MPU Frage Große Verwirrung wegen Verkehrspsychologin

  • Hallo


    Ich bin neu in diesem Forum und Hoffe das ich mein Thema an der richtigen Stelle Poste.


    Ich wurde in der Silvester Nacht mit 1,61 Promille angehalten. Ich weiß das ich große ... gebaut habe und das ich zur MPU muss.


    Ich Erkläre mal kurz worum es mir im Großen und Ganzen geht weil ich Leider bei meiner Verkehrspsychologin ein komisches Gefühl habe.


    Ich habe mich kurz nach meiner TF eine Verkehrspsychologin aufgesucht um ein Gutes Nachtatverhalten fürs Gericht zu belegen, und das ich mich aus eigenen Antrieb mit der Sache Auseinander Setze.


    Soweit so gut, das Erste Gespräch lief auch ganz Gut und Sie legte mir Nahe 6 Monate AB Nachzuweisen da es bei dem Hohen Promille Wert Angemessen sei. Da ich selber auch erstmal eine Trinkpause einlegen will um mein eigenes Verhalten zum Thema Alkohol zu überdenken willigte ich zu.


    Sie wies mich freundlich darauf hin das im Gebäude auch eine Begutachtungsstelle sei wo ich die Screenings durchführen kann und auch meine MPU machen könnte, fand ich zu den Zeitpunkt eine Gute Idee und ging nach dem Gespräch gleich runter und meldete mich für ein Urin Screening an.


    Jetzt wird es aus meiner Sicht ein bisschen Merkwürdig


    Ich hatte am 20.1.2017 mein 2 Termin bei der VP
    am 19.01.2017 rief mich die Begutachtungstelle an und sagte mir das ich am 20.01.2017 zur ersten Kontrolle kommen soll, Gut dachte ich 2 Fliegen mit einer Klappe <img src="wcf/images/smilies/cool.gif" alt=": Jipp:" title="Cool" style="font-size: 0.8em;" />


    Also machte ich mich nächsten Tag gleich auf dem Weg, ich kam 30 Minuten zu Früh zum Termin (Habe es mit den Öffentlichen noch nicht drauf <img src="wcf/images/smilies/anixwissen.gif" alt=": Ka:" title="KA" style="font-size: 0.8em;" /> )


    Angekommen und bereit zum Kleinen Geschäft sah ich bei der Begutachtungstelle auch meine Psychologin dachte mir aber erst einmal nichts dabei.
    Unterschrieb in meiner Naivität auch gleich den Vertag über ein halbes Jahr und bezahlte das erste Screening.


    Nach dem das Alles erledigt war ging ich zum Termin zu meiner VP.


    Nach nicht einmal 5 Minuten Gespräch sagte Sie auch gleich zu mir das wir mit dem halben Jahr nicht hin kommen und ich doch für 12 Monate AB vorlegen solle aber das alles kein Problem ist und die mir den Vertrag sofort verlängern können.


    Jetzt bin ich natürlich Stutzig und hoffe das ein Außenstehender mir die Zweifel nehmen kann oder schlimmsten Fall bekräftigen.


    Da Stellen sich mir folgende Fragen:


    Ist es Normal das die VP Kontakt zu den Stellen für die Fahreignung haben und sich mit denen Austauschen?


    Ist es bei meinen Wert wirklich zwingend 12 Monate AB nachzuweisen oder reichen auch 6 Monate?




    Ich bin Ersttäter habe keine Punkte in Flensburg und bin im Straßenverkehr bis zu dem Zeitpunkt nicht Auffällig geworden.



















  • wann wurde den die BAK bei Dir festgestellt? Evtl. lässt sich ja für Dich doch noch was nach unten berechnen. Soweit ich mal gelesen habe, heißt ist ein Wert unter 1,6 pro Mille nicht gleich zwangsläufig MPU. Führerscheinabgabe für mehrere Monate und eine recht hohe Geldstrafe könnte evtl. sein. Es ließt sich aber auch so, als hättest Du keinerlei Rechtshilfe in Anspruch genommen. Ich gestehe ein, dass ich mich mit der Materie wirklich nicht auskenne. Habe, wie erwähnt, nur mal von einem ähnlichen Vorfall gelesen. Hier gibt es im Forum den Falo. Der kennt sich mit dem Thema MPU hervorragend aus. Natürlich auch die Forenanwälte, die sicher mehr dazu beitragen können. :ka:

  • Hallo und danke für die schnelle Antwort


    Ich schreibe am besten mal grob die Menge und die Zeit.


    Trink beginn war 00:00 zum anstoßen ein Glas Sekt.
    Zwischen 00:30-5:00 6 oder 7 bier 0,5 liter


    Bin dann um 5:00 losgefahren und nach 500 metern angehalten worden erste mal gepustet ergab 1,20 promile um 5:15 und beim 2ten pusten 5:45 1,19... blutentnahme war 6:15.....
    Ich war in der anluftungssphase meinte beim telefonat der Polizist als ich den Blutwert erfragte.




    Beim anwalt war ich gewesen der mir aber auch noch nichts genaues sagen konnte, weil er die Akte von mir noch nicht hat.


    Bis jetzt weiß ich nur das es als trunkenheit im Verkehr nach §316 geahndet wird

  • Hallo,


    der reine Promillewert ist bei der MPU zur Festlegung AB Dauer ziemlich egal.
    Entscheidend ist die tiefe und dauer deines Alkoholproblem.


    Um das abzuschätzen must du deutlich mehr Informationen geben als du bislang hier abgeliefert hast.


    Allerdings geht es hier im Forum halt um den EU-FS und weniger um eine MPU Beratung.


    Ich würde dir für die MPU folgenen Forum empfehlen:
    http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com

  • Das Forum macht in meinen Fall für mich wohl deutlich mehr Sinn Dankesehr Fahlo -ty- .


    Du bist jetzt mit meinem vorigen Post fast auf dem selben Stand wie meine VP... wir hatten in den 1:30 Beratungszeit nicht mehr gemacht außer Trinkmengen zu berechnen und kurz drüber geredet wie mein Trinkverhalten ein paar Monate vor der Fahrt war.... (2-3 mal im Monat am Wochenende mit Kollegen und Verwandten zwischen 4-6 Bier 0,5L über den Abend.










    TM80


    Ich bin 27 Jahre alt


    Ob ich in meinen Alter Sagen kann das ich nie wieder Alkohol trinke... Muss ich ganz ehrlich mit Nein beantworten, aber wer weiß schon wie das leben in 10 20 oder 30 Jahren aussieht.... das Einzige was ich mit Sicherheit sagen kann ist das ich mich nicht mehr Alkoholisiert ans Steuer setzen werde.


    Bin aber für mich der Meinung das wenn man selber seine Fehler nicht einsieht und daran nicht arbeitet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder für eine MPU Qualifizieren wird ... da bringt auch eine 6 oder 12 Monatige Abstinenz nichts weil man danach genau so wie vorher weiter machen kann.



    Ob ein Gutachter das Glaubt wenn jemand in meinem Alter kommt und sagt er trinkt nie wieder Alkohol dazu wage ich keine Prognose.

  • Hallo LucaB


    falo hat es ja schon angemerkt und da für dich die MPU in Frage kommt, bist du in unserem Hausforum besser aufgehoben.


    Ich denke aber deine VP will dir einfach nur was verkaufen was du nicht nötig hast, 6 Monate Screens langen da völlig aus. Du bist 27 Jahre, wirst früher oder später wohl das "kontrollierte trinken" erlernen und auch so leben, mit 1,6 Promille bist du nun wirklich kein Kampfsäufer auch wenn es erstmal so scheint!


    Im übrigen ist Abstinenz oder kontrolliertes trinken eine Lebenseinstellung und keine Vorgabe die dir andere machen können. Bei Abhängigkeit ist es wie es ist und man zerstört sein Leben früher oder später, da brauch man nicht drüber nachdenken.

    Gr. holger


    Hinweis! Aktuell ist mein Hausforum wegen eines Datenbank Crash nicht mehr zu erreichen. Da nur der zuständige Administrator auf die Datenbank Zugriff hat, der aber seit Wochen verschollen ist, gibt es dort zur Zeit keinen Zugriff. Wer also Hilfe möchte, kann mich direkt ansprechen!


    Private Nachrichten habe ich gesperrt, hier gibt es alle Tipps kostenlos und das Forum lebt von seiner Hilfe der Allgemeinheit.

  • Luca du bist zu jung um bei MPU zu erzählen dass du nie wieder trinkst, der Sinn von Screens ist der, dass du nachweisen kannst dass du kein Alkohol trinkst und das auch so bleibt. Bei dir würde eher funktionieren das KT. Meine MPU hab ich mir 23 gemacht nach einem Fahrt mit knapp 2,0 Promille und ich hab auf KT gesetzt und die MPU war positiv.
    Ich würde die Screens komplett absetzen.
    Schaue dich nach nem anderem Psycho um.

  • Hallo


    Erst ein mal möchte ich mich für die Hilfe bedanken -ty-




    Ich habe mich heute noch mal auf dem Weg zu einer MPU Beratung zum Gespräch gemacht mit Komplett anderen Ergebnis....


    In den 2 Stunden die ich zum Persönlichen Gespräch da war (wo dieses mal Gleich mein Gesamtes Trinkverhalten vor und während der Trunkenheitsfahrt zum Gespräch kam) sagte mir der Herr zum Schluss...


    das eine 12 Monatige Abstinenz in der Regel für Alkoholiker ist und jenseits der 2 Promille Marke angesiedelt ist...und auf mich überhaupt nicht zutrifft


    Eine 6 Monatige Abstinenz zum Teil Sinn machen könnte aber In der MPU definitiv in Erklärungsnot über die Zukunft kommen werde.... da ich kontrolliertes trinken dann nicht erlernt habe.


    Er legte mir Nahe da ich von mir aus erst mal nichts trinken möchte die erste Zeit als Trinkpause zu deklarieren und dann Kontrolliertes Trinken zu erlernen und so in die MPU gehe (was ich auch so angehen werde)






    Eine Anständige Beratung zur Problematik durch VP und des weiteren Weges zur MPU lässt sich wohl mit dem Gedanken ans Liebe Geld nicht vereinen, wo für mich jetzt klar ist das ich einen Vorbereitungskurs zum Nachweis bei der MPU zwar erbringen werde, mich aber wohl ehr mit Hilfe des anderen Forums auf die MPU vorbereiten werde!!!!!!!!















  • In den 2 Stunden die ich zum Persönlichen Gespräch da war (wo dieses mal Gleich mein Gesamtes Trinkverhalten vor und während der Trunkenheitsfahrt zum Gespräch kam) sagte mir der Herr zum Schluss...


    Das hört sich schonmal gut an auch das Ergebnis erst Trinkpause dann KT hört sich gut an weil das halt oft wirklich reicht.



    Zitat

    wo für mich jetzt klar ist das ich einen Vorbereitungskurs zum Nachweis bei der MPU zwar erbringen werde, mich aber wohl ehr mit Hilfe des anderen Forums auf die MPU vorbereiten werde!!!!!!!!


    Sorry wofür soll das gut sein ? wenn du zuviel Geld hast spende es einen Gemeinnützigen Zweck aber wenn du die Vorbereitung über ein Forum machst brauchst du keinen Vorbereitungs Kurs.


    EIgentlich sind fast alle Kurse ziemlich schlecht weil es meistens Gruppenkurse sind und die MPU dreht sich halt nur um DICH.
    Deswegen wenn professonelle Vorbereitung dann über Einzelstunden bei einen guten Verkehrspsychologen.

  • Ich stehe ja noch ganz am Anfang mit dem MPU Thema und bin jetzt davon ausgegangen das man so ein Kurs besuchen sollte um was in der Hand zu haben das man den Gutachter vorlegen kann, habe jetzt aber schon erfahren das man das nicht zwingend muss!!!


    Werde die Sperrzeit jetzt erstmal nutzen um meine Alkoholproblematik aufzuarbeiten und KT Erlernen.
    Um auf dauer zu einen ordentlichen mit dem Thema Alkohol zu finden....7 Bier am Abend zu trinken hat nunmal nichts mehr mit Genuss zu tun.



    Da ich aber Gerne eine Alternative in der Hinterhand habe deswegen hatte ich mich auch eigentlich hier angemeldet



    Ich hätte die Möglichkeit mich bei meinem Schwiegervater in Stettin anzumelden für den Wohnsitz über 185 Tage...
    Und hatte mir überlegt im Fall das ich die MPU nicht bestehe meinen Lappen in Polen mache... 1400 zloty ist der Fahrschulpreis komplett mit Prüfung immer noch billiger als ne MPU.


    Da ich wenn ich über Polen gehen würde deutlich lieber in Grenznähe das ganze machen würde weil ich Beruflich Nicht für 1 Monat nach Stettin kann..
    Würde mich interessieren wie das aussieht wenn ich in der Regelung den Wohnsitz z.B Nach Slubice verlege die 185 Tage Regelung wieder von vorne in der Gemeinde beginnt oder die Zeit in Stettin mit angerechnet wird. Sollte ja eigentlich nicht das Problem da wir als Europäer Freizügigkeit haben .:Polenfan: