn eine CO2-Mauer hoch oben in der Luft?Auch die Batterien bei E-Autos aus seltenen Erden, die auch teilweise bei Windkraftanlagen eingesetzt werden, sind sehr CO2-fraglich.

    Nach dem E-Auto kommt das Wasserstoffauto, andererseits gibt es ja Nordstream2, Gas ist ausreichend für Benziner verfügbar, sind einfach umzurüsten.

    Warum kompliziert machen, wenn es einfacher geht?

    @Luci84: Eine Auskunft am Telefon ist fast nichts wert. Man könnte versuchen eine verbindliche, schriftliche Auskunft zu bekommen,per Email,Brief. Oder mal die FS-Stelle aufsuchen.Wenn es einen Ermessensspielraum gibt, vielleicht zählt auch der persönliche Eindruck, das weiss man nie? Wenn auch nicht, ein Versuch ist es wert, Du hast ja nichts zu verlieren.

    Es ist wahrscheinlich zu spät, man sollte entweder den Antrag rechtzeitig zurückziehen oder bei der Führerscheinstelle vorsprechen, wegen Fristverlängerung, z.B. weil die MPU nicht geklappt hat, meist geben sie dem Antrag statt, gar nix zu machen, ist eine schlechte Lösung.

    In dem Fall geht es nur mit EU-Führerschein, da Du sowieso die Prüfungen neu machen musst.