Aufgegriffen mit Cannabis/Kokain/Lsd - Mpu?

  • Hallo zusammen,


    Ein Bekannter von mir (A) und seine Freundin (B) wurden am Hauptbahnhof von der Polizei kontrolliert.

    Bei ihm würden 0,4g Kokain, 1g Gras und eine Pappe LSD gefunden (1cP-LSD, ist [noch] Legal).

    Bei ihr 0,5g Kokain.

    Auf die Frage was das sei, hat A geantwortet das es Schminke wäre.

    Beide wurden mit auf die Wache genommen.

    Die Polizisten (alle relativ jung) haben dauernd unangenehm freundlich gefragt ob sie das öfter machen würden, mit der Fragestellung generell den Konsum unterstellt.

    A hat sich dazu nicht geäußert und nur darauf hingewiesen dass das LSD legal ist und kein normales sei.

    Auch hat er (waren beide Betrunken) gesagt das er zwischen Straßenverkehr und Privatleben unterscheiden könne.

    Beide mussten sich zwecks weiterer Kontrolle nackt ausziehen.

    B war zu diesem Zeitpunkt nervlich am Ende und wurde von der Polizistin ( nur die beiden im Raum, niemand konnte zuhören) in diesem verletzlichen Moment gefragt, ob die beiden das auch genommen hätten.

    Dies hat sie bejaht.

    Es wurden bei beiden kein Urin und auch kein Drogentest durchgeführt.



    A war noch nie polizeilich auffällig.

    B hatte ihren Führerschein schon einmal entzogen bekommen, da sie mit 1,5 Promille einen Autounfall hatte - keine Mpu.


    So nun meine Fragen :


    Denkt ihr das ihre Aussage zum Konsum gewertet wird und kann diese auch Konsequenzen für ihn haben?

    Beide waren wie gesagt betrunken, sie könnte das auch falsch verstanden haben.


    Wie stehen die Chancen für die beiden um eine Mpu herum zu kommen, sprich das der Konsum erstmal durch ein ärztliches Gutachten nachgewiesen werden muss?


    Falls eine Mpu anstehen würde, müsste A sich auch auf Lsd testen lassen?

    Fallen diese Tests teurer aus?


    Vielen Dank schon mal für's lesen.

  • Bei beiden wurde Kokain gefunden.


    Schon der Besitz als solches garantiert eine MPU, unabhängig davon ob konsumiert worden ist oder nicht.


    Sobald der Besitz des Kokains an die Führerscheinstelle gemeldet wird, dürfte die EInladung zur MPU kommen, sofern eine Fahrerlaubnis vorliegt.

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  • Haben beim Kokain beide mehr als den "Eigenbedarf" dabeigehabt. Schätze, das geht so oder so vor Gericht. Ich weiss nur, dass vor x Jahren ein Bekannter mal mit ähnlicher Menge erwischt wurde. Bekam Geldstrafe und FE wurde auch entzogen (ich meine auch vom Gericht, obwohl er zu dem Zeitpunkt nicht gefahren ist. Ist aber ewig her und ich weiss es nicht mehr so genau).

  • Bei beiden wurde Kokain gefunden.


    Schon der Besitz als solches garantiert eine MPU, unabhängig davon ob konsumiert worden ist oder nicht.


    Sobald der Besitz des Kokains an die Führerscheinstelle gemeldet wird, dürfte die EInladung zur MPU kommen, sofern eine Fahrerlaubnis vorliegt.

    Der Meinung war ich eigentlich auch.

    Durch googeln bin ich jedoch auf einige Fälle gestoßen, in welchen ein ärztliches Gutachten angefordert wurde weil der Konsum nicht eindeutig bewiesen werden konnte. In all diesen Fällen gab es keine Tests und keine Aussage zu dem Konsum.


    In den Fällen wurde dann über einen 4 Monatigen Zeitraum 2/3 Urintests angeordnet oder eine Haarprobe.

    Da beide konsumiert haben hat sich A die Haare abrassiert.

    Haben beim Kokain beide mehr als den "Eigenbedarf" dabeigehabt. Schätze, das geht so oder so vor Gericht. Ich weiss nur, dass vor x Jahren ein Bekannter mal mit ähnlicher Menge erwischt wurde. Bekam Geldstrafe und FE wurde auch entzogen (ich meine auch vom Gericht, obwohl er zu dem Zeitpunkt nicht gefahren ist. Ist aber ewig her und ich weiss es nicht mehr so genau).

    Bei Kokain ist es bis 1g geringe Menge, bzw Eigenbedarf.

    Die zuständigen Beamten haben auch währenddessen gesagt dass das sehr wahrscheinlich fallen gelassen wird.


    War btw in Baden Württemberg



    Vielen Dank schon einmal für die Antworten.


    Wie verhält sich das ganze mit Ihrer Aussage?

    Kann B für A sprechen?

  • Bei beiden wurde Kokain gefunden.


