Erweiterung nach Umschreibung

  • Hallo Liebe Forum Mitglieder,


    nach einigem Stress und Dank bester Unterstützung von unserem Forumanwalt konnte ich meinen EU Schein erfolgreich umschreiben und dafür erstmal vielen Dank an euch und an Herrn Wandt. Jetzt würde ich gerne die BE Erweiterung machen. Die Taten wg. Alk sind noch nicht getilgt. Kann ich Erweiterung einfach machen o. gibt es da irgend welche Risiken, sodass man erst die Tilgung abwarten sollte? Sind noch ca. 3 Jahre:idee:


    Vielen Dank für eure Unterstützung.

  • Erstmal Glückwunsch und gute Fahrt, halt alles sauber.


    Ich persönlich würde im Normalfall die Tilgung abwarten.


    Da Du RA Wandt aber sowieso im Boot hast, könnte man es mit seiner Hilfe mal probieren. Wie sieht er die Chance denn?

    Ich habe mit Ihm diesbezüglich noch nicht gesprochen. Wollte erstmal eure Meinung einholen.

  • Hi!


    da das Thema gerade erst eröffnet wurde, häng ich mich da mal mit dran. :Ma:


    Ist es möglich nach oder eventuell besser direkt bei einer Umschreibung von einer (legalen) HU B FE in einen DE Lappen auf prüfungsfreie Vorbesitze zu bestehen bzw. besteht eine Chance hierauf?

    Ich hatte u.a. auch BE und A, welche ja beide der Gruppe 1 zugehörig sind. Durch die vollumfängliche Ausbildung mit Prüfungen in HU

    zur B hätte ich ja Eignungsbedenken ausgeräumt, zumindest für Gruppe 1 Fahrzeuge. Sind die nach dem Entzug und der neuerlichen Ausstellung der B FE forderungsfähig oder kann ich das prüfungsfrei vergessen? Tilgung ist längst seit 2014 erfolgt und keine MPUPflicht besteht.

  • Deine Geschichte ist ein Sonderfall, da solltest Du Dich mal an die letzte für Dich zuständige FEB wenden. Das wird Dir hier niemand beantworten können.


    Ansonsten steht hier im Forum schon x-mal was zur Wiedererteilung der alten Klassen.


    Kann man auch nie so pauschal beantworten, da die FEB's unterschiedlich entscheiden.

  • Hallo Liebe Forum Mitglieder,


    nach einigem Stress und Dank bester Unterstützung von unserem Forumanwalt konnte ich meinen EU Schein erfolgreich umschreiben und dafür erstmal vielen Dank an euch und an Herrn Wandt. Jetzt würde ich gerne die BE Erweiterung machen. Die Taten wg. Alk sind noch nicht getilgt. Kann ich Erweiterung einfach machen o. gibt es da irgend welche Risiken, sodass man erst die Tilgung abwarten sollte? Sind noch ca. 3 Jahre:idee:


    Vielen Dank für eure Unterstützung.

    Hallo, da dein Schein umgeschrieben ist sollte es keine Probleme mit der Erweiterung auf BE geben.

  • denk auch fast, die Ungarn machen dies erstmal eh nicht, weil die gar nicht können, werde wenn ich den B Schein habe, erstmal

    die FEB in Bayern fragen und wahrscheinlich dann gleich noch hier wenigstens den BE machen, dann kann ich auch wieder wenigstens

    einen Wohnwagen ziehen, mit dem B nur allein bin ich hier 2 Jahre für alle Anhänger (auch 750KG) gesperrt als Führerschein-Neuanfänger

    quasi mit Probezeit. :bumm:, voll krass echt. Naja, vielleicht kommt es ja anders, der Fahrlehrer sagt, den BE könnte ich dennoch direkt sofort machen----- komisch ist dies hier.........:ka:

  • Ich bin der Meinung hier mal vor langer Zeit gelesen zu haben, daß jemand nachdem er Klasse B Gemacht und erfolgreich umgeschrieben hat, mit A erweitern wollte.


    Soweit ich das noch weiß, landete es vor Gericht. Eine Entscheidung gab es nicht, da der Kläger in der Zwischenzeit verstarb.


    Erfolg hatte da meines Wissens sonst noch keiner, da es keiner probiert hat. Alle waren wohl glücklich mit dem was sie hatten.


    Sollte ich mich irren, oder mittlerweile andere Infos dazu vorliegen, lasse ich mich gerne korrigieren.

  • obarok9 : In D könntest Du zwar wieder etwas mit der Wohnsitznahme erteilen lassen, das Dumme in D ist nur, dass zu viele Jahre für prüfungsfreie Alt-Klassen vergangen sind, leider. Die Ungarn könnten Dir auch ehemalige Klassen aus D wieder ausstellen, erteilen, warum machen sie das denn nicht? In anderen EU-Ländern geht das auch, selbst nach vielen Jahren. Mache mal die Klasse B in Ungarn, danach würde ich bei der Behörde dort vor Ort vorsprechen und neu verhandeln.

  • Schallplattenfreak


    interessanter Beitrag, Danke, vielleicht kommen ja auch noch weitere Infos hierzu, wie gesagt wär interessant, jedoch wenn ich grad überschlage, zahle ich für A und BE hier in HU momentan bei einer Aktion (billiger als sonst- Sonderangebot) BE -131.000 + A -240.000HUF also 1066€ gesamt, das wird dann wohl, falls die FEB in Bayern nicht mitspielt, diese Klassen prüfungsfrei zu erteilen, die Kosten eventuell deutlich überschreiten, ob sowas überhaupt von einer Rechtsschutzversicherung übernommen werden kann....?


