Therapie vor MPU Pflicht bei Drogensucht..?

  • Hallo liebe Forengemeinde,


    Ich verfolge das Forum nun schon länger und wollte erst einen Eu-Führerschein machen.


    Davon bin ich nun abgekommen und habe mich entschieden eine Mpu zu absolvieren.


    Ich habe vor über 10 Jahren meinen Führerschein in der Probezeit nach einer Fahrt unter Thc abgeben müssen.


    Daraufhin habe ich durch Druck meiner Eltern eine stationäre Entwöhnungsbehanlung gemacht und war lange Zeit sauber.


    Die FS-Stelle hat davon Kenntnis.


    Nach einigen Jahren bin ich leider wieder Rückfällig geworden und hatte ohne am Straßenverkehr teilgenommen zu haben erneut Ärger mit der Polizei.


    Hausdurchsuchung:

    Kokain, und Cannabis in nicht geringen Mengen wurden gefunden.


    Dies liegt nun auch schon wieder 5 Jahre zurück.


    Mittlerweile hat sich aber einiges getan bei mir uns ich bin wieder sauber.


    Diesmal ohne Therapie.


    Frau und Kind haben mir dabei sehr geholfen und ich habe eine feste Arbeit.


    Nun möchte ich die Mpu angehen um meinen Führerschein wieder zu erlangen.


    Meine Führerscheinakte ist auf Grund meiner Vorgeschichte recht dick.


    Die alten Delikte: Führerschein Entzug, Therapie, sowei der neue Delikt sind vermerkt.


    Laut den Begutachtungslinien wird nach Abhängigkeit ja eine Entwöhnungsbehandlung verlangt.


    Mein MpU Berater ist der Meinung dass ich nach dieser langen Zeit auch ohne Entwöhnungsbehanlung durch Abstinenznahweise und Vorbereitung die Mpu bestehen kann.


    Wie seht ihr die Sache, sind bei mir erneute Therapeutische Maßnahmen vorzulegen oder habe ich Chancen die MPU mit Vorbereitung und Abstinenznachweisen von einem Jahr so zu bewältigen..?


    Bin mir da gerade etwas unsicher, ob ich vllt doch noch einmal eine Drogenberatung aufsuchen sollte und mir ein Gutachten ausstellen lasse was besagt dass ich mittlerweile gefestigt bin und nicht von einem erneuten Rückfall auszugehen ist.


    Ich wurde auch nur einmal unter Thc im Straßenverkehr angetroffen doch habe ich mich damals wahrscheinlich weiter reingerissen, durch die Aussage, dass ich eine Stationäre Drogentherapie mache.


    Somit habe ich ja die Sucht eingestanden, andernfalls hätte man sich als gelegenheits Konsument verkaufen können.


    Über Tips und Ratschläge wie ich in meinem Fall die MPU erfolgreich meistern kann, würde ich mich sehr freuen.


    MfG

    Mr. Snider

  • Hi snider,


    Dein Berater könnte recht haben. An deiner stelle würde ich sofort eine haarprobe abgeben. Wenn sie lang genug sind hast dann schon sechs Monate als Beweis. Danach nochmal sechs Monate und ab zur mpu.

    Deine Geschichte hört sich glaubhaft an.


    Zusätzlich würde ich aber so eine Gruppe besuchen wie die AA.


    Das kommt immer gut.


    Auf die mpu aber gut vorbereiten und dem fuzzi niemals erzählen das andere schuld waren. Du bist der einzige der schuld an der Sache ist, egal wie deine Geschichte in Wirklichkeit aussieht.

  • Hallo snider,


    deine ganze Akte von damals wird als eins gewertet, da alles im Zusammenhang steht. Wenn du nun schon 5 Jahre clean bist kannst du sicherlich viel erzählen von deiner Verhaltensänderung und deinem heutigen Leben. Ein aktuelle screening ist allerdings Pflicht! Was ein MPU Psycho hören will, ist auch was du im Fall der Fälle machen würdest, daher ist es immer angebracht jemanden professionellen an der Seite zu haben. Das müssen aber nicht zwangsläufig immer Tera Stellen, Gruppen sein, auch im persönlichen Bereich kann es solche Leute geben.


