Seltsame Aufforderung zur MPU oder auch nicht?

  • Hallo,


    ich habe einen Antrag auf Wiedererteilung bei meiner FS Stelle gestellt. Was ich nun per Post bekommen habe ist ein Gebührenbescheid plus eine Einverständniserklärung, dass ich mich dazu bereit erkläre eine MPU zu machen. Niergendwo steht, dass ich eine MPU zum Nachweis meiner Fahreignung machen muss bzw. soll oder das es Zweifel an meiner Fahreignung gibt oder oder meine Trunkenheitsfahrt vom soundso vielten. Ist das normal ohne jegliche Begründung nur eine Einverständniserklärung und den Gebührenbescheid zu schicken? Etwas dürftig als amtliches Schreiben, wollen die mich aufs Glatteis führen weil ich vielleicht eigentlich nicht mehr dazu aufgefordert werden kann weil die von meinem CZ FS wissen?

  • stmmt, aber die Aufforderung zur MPU ist doch bestimmt an formale Vorschriften gebunden wie z.B. Frist und Begründung. Davon steht nichts in der Aufforderung die eigentlich keine ist weil nur eine Einverständniserklärung dem Gebührenbescheid beiliegt...

  • Das wird schon alles seine Richtigkeit haben.Nach 10 Jahren ist das Ticket für die MPU immer noch gültig.Die offizielle Begründung dafür kennst du ja und diese wurde dir bestimmt damals schon zugesandt-in detailliertem Amtsdeutsch,versteht sich.Bei Unklarheiten empfehle ich dir,bei deinem freundlichen Sachbearbeiter von der FeB vorzusprechen,doch den Weg kannst du dir fast sparen.Bitte bedenke auch,daß die MPU nur die erste Hürde ist.Nach 10 Jahren(offiziell)ohne Fahrerlaubnis wird man höchstwahrscheinlich eine neue theoretische und praktische Prüfung von dir verlangen.

  • nee du, ganz so einfach ist es nicht! Will die FS eine MPU hat sie das auch in einem aktuellen amtlichen Schreiben zu begründen und mir eine Frist zu setzen. Das ist ein Verwaltungsakt. Mit so Floskeln wie das wird schon seine Richtigkeit haben gebe ich mich nicht zufrieden. Die Behörde will was von mir, wieso sollte ich dann für sie mitdenken. Stell mal vor ich müsste keine MPU mehr machen und weiss nichts davon und mache im Verfahren dennoch eine die negativ ist? Tja wenn schon ein negatives Gutachten vorliegt dann muss die Neuerteilung auch abgehlent werden obwohl die Beibringung entbehrlich war.

  • nee du, ganz so einfach ist es nicht! Will die FS eine MPU hat sie das auch in einem aktuellen amtlichen Schreiben zu begründen und mir eine Frist zu setzen. Das ist ein Verwaltungsakt. Mit so Floskeln wie das wird schon seine Richtigkeit haben gebe ich mich nicht zufrieden. Die Behörde will was von mir, wieso sollte ich dann für sie mitdenken. Stell mal vor ich müsste keine MPU mehr machen und weiss nichts davon und mache im Verfahren dennoch eine die negativ ist? Tja wenn schon ein negatives Gutachten vorliegt dann muss die Neuerteilung auch abgehlent werden obwohl die Beibringung entbehrlich war.


    Ich versteh nicht was du hast, dachte du hast ne bestätigung bekommen das du dich bereit erklärst ne MPU zu machen ist doch das selbe.. !?
    Wenn du keine machen müsstest und eine negative machen würdest dann würde die feb 1. doch garnichts von mitkriegen und 2. müsstest du dann auch keine auswählen, das machst du doch bei der feb und die schickt dann erstmal die akte hin..


    Das was du meinst ist der wisch wo du auch die MPU Stelle dann aussuchen musst wo du hin willst, das bekommst du aber erst wenn du die Gebühren bezahlt hast und die sind bei der Antragstellung fällig..