    EU_Fahrer


    ja, genau Alles wieder zu bekommen, wurde ja von meinem HU Anwalt stets gefordert, aber die hiesige FEB hatte nach der Klageschrift eine Prüfung für B samt kompletter Ausbildung angeordnet, der RA meint immer noch, es müsste mit einer B Nachschulung möglich sein, alle Klassen wieder zu erhalten. Da hätte ich wieder Einspruch einlegen müssen und mit welcher Begründung?

    Der Ausstellerstaat bestimmt die Maßnahmen, welche für eine Neuerteilung erforderlich sind, wie willst Du da dran vorbeikommen?

  • obarok9 : Nochmal, du brauchst mit einem neu erteiltem Schein und mit neuen Prüfungen in Ungarn für die Fahrberechtigung in D nicht die Zustimmung der deutschen Fahrerlaubnisbehörde.Ob mit oder ohne MPU-Auflage oder verjährt oder nicht, das spielt keine Rolle mehr.

    Es ist sowieso alles verjährt, interessiert keinen Polizisten mehr, wenn das alles war.

  • EU_Fahrer


    wenn ich damit in DE stressfrei fahren will, soll ich mit dem HU Lappen in der FEB in Bayern auflaufen wurde mir unmissverständlich verdeutlicht! Die wollen das Dingens dann verifizieren, das soll mir Recht sein, lief ja Alles regelkonform ab.


    Was ich leider auch nicht verstehen kann, wie soll eine 1995 entzogene DE FE in Ungarn durch ein Utankepzes neu erteilt werden?

    Das versuchte ich ja seit 6 Jahren vergebens, trotzdem hält mein HU Anwalt daran fest, war ja immer schon von Beginn an noch ohne RA meine Idee.


    Aber welches Datum steht dann in der neuen FE in HU? Mir wurde gesagt, u.a. auch von einem deutschen RA in Budapest, der sich auskennt und auch ungarisch kann und die Rechte hier kennen soll, ---- das geht nicht und die Tante vom Kormanyablak dreht wegen mir

    eh schon voll ab, wegen der Klageschrift, welche ich ihr aufgebürdet habe..:bumm:


    Trotzdem, weil ich die Sache toll finde, werde ich nach erfolgter Prüfung nächste Woche meinen HU Anwalt davon unterrichten und vielleicht klagt er dann mit der bestätigten B Klasse die anderen fehlenden ein, das DUMME, die FEB in DE wird da heftige Proteste erheben.:motz:

  • obarok9 : Du lebst doch in Ungarn, seit vielen Jahren oder? Teile das doch mal der FEB Bayern mit.Ich vermute mal: Sie sind dort nur misstrauisch, weil es ungwöhnlich ist, dass jemand nachfragt.Wissen Sie das von Dir, dass Du mit einer ungarischen Frau verheiratet bist?

    In D ist es nur wegen der alten Klassen schwierig, da so viel Zeit vergangen ist, aber D ist sowieso nicht mehr zuständig. Der Ausstellerstaat entscheidet, was Bayern sagt, ist uninteressant auch für die Nutzung in D, es gibt ja das Wiener Abkommen, Pariser Abkommen, also internationale Abkommen, diese sind ohne Wohnsitznahme auch in D unbedingt zu beachten.:knips:

    Wenn diese Abkommen im Widerspruch stehen und ohne Wohnsitznahme in D, ist es eigentlich nicht Dein Problem.

  • EU_Fahrer


    das hört sich echt erstmal vielversprechend an, aber die Ungarn spielen ihre eigenen Strassenverkehrsgesetze aus als wenn es der einzige

    Joker im Play ist. Auch mein alleiniger WS im notariell verbrieften eigenen Haus auf meinen Namen und die ungarische Frau ändert nichts daran, dass ich Deutscher bin und auch wieder nach DE will und dann sind die DE Behörden sofort wieder zuständig, ich will halt nicht, daß mir erneut wieder Alles aberkannt wird, da muss man heutzutage aufpassen, bin nicht mehr der Jüngste Spund.

    Die Sache mit diesen Abkommen muss ich erstmal checken, hab ich noch nicht gehört, ob dies anwendbar ist müsste ich mal dem Anwalt vorlegen. Ob die Möglichkeit aber dann existiert die Klassen nach altem Recht vor 04.1980 Erstbesitz (was für mich gelten würde) wieder zu erteilen und dies in einem anderen Ausstellerstaat wie der ursprüngliche ist ein großes Fragezeichen.....vorallem die C1 und C1E wären halt gut, denn die sind nach altem Recht unbefristet, diesen Vorteil zu nutzen, macht die Geschichte natürlich interessant.

    Ich geh da mal ran, aber denk eher, das bleibt ein Traum.

    Danke aber für die prompte Stellungnahme .......cool .... :spitze:

  • Diese internationalen Abkommen besagen, dass man mit jedem Führerschein fahren darf, also z.B. Führerschein aus Ägypten, wo man nur einmal vor und zurückfahren +Einparken lernt und etwas Bakschisch gibt, ob LKW oder PKW alles kein Problem, wird in D für maximal 6 Monate mit der Wohnsitznahme anerkannt.

    Die alten deutschen Klassen aus D sind schwierig, CE1 erteilen sie nur noch mit neuen Prüfungen.

    Vielleicht schreiben die Ungarn einen afrikanischen LKW-Schein prüfungsfei um?