Führerscheinentzug - MPU und was nun

  • Hallo,


    ich bräuchte mal eure hilfe und zwar wurde ich Anfang Mai bei einer Trunkenheitsfahrt mit einem BAK von 1,3 erwischt.


    Mein österreichischer Führerschein wurde beschlagnahmt und mir wurde vom Richter eine Sperrfrist bis März 2019 auferlegt.

    Ich war erstmal geschockt und hab meinen Arbeitgeber informiert um zu fragen ob ich meinen Job überhaupt noch weiterführen kann (Rufbereitschaft mit Firmenwagen).


    Der meinte ja aber erst wenn ich eine Therapie wegen dem Alkohol gemacht habe. Alles klar dacht ich mir. Bin ich anscheinend Alkoholiker und bin zu meiner Hausärztin gegangen

    damit sie mir hilft. Hab eine stationäre Entgiftung gemacht die 5 Tage gedauert hat und war dann bei einer ambulanten Motivationstherapie wo ich wegen meines Konsums falsche angaben

    gemacht habe um überhaupt reinzukommen. Die haben mit mir dann bei der Rentenkasse einen Antrag zu einer ambulanten Langzeittherapie gemacht in der ich gerade bin. Ich rief dann Ende November bei der FSST an um meine Lenkberechtigung wieder zu beantragen und war auch offen mit dem Thema Langzeittherapie. Für meine Offenheit hab ich dann auch 12 Monate Abstinenzkontrolle mit MPU Auflage bekommen.

    Da ich in meinem Beruf auf einen Führerschein angewiesen bin sind die 15 Monate ohne Lappen (12 M Abstinenz + 3 Monate Ausfolgung) ein harter Schlag. Vorallem da ich ab April schon eine Stelle bei einem anderen Arbeitgeber zugesagt wurde. (zur info, meine eigene Familie lebt in Deutschland und ist auf mein einkommen angewiesen)


    Ich hätte die Möglichkeit nach Österreich zurück zu gehen und dort bis zum Erwerb des Führerscheins dort zu arbeiten mit 2 Szenarien

    - AUT FSST schickt mich nur zur Nachschulung und zum Amtsarzt aber soweit ich es verstanden hab darf ich dann in Deutschland ohne MPU nicht fahren.

    - AUT FSST gibt mir keine Lenkberechtigung mehr

    - AUT FSST ordnet wegen der Therapie eine amtsärztliche Untersuchung an mit VPU und Führerschein wird auf 1 Jahr befristet mit Abstinenzkontrollen (könnte dann ein Jahr lang meine Familie nicht sehen)


    Fällt jemanden von euch eine Lösung ein wie ich meine Fahrerlaubnis für D schneller bekomme oder kann mir jemand bitte alternativen aufzueigen

  • Rückfrage,

    Eine einmalige Trunkenheitsfahrt mit 1,3 Promille rechtfertigt keine MPU. Da müssen mehrere Trunkenheitsfahrten zusammen kommen.


    Während der Sperrzeit geht momentan erstmal garnichts.

    Man kann natürlich sofort eine Wohnsitz im EU-Ausland anmelden, damit die 186 Tage schon anfangen zu laufen.

    Dann kann man, nachdem die Sperrzeit in D abgelaufen ist, sofort den EU-Schein machen.

    Momentan ist Frankreich als EU-Land die sicherste aber auch teuerste Lösung.

  • wenn das drin erstes vergehen mit Alkohol im Straßenverkehr war dann solltest du die MPU anzweifeln mit einem Anwalt. Wenn nicht dann hast dir durch deine Offenheit selbst eine reingehauen.

    Verstehe mich nicht falsch, aber wenn man schon lügt um in eine Therapie reinkommen ist das ein eigentor. Das wird alles gespeichert und der FührerscheinBehörde vorgelegt. Die haben dann gar keine andere wahl als dir 12 Monate Abstinenz und MPU aufzudrücken.


    Würde an deiner stelle mal mit einem guten Anwalt sprechen was er dazu alles sagt.


    Geh zum Arzt, lass die lebenswerte untersuchen usw. Das belegt oft ob mal täglich trinkt oder nicht.


    Desweiteren kannst vielleicht auch aushandeln das parallel zu machen bei 1,3 bak. Kenne auch einen der seinen fs bekommen hat aber parallel halt Auflagen bekommen hat.


    Anwalt anrufen.

  • Er schreibt ja dass die Fahrt in Österreich mit österreichischem FS war. Von einer MPU ist ja gar nicht die Rede.


    Warum solltest du nach Wiedererlangen deines österreichischen FS nicht in Deutschland fahren dürfen? Wenn du in Ö gemeldet bist wird es keine Meldung nach Deutschland geben.

  • Das Problem ist das ich mich in eine Langzeitreha begeben habe und ich laut europäischer Führerscheinrichtlinie in Gruppe 1 Falle

    14.1.

    Bewerbern oder Fahrzeugführern, die alkoholabhängig sind oder das Führen eines Fahrzeugs und Alkoholgenuss nicht trennen können, darf eine Fahrerlaubnis weder erteilt noch darf ihre Fahrerlaubnis erneuert werden.

    Bewerbern oder Fahrzeugführern, die alkoholabhängig waren, kann nach einem nachgewiesenen Zeitraum der Abstinenz vorbehaltlich des Gutachtens einer zuständigen ärztlichen Stelle und einer regelmäßigen ärztlichen Kontrolle eine Fahrerlaubnis erteilt oder es kann ihre Fahrerlaubnis erneuert werden.

