Intressantes

  • EU-FÜHRERSCHEIN: VOR- UND NACHTEILE

    Zunächst ist zu erwähnen, dass die Behörden in Tschechien keine Führerscheine mehr ausstellen. In Polen ist dies nur noch mit besonderen Auflagen möglich. Zudem sind dort hohe Durchfallquoten bei den Prüfungen die Regel. Die Vermittler weisen nicht auf diese Probleme hin, da sie natürlich deswegen um ihr Geld bangen.

    Sofern jemand einen EU-Führerschein erhalten hat, muss derjenige darauf hingewiesen werden, dass die deutschen Behörden versuchen diesen Führerschein einzuziehen bzw. eine MPU zu erzwingen. Zwar unterbindet dies die EUGH-Rechtsprechung, den deutschen Behörden ist dies allerdings egal.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die EU-Führerscheine nur noch für 10 oder 15 Jahre ausgegeben werden und somit ein Verfallsdatum haben.

    Wer also solch einen Führerschein machen will oder bereits hat, muss darauf achten rechtzeitig (mindestens 7-8 Monate vor Ablauf) einen Wohnsitz in dem Land, in dem der Führerschein ausgestellt worden ist, wieder zu aktivieren bzw. sich wieder dort anzumelden. Dies ist natürlich mit weiteren Kosten verbunden.

    Weiterhin kann es dann auch der Fall sein, dass der Führerschein eventuell gar nicht mehr ausgestellt wird, da dann die letzten Teile der Europäischen Führerschein-Richtlinie umgesetzt worden sind.


    Wer legal einen EU-Führerschein im Nachbarland erwerben will sollte folgendes beachten:


    • Abmeldung aus Deutschland
    • Persönliche Bindung zum Ausstellerland
    • Der Behörde mitteilen, dass eine Fahrerlaubnis schon einmal ausgestellt wurde und wegen Fehlverhalten eingezogen wurde. Wenn dies der Behörde nicht mitgeteilt wird, hat man sich den Führerschein „durch arglistige Täuschung erschlichen“ und die deutschen Behörden können ihn wieder entziehen.
    • Die 185 Tage-Regelung (Wohnsitz-Regelung) muss erfüllt sein
    • 28 Fahrstunden und 15 Theoriestunden müssen abgeleistet worden sein.
    • Abhaltung einer amtlichen Prüfung
    • Persönliche Anmeldung bei den Behörden, Fahrschulen
    • Persönliche Abholung des Führerscheins vor Ort bei der Führerscheinstelle
    • Eine Vergleichbare Untersuchung wie der Deutschen MPU sollte als Auflage gemacht werden von der auszustellenden Behörde, am besten mit Aktenversendung von Deutschland zur Behörde, die den Führerschein ausstellen soll.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die EU-Führerscheine nur noch für 10 oder 15 Jahre ausgegeben werden und somit ein Verfallsdatum haben.

    Wer also solch einen Führerschein machen will oder bereits hat, muss darauf achten rechtzeitig (mindestens 7-8 Monate vor Ablauf) einen Wohnsitz in dem Land, in dem der Führerschein ausgestellt worden ist, wieder zu aktivieren bzw. sich wieder dort anzumelden.

    Nicht unbedingt. Normalerweise ist die FsSt des aktuellen WS zuständig.

    • Eine Vergleichbare Untersuchung wie der Deutschen MPU sollte als Auflage gemacht werden von der auszustellenden Behörde, am besten mit Aktenversendung von Deutschland zur Behörde, die den Führerschein ausstellen soll.

    Also da Polen ja keine 'Vergleichbare Untersuchung' wie die MPU hat kann man also da keine polnische EU-FE erwerden, oder was soll das heißen.



    Zitat

    Der Behörde mitteilen, dass eine Fahrerlaubnis schon einmal ausgestellt wurde und wegen Fehlverhalten eingezogen wurde. Wenn dies der Behörde nicht mitgeteilt wird, hat man sich den Führerschein „durch arglistige Täuschung erschlichen“ und die deutschen Behörden können ihn wieder entziehen.


    Ist auch einfach nur Schwachsinn die Ausstellene Behörde dürfte ihn (je nach Lokalen Recht) wieder zurückziehen aber doch nicht die Deutschen Behörden eine ausländische FE.



    Einfach irgentwelchen Mist zu verbreiten ohne vorherr über den Sinn und Verstand nachzudenken ist halt heutzutage leider 'in'

  • Unsinn.

    Damit ziehen dir die Vermittler Geld aus der Tasche, mehr nicht.

    Außer in D und A gibt es nirgends MPU.

    Überhaupt, eine " kleine MPU", was für ein Schwachsinn.

    kein Vermittler, der FS wird direkt bei der Fahrschule gemacht und der kostet dort ungef. 800-900 Euro. Diese MPU kostet fast nix. Wird alles in Deutsch absolviert.Man meldet sich auf der Uni Bozen zu einem Seniorenstudium an, damit entfällt der Wohnsitz, kosten 100 Euro pro Semester. Das stimmt, habe dann noch eine andere Fahrschule angerufen und die haben es bestätigt. Das mit dem Seniorenstudium haben einige gemacht, kam dann auch ein Bericht im Focus darüber.Leider für mich nur 5 Jahre Ausstellung , da ich über 60 bin.

  • HolyMen , ich habe mich damals auch intensiv mit einem FS aus Italien ( Bozen ) beschäftigt. Leider war mir das

    mit dem Seniorenstudium nicht bekannt. Es ist am Wohnsitz gescheitert, obwohl ich sehr gute Connections dorthin habe.

    Habe mich auch mit der FS Stelle in Bozen unterhalten. CabrioM50B32 das mit der MPU stimmt, nicht immer die Klappe

    aufreissen, wenn man etwas nicht weiss.

    Leider eben nur 5 Jahre und die Prüfungen sind im Vergleich zu Polen kinderleicht.

  • HolyMen , ich habe mich damals auch intensiv mit einem FS aus Italien ( Bozen ) beschäftigt. Leider war mir das

    mit dem Seniorenstudium nicht bekannt. Es ist am Wohnsitz gescheitert, obwohl ich sehr gute Connections dorthin habe.

    Habe mich auch mit der FS Stelle in Bozen unterhalten. CabrioM50B32 das mit der MPU stimmt, nicht immer die Klappe

    aufreissen, wenn man etwas nicht weiss.

    Leider eben nur 5 Jahre und die Prüfungen sind im Vergleich zu Polen kinderleicht.

    Danke