Automatische Nutzungsuntersagung?

  • Moin Leute, :)


    Hatte 2015 einen EU Führerschein in RO gemacht und leider vor 2 Monate von der Polizei mit 1,7 angehalten worden. FS wurde zurück geschickt nach RO. wenn ich ihn wieder erhalte ist die NU automatisch auch in Österreich? Habe auflagen bekommen nachschulung VPU usw..6monate sperrfris. ist die Rechtslage identisch wie in DE? Im Strafbescheid steht darüber nichts wer muss das entscheiden ein gericht?? ergibt es irgendeinen sinn meinen Wohnsitz nach D zu verlegen (wohne in grenznähe) -st2- Bin über jede antwort dankbar Grüße :supi: :held:

  • da du mit 1,7 promille (?) Angehalten wurdest spielt das doch keine Rolle mehr. Bekommst erneut eine MPU/VPU und eine erneute Sperrfrist.

    Nun hast keine Möglichkeit mehr als zur VPU zu gehen.

    Doch er hat eine andere Möglichkeit. Anderes Land und FS neu machen. Vorher den Schein in RO nichtig machen, also Verzicht wenn das geht. In Österreich darf er trotzdem weiter fahren.

  • Eher nicht.

    Sofern das in Ösiland so wie in D läuft, und davon gehe ich aus, hat sich das mit fahren erledigt, weil jeder Entzug des ausländischen Scheins gleichzeitig die Aberkennung des Rechts, diese im jeweiligen Inland zu nutzen, beinhaltet.

    Egal, welchen Schein Österreich kassiert, Ausland ja, Österreich nein.

    Wäre auch irgendwie unlogisch, Sperrfrist nur für Inhaber nationaler Scheine:knips:

  • Doch er hat eine andere Möglichkeit. Anderes Land und FS neu machen. Vorher den Schein in RO nichtig machen, also Verzicht wenn das geht. In Österreich darf er trotzdem weiter fahren.

    Nie im Leben darf in Österreich weiter gefahren werden, wenn er mit 1,7 promille erwischt wurde. Er wohnt ja in Österreich. Und ich glaube, dass man einen RO Schein nicht einfach zurück geben kann, sicher bin ich aber nich. Ein EU FS ist ja deshalb die letzte Chance. Sonst könnte man ja weiter saufen und einfach von Land zu Land Pilgern. Das ist so nicht möglich. Außerdem ist dann der FS Tourismus praktisch bewiesen!

  • Eher nicht.

    Sofern das in Ösiland so wie in D läuft, und davon gehe ich aus, hat sich das mit fahren erledigt, weil jeder Entzug des ausländischen Scheins gleichzeitig die Aberkennung des Rechts, diese im jeweiligen Inland zu nutzen, beinhaltet.

    Egal, welchen Schein Österreich kassiert, Ausland ja, Österreich nein.

    Wäre auch irgendwie unlogisch, Sperrfrist nur für Inhaber nationaler Scheine:knips:

    er wurde doch in de kassiert. Da hat österreich nichts mit zu tun

  • Vielen dank für die antworten 😉


    wurde in österreich entzogen, nicht in DE 😉 hauptwohnsitz ist in österreich, könnte ich aber verlegen. weiß jemand bescheid, ob das nen unterschied macht, wo der hauptwohnsitz ist? ich meine jetzt so, wenn z.B ein rumäne bei uns in ö erwischt wird mit 1,7 wird dem ja auch keine vpu auferlegt oder etwa doch? dem könnten sie ja auch nicht unbegrenzt verbieten, in österreich zu fahren oder? Grüße!

  • habe mir meinen strafbescheid nochmal durchgelesen da steht ausdrücklich: es wird ihnen das recht aberkannt, von einer allfällig bestehenden ausländischen lenkberechtigung AUF DIE DAUER DER ENTZIEHUNG der lenkberechtigung in Ö gebrauch zu machen. ich interpretiere das so, das nach ablauf der entziehung (sperrfrist) doch wieder gefahren werden kann mit RO FS. weil auch nichts gegenteiliges drin steht im bescheid der behörde. etwa das die FE nicht mehr anerkannt wird oder in diese richtung.. naja bin laie jungs ☺

  • Es geht um einen ausländischen Schein, ganz anderer Sachverhalt.


    Noch mal im FSG geguckt, bedeutet für die Dauer der Entziehung, also nur Sperrfrist.

    Solange nix von der Behörde an Auflagen kommt war's das.

    Finde ich bei 1,7 merkwürdig, aber egal.


    http://www.ris.bka.gv.at/Gelte…n&Gesetzesnummer=10012723

  • §30 Punkt 2 FSG sagt allerdings, dass du einen Antrag stellen mußt.

    Also doch so wie bei uns, Recht auf Nutzung nach Entzug und Ablauf der Sperrfrist des EU-FS kann auf Antrag erteilt werden, war §28 FEV.