    Nach so langer Zeit ist das wichtigste was du dort erzählst, weisst wovon du sprichst und zu allem offen stehen kannst was damals war. Kein beschönigen oder verharmlosen. Wenn das passt und mit deinem heutigen Leben im Einklang ist, wird auch die MPU kein Hindernis.

    Gr. holger


    Private Nachrichten habe ich gesperrt, hier gibt es alle Tipps kostenlos und das Forum lebt von seiner Hilfe der Allgemeinheit.

  • Habe ziemlichen Bammel vor der MpU,


    Aber denke mit der richtigen Vorbereitung wird das schon zu schaffen sein.


    War mir halt unsicher, da aus meiner Akte ein 15 jähriger Drogenkonsum hervorgeht, und ich nicht weiss wie ich dem Therapeuten meine Veränderungen glaubhaft machen kann.


    Aber da ich mich wirklich geändert habe, in eine andere Stadt gezogen bin, Frau und Kind an der Seite habe, wir ein Haus gekauft haben und ich in komplett anderen Kreisen verkehre wird das schon zu schaffen sein.


    Haar- Analyse wird leider schwer da nicht mehr viel wächst, ich beginne jetzt den Abstinenznachweis durch Urin Scrennings und mache einen Vorbereitungskurs mit 18 Sitzungen bei einem Verkehrspsychologen.


    Ich denke dass wird schon hin hauen.


    Wird jetzt nochmal ein anstrengendes Jahr aber dann ist der Spuk bald hoffentlich vorbei.


    Danke Dir auf jeden Fall.


    Viele Grüße


    Snider

  • Schau auf jeden Fall mal in meinem Hausforum vorbei, es gibt viele Dinge die du einfach Wissen musst. Ansätze hast du ja wunderbar schon beschrieben, das ganze muss nur MPU fähig gemacht werden.

    Gr. holger


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  • ich werde mich auf jeden Fall auf dem mpu forum registrieren.


    Gibt viel Interessantes dort zu lesen.


    Wie ich eben erfahren haben, kann bei Personen mit Suchthintergrund auch ein Abstinenznachweis von Alkohol gefordert werden.


    Wie finde ich heraus ob die bei mir notwendig ist..?


    Sollte ich gleich die Abstinenznachweis für Alkohol im Vorfeld mit machen oder gibt das die Führerscheinstelle vor.


    Ist doch alles ganz schön viel für mich, und weiss nicht wie ich mich richtig zu verhalten habe.


    Brauche erstmal etwas Zeit, um mich durch das mpu forum zu lesen.


    Kann mir schonmal jemand sagen, wie ich mit dem Thema Alkohol umgehen sollte.


    Wenn ich ehrlich bin trinke ich schon ab und an mal ein Bier, habe aber nicht das Gefühl meine Sucht verlagert zu haben.


    Ich bin froh von den Drogen weg zu sein und bin davon ausgegangen dass Alkohol kein Problem für mich bei der MPU ist.


    Nach kurzer Recherche sieht die Sache gerade allerdings ganz anders aus und ich könnte mir vorstellen dass auf Grund meinem TherapieHintergrund auch Abstinenznachweise von Alkohol verlangt werden.


    Wie finde ich das nun raus und sollte ich mich darauf auch einstellen..?


    Fragen über Fragen...


    Alles garnicht so leicht das ganze.


    Werde mich nochmal im Mpu Forum schlau machen, vllt kann mir hier aber auch schonmal jemand was zu sagen.


    Danke im Voraus.


    Und danke an holger für den Hinweis auf sein Hausforum.

  • Snider,


    das ist mein Hausforum seit fast 15 Jahren und dort bekommst du alles was du brauchst für die MPU. Daher bitte ich dich ab jetzt die Fragen dort zu stellen, immerhin sind wir hier noch im EU Forum und eine Aufarbeitung und Fragen zur MPU werden daher ersichtlich schwer.

    Gr. holger


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