Beiträge von antiktrader

    Es steht Dir frei sich eine Wohnung, Haus im belgischen Osten zu besorgen und nach Erfüllung der Auflagen einen FS zu erwerben. Es gibt dort sogar deutschsprachige Prüfer, ausserdem ist die Gegend lebenswert-schön.

    Der gemeldete Wozhnsitz, die Steuererklärung (die im Laufe des Jahres abzugeben ist), eine Anmeldung bei einem Arbeitgeber und daher der AMS gemeldet - Du hast damit mehr Bestätigungen und Unterlagen für die ordentliche Meldung und damit Bestätigung für Deutschland.


    Einfach los zu einer Fahrschule, vorher noch den Antrag bei der Gemeinde stellen und dann gehts los. :soist:

    Hallo,


    warum hast Du Dich nicht komplett in Österreich angemeldet? Geht einfach und hat keine Nebenwirkungen unangenehmer Art :gcool:


    Du kannst mit einem gemeldeten Wohnsitz ohne große Probleme in A einen FS erwerben. Eine Nachfrage beim deutschen Staat wird immer gemacht, das ist die normale Grundlage für so einen Antrag. Aber da Du ja noch nie einen FS hattest - wirst Du hier ganz normal zum FS zugelassen werden.
    Es zählen nur verkehrsrechtliche Sachen die möglicherweise vorab eine VPU verlangen. Aber auch diese ist zu schaffen.



    Im Baurecht sind so dermassen viele Fallstricke eingearbeitet und wenn dann auch noch der Denkmalschutz und die Ortsbildsatzung hinzugezogen werden - ist das in der Regel der Tod jeder Bauidee.


    Ich habe mir mal bei Rosenheim einen Zirkuswagen auf Rädern in den Garten gestellt - habe ich an Urlauber als Domizil vermietet - ich benötigte für die offizelle Vermietung eine Baugenehmigung, es bestand Anschlusszwang an die Wasser, Strom und Abwasserversorgung - für die Genehmigung und Anschlusskosten habe ich einen satt vierstelligen Eurobetrag hingelegt. Plus noch ein ordentliches Bußgeld wegen der fehlenden Baugenehmigung - :motz:


    Im Prinzip ist eigentlich nichts erlaubt was nicht ausdrücklich in der Baugenehmigung schriftlich fixiert worden ist.

    ...ganz einfach: die Vorschriften im Baubereich sind einfach vorhanden und die Kommunen, Städte sind bei Verstössen sehr unnachgiebig und das bedeutet eben hohe Bussgelder bis hin zur Abrissverfügung.


    Auch eine Fass Sauna darf in Deutschland nicht mal so eben einfach aufgestellt werden, das ist alles in den Bauordnungen genau beschrieben. Und diese Vorgaben sind für alle gültig - einzig der Landwirt kann sich in dem Bereich und der Möglichkeit im Aussenbereich bauen zu dürfen etwas ruhiger geben.


    Ich spreche da aus eigener Erfahrung und kann nur vor solchen Hauruck-Aktionen deutlich warnen.

    ....habe so eine Saunahütte aus dem Baumarkt in meiner Nachbarschaft in Rosenheim miterleben dürfen: zuerst dachten die Leute dass die Hütte genehmigungsfrei sei, dann eine genaue Kontrolle vom Bauamt der Stadt Rosenheim:


    Ofen und Wasseranschluss waren sowas von illegal, die Hütte an sich ist weder ein Gartenhaus noch ein Geräteschuppen - mit knapp 19qm Grundfläche wurde die Hütte als zu groß und mit Anschlüssen für Wasser, Abwasser und Strom sowie dem Ofen als kompletter Schwarzbau begutachtet.


    Selbst eine nachträgliche Baugenehmigung wurde vom Gemeindeart nicht erteilt - die Hütte musste abgetragen werden und die Bussgelder sowie Kosten bewegten sich im deutlich vierstelligen Eurobereich.


    Es ist oftmals einfacher für einen alten Schuppen, Scheune eine Umnutzungsgenehmigung zu erhalten wie für eine Saunahütte die komplett neu errichtet werden soll.


    Im Baurecht gibt es viele Vorgaben, Unterschiede je nach Stadt, Gemeinde - ein weites Feld um darin bestens sich verstricken zu können.

    Je nach Größe und Bauart wird in der Regel ein Baugenehmigung benötigt. Starte eine Bauvoranfrage bei Deiner Gemeinde, Stadt und dann wirst Du deutlich mehr wissen.


    OHNE Genehmigung ist das dann ein Schwarzbau und zieht möglicherweise heftige Strafen nach sich.

    Gute Pflege bei der Alltagskarre sorgt für Werterhalt, schönes Aussehen und läßt so den Wagen im Lauf der Zeit zum Oldtimer heranreifen. Vorallem ist ein gepflegter, glänzender Wagen einfach schöner anzusehen.


    Ich bin da extrem pingelig und greife auch schon mal während einer längeren Fahrt zum Wischtuch um Fliegenreste und Dreck von der Front zu entfernen... Ein Besuch in der Autowaschstraße habe ich immer vermieden - die sorgfältige Handwäsche ist gründlicher und hinterläßt im Lack keine Kratzer.
    Dabei viel Wasser verwenden: einen Kübel mit dem Reinigungswasser und einen weiteren Kübel um das Tuch darin wieder auszuwaschen.
    Echtes Leder zum trocknen verwenden - und das alles bitteschön im Schatten.