  • Er schreibt ja dass die Fahrt in Österreich mit österreichischem FS war. Von einer MPU ist ja gar nicht die Rede.


    Warum solltest du nach Wiedererlangen deines österreichischen FS nicht in Deutschland fahren dürfen? Wenn du in Ö gemeldet bist wird es keine Meldung nach Deutschland geben.

    Nein, lebe seit 10 Jahren in Deutschland und zahle mein Haus ab. Trunkenheitsfahrt war auch in Deutschland.


    Das mit dem Eigentor stimmt und ich wollte meinen Änderungswillen eigentlich nur zum Ausdruck bringen.

  • Okay tut mir Leid, dass habe ich falsch verstanden. Puh dass ist ja mal wirklich eine blöde Situation. Du musst irgendwie, eventuell mit Anwalt, versuchen klarzustellen, dass du die Therapie nur machst um deinen guten Willen zu demonstrieren.


    Hat dir die Fsst wirklich 12 Monate Abstinenz "aufgezwungen" oder nur empfohlen? Meines Wissens ist die Abstinenzdauer vom MPU Gutachter abhängig und nicht Sache der Fsst.

  • Nein, lebe seit 10 Jahren in Deutschland und zahle mein Haus ab. Trunkenheitsfahrt war auch in Deutschland.


    Das mit dem Eigentor stimmt und ich wollte meinen Änderungswillen eigentlich nur zum Ausdruck bringen.

    Du solltest zumindest hier im Forum einfach mal versuchen, ALLE Fakten (auch und besonders die überaus unangenehmen, vor allem in Bezug auf Deinen Alkoholkonsum und Deine Vorgeschichte im Straßenverkehr) zu nennen, und nicht wieder ganz bewusst wichtige Informationen zu Deinem Fall zu unterschlagen, um so das von Dir gewünschte Ergebnis zu steuern und Dir genehme, aber völlig unbrauchbare Ratschläge zu erhalten. Hat Dich ja beim letzten Mal genau da hingeführt, wo Du eigentlich überhaupt nicht hinwolltest.


    Also, wie Lambo1 schon geschrieben hat: Entweder nennst Du lückenlos alle Fakten zu Deinem Fall, oder wir brauchen hier gar nicht weiter zu diskutieren.

    +++ Breaking-News: MPU-Mafia-Aufstand in Slubice erfolgreich niedergeschlagen +++ Terror-Landrat in Ketten aus Rathaus geschleppt +++ Recht und Ordnung wieder hergestellt +++ FEB stellt wieder aus +++ Ulf B. von dankbarer polnischer Bevölkerung als neuer Leiter der FEB vorgeschlagen +++ Weltweit erster Studiengang "Internationales Führerschein-Management" an der O. Braun-Akademie eingeführt +++ Landesweit einziges polnisches FAX-Gerät arbeitet wieder +++

  • Du solltest zumindest hier im Forum einfach mal versuchen, ALLE Fakten (auch und besonders die überaus unangenehmen, vor allem in Bezug auf Deinen Alkoholkonsum und Deine Vorgeschichte im Straßenverkehr) zu nennen, und nicht wieder ganz bewusst wichtige Informationen zu Deinem Fall zu unterschlagen, um so das von Dir gewünschte Ergebnis zu steuern und Dir genehme, aber völlig unbrauchbare Ratschläge zu erhalten. Hat Dich ja beim letzten Mal genau da hingeführt, wo Du eigentlich überhaupt nicht hinwolltest.


    Also, wie Lambo1 schon geschrieben hat: Entweder nennst Du lückenlos alle Fakten zu Deinem Fall, oder wir brauchen hier gar nicht weiter zu diskutieren.

    Ich meine damit nicht sein Alkoholkonsum. Meine nur die wirklichen Fakten was vorliegen. Das reicht aus.


    Auf gut deutsch.


    1. Ersttäter?

    2. Wenn nicht dann andere Straftaten im Straßenverkehr nennen


    Nach den zwei Punkten lässt sich schon vorhersagen ob mpu gerechtfertigt ist oder nicht. Davor macht es wirklich keinen Sinn.

  • Danke für die Antworten bisher.


    Also ich hatte meinen FS seit 2009 und habe keinen Punkt oder irgendeine Alkoholfahrt. Ich wurde routinemäßíg vielleicht

    4-5 mal kontrolliert aber es ging mehr um FS, Zulassung und Ablaufdatum des Erste Hilfe Kastens


    Im Mai habe ich eine Trunkenheitsfahrt in Nord Niedersachsen mit einem BAK von 1.3 . Mein österreichischer Führerschein wurde beschlagnahmt und im

    Juli wurde mir eine Sperrfrist bis März verhängt.


    Ich habe meiner Anwältin gesagt das ich es einsehe ein Alkoholiker zu sein und habe das zu meinem bedauern im November auch der FSST mitgeteilt das ich momentan in einer ambulanten Reha bin. Die hat mir als Auflage zur Neuerteilung die MPU aufgebürdet ("Im Antragsverfahren wird eine medizinisch-psychologische Begutachtung angeordnet"


    Also ich habe keinen Punkt und wurde vorher nie mit Alkohol im Straßenverkehr auffällig