    Schon der Besitz als solches garantiert eine MPU, unabhängig davon ob konsumiert worden ist oder nicht.


    Sobald der Besitz des Kokains an die Führerscheinstelle gemeldet wird, dürfte die EInladung zur MPU kommen, sofern eine Fahrerlaubnis vorliegt.


    Zunächst ist der Besitz von BTM, also das finden bei Dir am Körper oder in der Wohnung strafbar.

    Dann kann und wird wie bei mir nur wg. Besitz eine Geldstrafe erfolgen, abhängig von Vorstrafen in der ählicher Sache. Ob und wann das "genommen" wurde wird gar nicht thematisiert

    Dann kam bei mir Monate später ein Entziehung der FE. Ohne Sperre. Man hätte evtl. Einspuch einlegen können.. jedoch meinte ein Anwalt das könnte ich vergessen.

    Ein Antrag auf Wiedererteilung kostet ca. 200 E.

    Man hat ImHo erst eine MPU Auflage, wenn man neu beantragt. Lieg ich da richtig ?

    Ein positives Begutachtung muss DANN innerhalb 3 Monaten vorgelegt werden,

    Eine Drogen MPU kostet hier ca. 720 E.

    In der Zeit fordert Die Fst weitere Informationen bei der Polizei oder was weiß ich wo noch auf "Auffälligkeiten" im Verkehr an.

    Für einr gute Vorbereitung wurde vom hiesigen TÜV ein Beratung (ca 1000 E)empfohlen und evtl. Haar -oder Urin tests. Diese sund aber nicht zwingend jedoch ratsam wenn man zeigen kann dass man Drogenfrei lebt.

    Ob da auch Alkohol mit einbezogen wird weiss ich nicht.

    Ob absolute Abstinenz von allem gefordert,wird darüber habe ich verschiedene Informationen.

    An sich so hörte ich dass nur über das Betroffene gefundene BTM und nichts anderes Stellungnahme oder wie soll mn das nennen, gefordert wird. Weiss das jemand genau?

    Die genaue Fragestellung des MPU testers habe ich nicht erfragt, erfahre wohl erst dann wenn der Antrag gestellt wird. Es gibt da verschieden Buchstaben.

    Die Frage ist auch wie weit zurückliegende Verstösße mehtr als 5 oder 10 Jahre hervorgekramt werden

    Ein Haartest oder 2 Urintests in 3 Monaten könnten zu wenig sein...

    Man kann und das werde ich um Einsicht in meine Akte bitten ohne einen Antrag zu stellen..

    Fragen kostet nichts, jedoch weiss ich nicht ob dazu allein schon ein Anwalt nötig ist??

    Jedenfall gab icvh erstmal eine Rechtsschutz abgeschlossen.

    Ist es evtl. möglich, auch nach ca. 16 Monaten noch Rechtsmittel einzulegen wg des Entuges?

  • Ich gehe nicht davon aus das es fallen gelassen wird. Das Ding kommt beim Staatsanwalt aufm Tisch und der schickt nen kleinen Strafbefehl raus mit geschätzen 2 Nettogehältern als Strafe. Dann kannste dir überlegen was billiger ist. Das ganze mit Anwalt klären und evtl. kommt das ganze dann vor Gericht oder du aktzeptierst den Strafbefehl

  • Meldung an die FEB gibts definitiv, da vorbelastet.

    Nachvollziehbar, besoffen mit einem solchen illegalen Cocktail dazu, da sollte der gesunde Menschenverstand die Konsequenzen erkennen.

    Haare abrasieren bringt in dem Fall natürlich viel...:vogel:

    Mal das Suchtverhalten reflektieren hilft da schon eher.

  • Ohne Konsumangaben droht hõchstens ein Ærztliches Gutachtachten, da kann man sich mit Handel oder etwas untergeschoben gut rausreden.😄Man hat eine Tüte am Bahnhof gefunden, wusste gar nicht, was das ist und wollte sie später im Fundbüro abgeben. Sie waren eh betrunken, besser wäre gewesen, sie hätten gar nix gesagt.

  • Meldung an die FEB gibts definitiv, da vorbelastet.

    Nachvollziehbar, besoffen mit einem solchen illegalen Cocktail dazu, da sollte der gesunde Menschenverstand die Konsequenzen erkennen.

    Haare abrasieren bringt in dem Fall natürlich viel...:vogel:

    Mal das Suchtverhalten reflektieren hilft da schon eher.

    Da so der vorangegangene Konsum verschleiert werden kann, bringt das in der tat was :fh:

  • Natürlich, du machst das schon.

    Achso, nein, dein "Bekannter".

    :lach:


    Kannst du keine Abstinenz nachweisen, unterstellt dir die FEB Konsum.

    Und zwar solange, bis du denen das Gegenteil nachweist.

    Na, klingelt was?


    PS:

    Die Haaranalyse ist natürlich auch die einzige Methode, Konsum nachzuweisen.

    Bist schon ein helles Köpfchen:knips: