Immobilien Grundsatzdiskussion Thread

  • Ich finde den Beitrag von Ulf durchaus interessant, gerade im Zusammenhang mit Immobilienkreditverträgen bei Sparkassen bei Gewerbeverträgen,(habe gerade einen abgeschlossen über 1,5 MIO),: man behält sich vor den Vertrag jederzeit abzutreten an fast alles(und das als öffentlich-rechtliche Bank!), für mich heisst das, ist der Vertrag kurz vorm dem Ende, wird einfach abgetreten zur Refinanzierung und die nachfolgende Kapitalgesellschaft betreibt sofort die Zwangsvollstreckung.

    Quasi legale Zwangsenteignung.Voila!

    Was das mit den EU-Führerscheinen zu tun hat? Ich vermute da baut sich eine Argumentationskette auf, warum man nicht ausstellt. Mal der Landrat mal SKO, KBA und was weiss ich was alles, immer sind eben andere Schuld, aber man tut eben alles.

  • Hat zwar mit dem Thema nichts zu tun, zeigt aber wieder deutlich die geistige Verfassung der Reichsbürger.

    Im Grundbuch steht über dem Namen des Eigentümers groß und breit "Eigentümer".

    Ebenso im notariell beglaubigten Kaufvertrag, also hat der Notar doch das Eigentum bestätigt.

    Im Bescheid über Grundsteuer, Müll-, Wasser- und sonstige Gebühren, überall steht "Eigentümer des Grundstücks blabla...".


    Völlig absurd.

    Man nehme nur mal Ulfs Behauptung, durch die Großschreibung des Namens auf dem Ausweis sei man eine Sache usw.

    Trifft dann auf die Polen, Franzosen, Belgier und wahrscheinlich die halbe Welt zu.

  • Cabrio: Du wirst lachen, ich muss da nochmal nachschauen, was da im Grundbuch drin steht.

    Ein Hartz4-Empfänger, der langzeitarbeitslos ist, darf ja nicht den Wohnort offiziell wechseln, was soll das Jobcenter tun?

    Wenn der Empfänger den EU-Führerschein privat finanziert, und sich gut mit der Sachbearbeiterin versteht, ist es auch gut möglich sich ohne Genehmigung für ein paar Reisen zu entfernen, immerhin ist die Marktchance später viel besser, als ohne Führerschein!

    Leider auch eine Sanktionsbehörde z.Teil, aber wenn sie einen wirklich loswerden wollen, sind sie durchaus zu Kompromissen bereit,.

  • Was schreibst denn du für einen Müll?

    Natürlich darf der umziehen, er kann sogar hochoffiziell seine Leistung für einen bestimmten Zeitraum ins Ausland mitnehmen!


    Nennt sich Leistungsmitnahme wegen Arbeitssuche im Ausland.

    Wurde aber auch schon ca. 1467 mal durchgekaut.

  • Ich finde den Beitrag von Ulf durchaus interessant, gerade im Zusammenhang mit Immobilienkreditverträgen bei Sparkassen bei Gewerbeverträgen,(habe gerade einen abgeschlossen über 1,5 MIO),: man behält sich vor den Vertrag jederzeit abzutreten an fast alles(und das als öffentlich-rechtliche Bank!), für mich heisst das, ist der Vertrag kurz vorm dem Ende, wird einfach abgetreten zur Refinanzierung und die nachfolgende Kapitalgesellschaft betreibt sofort die Zwangsvollstreckung.

    Quasi legale Zwangsenteignung.Voila!

    Nur damit hier keine Mißverständnisse auftreten: Das ist völliger Nonsens. Der Vertrag kann natürlich abgetreten werden, dass entbindet den Abtretungsempfänger aber nicht davon, sich an den Vertragsinhalt zu halten. Sprich: Wenn sich der Immobilienbesitzer an den Vertrag hält, kann selbstverständlich niemand eine Zwangsvollstreckung betreiben. Schon interessant, wer so alles Kredite über 1,5Millionen aufnehmen darf und ein Gewerbe ausüben darf... :/

  • Ja kann schon sein, aaaber der Vertrag endet ja und die Anschlussfinanzierung ist nicht geklärt, somit betreibt der Abtretungs-Hai mit Sitz im Ausland einfach die Zwangsvollstreckung, ist ja selbst kein Bankinstitut(darf ja keine Kredite vergeben) und lehnt die Vertragsübernahme auf andere einfach ab, was nun ?

  • Ja kann schon sein, aaaber der Vertrag endet ja und die Anschlussfinanzierung ist nicht geklärt, somit betreibt der Abtretungs-Hai mit Sitz im Ausland einfach die Zwangsvollstreckung, ist ja selbst kein Bankinstitut(darf ja keine Kredite vergeben) und lehnt die Vertragsübernahme auf andere einfach ab, was nun ?


    Geh zu einer Bank und lass es dir erklären. Es gibt das Recht ein Abtretungsverbot beim Abschluss der Finanzierung mit der Bank zu vereinbaren. Hat man dies verpasst, dann gibt es weitere Möglichkeiten sich zu schützen.

    a) Die Finanzierung ist so ausgelegt, dass eine langfristige Zinsbindung mit vollständigem Ausgleich des Darlehens vorgesehen ist. Wenn man sich daran hält, kann der Abtretungsempfänger garnichts tun.

    b) Hat man (wie leider üblich derzeit) über seine Verhältnisse investiert und 10Jahre Zinsbindung vereinbart, bei 1% Tilgung, dann ist man ohnehin schon doof. Dann kann man natürlich durch eine Abtretung nach Ablauf der Zinsbindung ziemlich dumm darstehen. Dies hat aber nicht unbedingt etwas mit der Abtretung zu tun, dass kann einem auch ohne Abtretung übel aufstoßen.

    c) Im Falle von b) in Verbindung mit einer Abtretung, kann man den Kredit immernoch durch eine Finanzierung mit einer anderen soliden Bank ablösen, wenn man sich eben mit seinem Projekt nicht übernommen hat.

    d) Das Reichsbürgergeschwätz bleibt alles in allem Unsinn, der meistens von Leuten verbreitet wird, die sich eben schlichtweg übernommen haben und quasi insolvent sind. Das Reichsbürgerwesen zielt nämlich letztlich darauf ab, anderen die Schuld für eigenes Versagen zu geben.


    Damit aber jetzt genug off-topic.

  • Mein Bankberater von der LZB meinte: zahlt zurück mit Sondertilgungen, dann kann Euch eh nix passieren, trotzdem ist der Vertrag mit Zinsbindung nur auf 10Jahre, die Restschuld+Risiko(Zwangsvollstreckung) bleibt also. Der Notar hat die Grundschuld noch nicht eingetragen.


  • Hier ist noch ein älterer Bericht:

    Die geprellten Eigentümer haben bestimmt schon Verbraucherinsolvenz angemeldet oder zahlen noch nach Zwangsvollstreckung an die Bank weiter.

    Die neuen Eigentümer müssen etwas investieren und spekulieren auf Mietsteigerungen.

    Die Banken machen kurzen Prozess und schreiben eventuelle Verluste einfach ab und verkaufen die Kredite+Grundschulden einfach weiter: zur Refinanzierung, es lohnt sich fast immer.(für die Bank natürlich)