    Kopier doch mal den ganzen Text hier rein, irgendwo steht da der betreffende §.

    Nach Entzug in RO wieder abholen und einfach weiterfahren wäre demnach vorsätzliches FoFe.



    PS:


    Wäre es möglich, diese elende Editierfunktion mal zu verlängern?

  • naja die Dame bei der Behörde war zu dem Thema auch alles andere als sattelfest, als ich sie gefragt habe was denn ist wenn ich mir den RO FS zurück hole. sie wollte mich dazu nötigen den Ö Führerschein zurück zu bekommen, der mit den auflagen verbunden ist ( nachschulung, vpu usw..) sie meinte, das die Behörde zuständig ist, wo ich meinen lebensmittelpunkt habe. da ich aber auch einen Wohnsitz in RO nach wie vor habe, wie wollen sie das überprüfen? wenn ich mich zB in Österreich abmelden würde. ich weiß das Thema wird schon ziemlich komplex. angenommen einem Rumänen wird der FS in Ö entzogen, dann würde ich doch genau so behandelt werden, wenn ich meinen lebensmittelpunkt in zB Rumänien habe so war mein gedanke :sd21:

  • naja die Dame bei der Behörde war zu dem Thema auch alles andere als sattelfest, als ich sie gefragt habe was denn ist wenn ich mir den RO FS zurück hole. sie wollte mich dazu nötigen den Ö Führerschein zurück zu bekommen, der mit den auflagen verbunden ist ( nachschulung, vpu usw..) sie meinte, das die Behörde zuständig ist, wo ich meinen lebensmittelpunkt habe. da ich aber auch einen Wohnsitz in RO nach wie vor habe, wie wollen sie das überprüfen? wenn ich mich zB in Österreich abmelden würde. ich weiß das Thema wird schon ziemlich komplex. angenommen einem Rumänen wird der FS in Ö entzogen, dann würde ich doch genau so behandelt werden, wenn ich meinen lebensmittelpunkt in zB Rumänien habe so war mein gedanke :sd21:

    das wäre wieder was anderes. Du bist aber in Österreich gemeldet und hast auch Arbeit dort, denke ich zumindest.

  • ja CabrioM50B32

    Besitzern einer ausländischen Lenkberechtigung kann gemäß § 30 Führerscheingesetz (FSG) das Recht aberkannt werden, von ihrem Führerschein in Ö gebrauch zu machen, wenn sie nicht mehr verkehrszulässig sind.

    §30 punkt 2 bezieht sich doch nur darauf, wenn ich anstrebe meinen Ö FS zurück zu bekommen oder? muss ein Rumäne zb auch einen antrag auf FE in Ö stellen, wenn ihm in Ö der FS entzogen wurde?

    Wenn ich jetzt meinen RO FS zurück bekomme, bin ich doch verkehrszulässig, ansonsten hätte ich ihn doch nicht zurück bekommen so ist zumindest meine Auffassung :sf105:Es steht auch nicht in dem bescheid, dass die RO FE nach der Sperrfrist nicht mehr gültig ist.

    danke euch für die antworten, habt mir schon um einiges weiter geholfen :held:

  • Du hast deinen WS aber in Ö, deshalb gelten für dich die dortigen nationalen Regeln, egal, woher dein Lappen kommt.

    Nur weil es in Rumänien keine VPU gibt und du den Schein einfach so zurückbekommst, weil du dort keinen Verstoß begangen hast bedeutet das nichts.

    Hab ich selber durch, Verstoß in D, der Cz wurde kassiert, an die ausstellende Behörde zurück, dort einfach wiederbekommen.

    Fahren in D nach Ende der Sperrfrist durfte ich trotzdem nicht, erneute Eignungszweifel.


    Ist ja auch klar, anderenfalls würde jeder mit EU-Lappen einfach nach der Sperrfrist weiterfahren, der mit einheimischem Schein jedoch macht dann noch VPU, MPU, whatever.

    So ist es ja nun nicht gedacht.

    Die können dir auch ganz einfach eine NU verpassen, auf jeden Fall wird sich die Behörde bei dir melden.


    PS:


    Da die Tat schon begangen wurde ist es egal, ob du dich abmeldest.

    Das hat keinen Einfluß mehr auf den weiteren Ablauf, dein WS zum Tattag ist entscheidend.

  • habe mir meinen bescheid der Behörde nochmal durchgelesen und bin draufgekommen, dass sie ein falsches Datum angegeben haben, wo das delikt stattgefunden hat. um genau 1 Monat vor der tat, wo ich also noch im besitz der FE war. habe sozusagen einen Monat "geschekt" bekommen. faktisch beträgt die Sperrfrist jetzt 5 Monate. jetzt die frage an die experten soll ich mich jetzt darüber "freuen", oder kann man das irgendwie als formalfehler der Behörde werten und dagegen vorgehen? da diese ja selber nicht zögert, jemanden auf die "eier" zu gehen.