    Das die sache erst nach 15 jahren, durch die bekloppte anlaufzeit von 5 jahren getilgt ist, ist doch sowieso klar und 100% sicher, also machen musst du auf jd fall noch eine wenn das erst 10 Jahre her ist..
    Hat dir aber bereits 2011 schon jemand hier geschrieben :ka:

  • War heute zur Akteneinsicht und habe mal meine Sachbearbeiterin zur Aufforderung der MPU befragt. Sie meinte es wurde kein weiteres Schreiben von ihr kommen. Es würde die Bezahlung der Gebühren ausreichen sowie die Einverständniserklärung und die Akte gehe zu meiner gewählten MPU Stelle. Im Anschluss habe ich eine Freundin gefragt die Verwaltungsfachangestellte ist und gerade eine aufbauende Schule zur Verwaltungsfachwirtin macht. Sie meinte das Thema hatten schon mal und es hieß die Aufforderung zur MPU sei zwar noch kein Verwaltungsakt aber gehöre ja später zur beschweren den Beschneidung dazu. Sie somit auch an gewisse formale Regeln gebunden. Dazu gehöre eine Fristsetzung sowie auch eine Begründung warum ich eine MPU machen soll bzw das überhaupt eine gemacht werden soll. Eine spätere Ablehnung müsse ja auch eine Grundlage haben. Man könne sich schwerlich darauf berufen das Eignubgszweifel vorhanden sind wenn man die zuvor nicht beanstandet hat bzw eine Begründung liefert und eine Frist zur Beibringung einräumt. Bei dieser Ablehnung der dann den Verwaltungsakt darstellt ist dann eine korekkte Aufforderung zur MPU Voraussetzung fur eine wirksamen Verwaltungsakt. Formfehler führen bei Entscheidungen der Behörden sehr oft zur Nichtigkeit. Sorry, hab mit Handy geschrieben und alles stockt. Der Text wirkt daher vielleicht etwas konfus :knips:

  • Na hast du nun was gemacht was den Führerscheinentzug nach sich zog und noch keine 15 Jahre her ist oder nicht ? Alles was 15 Jahre und darüber her ist musst du keine mpu mehr machen, alles was noch keine 15 jahre her ist musst du eine machen..


    Weiß nicht was du da rumeierst, du bekommst den Führerschein vor 15 jahren nicht ohne mpu das ist einfach so, aber von mir aus lass dir den antrag versagen und geh dann dagegen vor, dann kannste noch 20jahre warten am ende :ka:


    Mach doch einen eu schein wenn du keine mpu machen willst.. die sind doch mittlerweile zu 100% anerkennungspflichtig und kannste dann umschreiben..


    Du redest dir da was schön was später harte konsequenzen für dich hat, weil du kannst erst dagegen vorgehen wenn der Antrag versagt wurde und dann fangen deine 15 Jahre von vorne an..
    Haben dir ja schon vor 3 jahren leute hier geschrieben, ich begreif absolut nicht das du nach 3 jahren immernoch daran glaubst obwohl du ja schon nen wisch bekommen hast das du die gebühren für die mpu zahlen sollst, also eine machen musst.
    Du kannst dich doch später nicht drauf berufen du wusstest nicht warum du die machen solltest weil es dir niemand aufgeschrieben hat, bzw kannst du das zwar machen aber dadurch bekommst du deinen fs trotzdem nicht ohne, bzw erst ab dann wieder 15jahre später ohne..

  • du hast ja nicht unrecht! Genau das mit der Frist macht mir letzendlich auch Sorgen das Ding verwaltungsrechtlich durchzuzihen. Ich müsste ja auf die Ablehnung warten um dagegen vorzugehen. Gehts schief stehe ich dumm da.


    Und wie sieht es aus wenn ich meinen CZ-FS mit deutschem Wohnsitz in Polen verlängern lasse? Vorausgesetzt polnischer Wohnsitz. Wäre das eine Alternative ohne den FS neu machen zu müssen?