EU Führerschein ja oder nein?

  • Hallo,

    Binzwar schon länger angemeldet aber habe nie wirklich mal gefragt.

    Habe seit mehr als 10jahren keinen Führer mehr bin in dieser Zeit leider dreimal mit einem zu schnellem mofa angehalten worden und verklagt worden.

    Jetzt habe ich keine sperrfrist mehr und müsste eine mpu machen mit einem Abstinenznachweis über 12 Monate.

    Da ich aber so schnell wie möglich an einen "legalen" Führerschein kommen möchte ist meine Frage....

    EU Führerschein ja oder nein.

    Man liest so viel aber irgendwie auch nichts.

    Wer kann mir dabei helfen wer hat die Erfahrung?


    Danke im voraus.

  • Hallo in die Runde. hab die gleiche Frage: EU FS ja od. nein???


    Hab mich schon seit einiger Zeit in Foren dazu belesen (auch hier ;) und auch mal einen Fachanwalt dazu befragt.


    Aber nach allem was man so liest, sieht es ja nich so gut aus. Hatte ein bisschen auf HU gehofft (das die da etwas laxer mit dem Thema umgehen).


    Bleibt wahrscheinlich doch nur MPU.

  • Naja, die erste Hürde ist doch, das man erstmal den begehrten Lappen überhaupt bekommt!!!!


    Soviel wie ich gelesen habe, ist da in PL und CZ der Ofen komplett aus. Wie's bei anderen aussieht keine Ahnung...


    und zweitens kann dir bei einer Kontrolle in Dt. von der Staatsanwaltschaft ein sog. "Scheinwohnsitz" unterstellt werden.

    damit ist die FE ungültig und somit wertlos.


    Also Muss nicht passieren, kann aber.

  • Wenn du dich für den EU-Führerschein entscheiden solltest, wirst du nicht umhin kommen die gleiche Vorbereitung zu machen. Nur die eigentliche MPU bleibt dir erspart. Insbesondere solltest du ergründen wieso und warum es zur Situation des Entzugs kam und Vermeidungsstrategien erarbeiten, damit die zweite und letzte Chance nicht genauso vermasselt wird.


    Für den EU-Führerschein spricht nur noch wenig. Er ist teuer, langwierig und unsicher.

  • Wenn du dich für den EU-Führerschein entscheiden solltest, wirst du nicht umhin kommen die gleiche Vorbereitung zu machen. Nur die eigentliche MPU bleibt dir erspart. Insbesondere solltest du ergründen wieso und warum es zur Situation des Entzugs kam und Vermeidungsstrategien erarbeiten, damit die zweite und letzte Chance nicht genauso vermasselt wird.


    Für den EU-Führerschein spricht nur noch wenig. Er ist teuer, langwierig und unsicher.

    Bin da absolut deiner Meinung. hab mich eigentlich schon mit der MPU abgefunden.


    Mir gehts darum, hat jemand Erfahrung mit MPU-Stellen, bei denen man eine faire Chance hat.

  • Bin da absolut deiner Meinung. hab mich eigentlich schon mit der MPU abgefunden.


    Mir gehts darum, hat jemand Erfahrung mit MPU-Stellen, bei denen man eine faire Chance hat.

    Ich denke wenn du da gut vorbereitet rein gehst, sind die alle gleich.

    Das perfide daran ist ja, dass du nur wissen musst was du denen erzählst.

    Und natürlich 1 Jahr nachweisen.

  • Ich hab da im netz eine Seite gefunden, die eine Software für die Vorbereitung anbietet (ca. 90 €).

    Vom Preis her finde ich das fair und werde mir diese wohl auch besorgen.



    Ich denke wenn du da gut vorbereitet rein gehst, sind die alle gleich.

    Das perfide daran ist ja, dass du nur wissen musst was du denen erzählst.

    Und natürlich 1 Jahr nachweisen.

    Also mein Anwalt meinte, das gerade die großen (z.B. DEKRA etc.) "Begutachtungstellen" viele wirklich nur abzocken und somit nur unser bestes wollen (unser Geld und sonst nichts !!!!!!!!)


    In puncto Abstinenz. Hab gehört, das es Stellen geben soll, wo ein moderater Konsum trotzdem erlaubt ist. Alkohol ist ja legal, nur in Verbindung mit Fahren eben nicht (trinke halt abends trotzdem mein Bier). Bin für jede Antwort dankbar

  • Die Begutachtungsrichtlinien sind für jedes MPi gleich. Wie man munkelt, wird bei manch kleinerem Institut noch rege Vetternwirtschaft betrieben.

    Wenns dumm läuft, und dem Prüfer gefällt nur die Visage des MPU-Kandidaten nicht, dann kann es das allerdings schon gewesen sein-unabhängig vom MPI.

    Was Du im letzten Absatz beschreibst, ist das Programm "KT" (kontrolliertes trinken). Dies ist aber nur dann applikabel, wenn die Alkoholmenge, mit der Du auffällig wurdest, noch knapp an der 1,6 Prom.-Grenze vorbeischrammt (mit Ausfallerscheinungen-also kein Gewohnheitstrinker).

    Beispiel: Jemand, der mit über 2 Prom. auffällig geworden ist, womöglich mit geringen Ausfallerscheinungen, kann bei der MPU nicht das KT-Programm durchlaufen. Das geht dann eher in die Richtung Alki-also Totalabstinenz.

    Beim KT-Programm dürfen die konsumierten Mengen nur sehr gering sein. Es muß sogar ein Trinktagebuch geführt werden.

    Wenn Du dem Prüfer bei der Begutachtung erzählst, daß Du Dir abends gerne Dein Bier trinkst, dann kannst Du sofort zuhause bleiben.