    Hinterher mit Zymoel oder vergleichbarem Wachs polieren und schützen. Handarbeit ist der Poliermaschine vorzuziehen. Wachs am besten nur ganz dünn auftragen - lieber weitere Wachsschichten zusätzlich auftragen denn einmal zu dick und nicht mehr gut auspolierbar.

    Sorgsames und gründliches Waschen ist der Anfang vom gepflegten Wagen. Dannach den Lack aufbereiten und mit einer guten Wachspolitur, passend zum Lack am Fahrzeug ausgewählt schützen. Rechtzeitig eine neue Wachsschicht auftragen.
    Karre immer in der Garage parken, nach jeder Fahrt waschen und sauber machen - erst dann hast Du einen wirklich gepflegten Wagen.


    Die ganzen Mittelchen die eine schöne Lackoberfläche in nur einem Arbeitsgang versprechen - sind Mumpitz und vergrößern lediglich den Inhalt vom Verkäufer Geldbeutel.

    Primär wird bei der Schadenserstattung erstmal der genaue Sachschaden festgestellt. Und wenn der hoch ist - hat die Versicherung vom Unfallverursache den Schaden zu bezahlen.


    Ich gehe davon aus dass Du den Unfall von der Polizei hast aufnehmen lassen, die werden wahrscheinlich Deinen FS eingesehen haben - und Dir wieder ausgehändigt ohne weitere Kommentare - also steht für die Versicherung fest dass Du legal in Deutschland ein Auto fahren darfst.


    Die Feinheiten der Schadenserstattung ist vielfältig, ich rate Dir ganz dringend die komplette Schadensabwicklung über einen fähigen, auf das Sachgebiet spezialisierten Anwalt abwickeln zu lassen. Die Verursacherfrage ist ja hinreichend geklärt, Du bist an der Ampel/Kreuzung gestanden und dann kracht Dir der Hintermann ins Heck rein....


    Anfallende Anwaltskosten hat die Verursacherversicherung zu übernehmen, hierzu kurz bei der Versicherung nachfragen und eine entsprechende Bestätigung zusenden lassen.

    Moin,


    wenn das Auto beim Umzug mitgenommen wird - ist eine Ummeldung zwingend nötig.


    Der Grundbesitz verbleibt bei der Person, fällige Abgaben und Prämien müssen weiterhin bezahlt werden. Gibt ja genug Hausbesitzer aus dem europäischen Ausland - Mietverhältnisse bleiben ebenfalls gültig und bedeuten auch eine Steuerpflicht in Deutschland.


    Über die Feinheiten hierzu kann ein Steuerberater Auskunft geben - das ist stellenweise nicht so ganz einfach.


    Mein Haus in Deutschland habe ich vermietet und von den Einnahmen entrichte ich nach Abzug der nötigen Kosten für die Instandhaltung vom Haus die fälligen Steuern. Dabei sind die Finanzämter recht humorlos, schon eine Zahlungsverzögerung von nur einem Tag (bedingt durch Feiertage) kann Mahnungen und Bussen nach sich ziehen.


    Es ist vorteilhaft wenn ein in Deutschland residierender Mensch Ansprechpartner für das vermietet Objekt benannt werden kann. Habe dazu meinen Anwalt bestimmt, seitdem herrscht Ruhe an der Front. :bäh:

    Das mit der Anmeldung in einem anderen Land kann sehr schnell zur Steuerhinterziehungsanklage führen - da das KFZ an dem überwiegend genutzten Ort anzumelden ist - wird die Gemeinde/Stadt relativ schnell nachfragen. Gerade wenn eine 1-Personen Firma einen Wagen angemeldet hat, der dann ständig in vor dem deutschen Wohnsitz steht - und zur Anmeldung ist in Poland eine gültige Anschrift nötig. Das geht in der Regel nur mit Kauf der Immobilie - also kein so ganz einfacher Weg.


    Ein Landwirt im Kreis Rosenheim hatte 2015 seine gesamten Trecker, Sprinter und PKWs in Weissrussland angemeldet, mit Firma dort vor Ort und nachweisbaren Aktivitäten. Der wurde am Ende wegen KFZ Steuer Hinterziehung zu einer knackigen Geldstrafe, Nachzahlung der hinterzogenen Steuern verurteilt. Alles in allem war die Schadsumme für ihn im sechsstelligen Bereich - aufgefallen ist er weil seine Frau ständig die Kinder zum Kindergarden gebracht hat mit einem Wagen der in Weissrussland zugelassen war... Es erfolgte eine Nachfrage durch die Kommune bei Finanzamt, dann Ermittlungstätigkeit vom Finanzamt und Zoll - letztlich hat der gute Mann seinen gesamten Fahrzeugbestand wieder in Deutschland angemeldet und muss nun peinlich auf ein überkorrektes Anmeldeverhalten bei Fahrzeugen jeglicher Art achten.


    Es gibt eine Übergangszeit von ein paar Monaten nach Umzug oder Standortveränderung - aber es gibt keine Möglichkeit dauerhaft Fahrzeuge in D mit ausländischer Zulassung benutzen zu dürfen.