Österreichische VPU liegt im ermessen vom FS Antrag Bearbeiter

  • In Österreich kommt man(n) erst gar nicht zur VPU wenn dem Führerscheinantrag nicht stattgegeben wird. Das liegt im ermessen vom Bearbeiter. Steht man dem nicht zu Gesicht (wie ich) gibt es einfach keinen Lappen in Ösi. Kämpfe jetzt seit jahren um den Lappen, aber jetzt mag ich hier nicht mehr.

  • Bei uns in Ösi gibt es keine Sperrfrist vom Gericht sondern ein Fahrverbot von 3 bis 5 Jahren von Der BH (Bezirkshauptmannschaft). Danach kann man einen Antag stellen um wiederrteilung der Lenkerberechtigung, sollte der Sachbearbeiter das ablehnen kommt man nicht zum Amtsarzt und somit auch keine VPU (was auch im ermächtniss des Amtsarztes steht). Bei uns in Ösi ist man also auf das Sympartie Gesetz angewiesen. Ich zumindest werde nur verarsc..... auf der Behöre. Der eine sagt mir den FS zu und wird suspendiert, danach kommt ein neuer Bearbeiter und der sagt wieder nein. Es kann also bei uns der Sachbearbeiter entscheiden über deine Existenz und Leben.

  • Habe vor 20 Jahren in Ösi meinen Lappen verloren und vor ca. 10 Jahren den CZ Lappen (was ich nur ein paar Stunden besitzte und nicht mal damit zum fahren gekommen bin). Die BH hatte 6 Wochen bevor ich den CZ Lappen bekommen habe schon die abnahme beauftragt. In der nacht kamm ich heim und in der Früh war die Polizeii chon bei mir den Lappen zu entziehen. Woher die wussten das ich den am Vortag den Lapen bekommen habe in CZ weis ich nicht.

  • es stand die Ösi Adresse darin.


    Daß du mit solch einem Schein in AU und D keine Chance gehabt hättest weißt du,denke ich.Trotzdem hätten die Behörden den FS nicht einsacken dürfen.Bevor du die nächste EU-Lösung in Angriff nimmst,solltest du dich mit einem Anwalt beraten.Wenn es dir möglich ist,wäre eine Abmeldung aus AU,für die Zeit des FS-Erwerbs,bestimmt nicht verkehrt.

  • Ganz so extrem (scheint) die Situation in Wien wohl nicht zu sein. Mir wurde hier erklärt dass sich die Behörde die deutschen Unterlagen (wohl die Flensburger Punktesammlung) beschafft und dann wird erst entschieden wie es in Sachen FS Antrag weiter geht.
    In der Regel wird eine VPU gefordert - die aber (angeblich) einfacher sein soll wie die Deutsche MPU.


    Auch hier und gerade besonders in Wien zählen gute Kontakte und Freundlichkeit beim Auftreten im Amt enorm. Kleine verbale Gefälligkeiten, Freundlichkeiten usw. erleichtern hier sehr viel. Ich kann mir nicht vorstellen das ich allein aufgrund von normalen Papieranträgen meine Dinge (Firmengründung, Hauskauf, Einrichtung der Steuersachen usw.) so einfach geregelt bekommen hätte.
    Ein Teil meiner Kunden sind in der Verwaltung und Beamtenschaft beschäftigt - da wird schon darauf geachtet das eine gute Behandlung meiner Anträge durchgeführt wird....


    Ist wohl ein sehr spezielles System - da ich brav meine Steuern entrichte, mittlerweile sogar Förderung der Stadt Wien und vom Land Österreich erhalte mache ich mir keine Gedanken das ich mit meiner Firma hier scheitern könnte. Und früher oder später werde ich wohl auch wieder autofahren dürfen - was mir derzeit kein Kopfzerbrechen verursacht weil ich einen fähigen Fahrer in der Firma habe. Und ich überlege sogar das weiterhin (nach Erhalt vom FS) so handhaben zu wollen. Ein Fahrer ist sehr praktisch und ich kann mich auf andere Dinge während der Tour konzentrieren. Allein schon die Entlastung beim Telefonieren: mich überfordert es ein Telefonat und eine Autofahrt gleichzeitig mit der gebotenten Sorgfalt durchführen zu können.
    Einen Kunden vom Kauf einer Ware (Kunstwerk, Gemälde, Silberwaren usw.) zu überzeugen erfordert schlüssiges Verhandeln und gute Entgegenung der Einwände. Gerade im satt fünf- bis sechsstelligen Eurobereich. DA muss die Ware und Präsentation überzeugen - allein vom Haben-Wollen der Kundschaft kann ich nicht mehr so gut leben.


    Die österreichische Gesellschaft ist traditioneller und mit alten Umgangsformen versehen ist die Aufnahme recht freundlich. Geschickt die wichtigen Menschen mit Spenden für die Sache begeistern - ich fühle mich wohl in Österreich. Und trotz Abschaffung vom erblichen Adel zählen hier noch die Herkunft und der Umgang mit den Mitmenschen. :soist:

    „Irgendwann werden alle erkennen, dass wir es nur miteinander schaffen können, mit Menschenliebe und Humor. Weil der Humor nämlich das ist, was uns grundlegend von Terroristen und Fanatikern unterscheidet.“


    @Mama Bavaria Nockherberg 2016 (Luise Kinseher)

  • Das soll bitte nicht falsch rüber kommen.Ich mag den Trader.Er ist halt Individualist-aber im Straßenverkehr der totale Anarchist.Als er die Story gepostet hatte,wo er mit dem Fahrrad die Fußgängerin umgenietet hat und sich nichts Böses dabei dachte,weil die Dame aus einer sozial schwachen Bevölkerungsschicht entstammt,hat mir das schon zu denken gegeben.Naja-jeder kann sich ändern und Vetternwirtschaft gibts ja bekanntlich überall.

  • Meinem Sachbearbeiter sind meine Flensburger Punkte bestens bekannt - die VPU ist gebucht. Jedoch habe ich noch Sperrzeit und daher kann ich erst Ende 2017 überhaupt an einen Führerschein wieder denken. Immerhin habe ich dann die 185 Tage locker überschritten - diesbezüglich muss ich mir da keine Gedanken mehr machen.
    Und mir gefällt das Leben in Österreich deutlich besser wie in Deutschland - Wien wird auch nach dem FS Erhalt weiter meine Heimatbasis verbleiben. Das Leben hier ist schön und angenehm, viel höflicherer und freundlicherer Umgang untereinander - kuhle Musik und kulinarisch top aufgestellt. Mehr brauche ich doch nicht - und meine alten Kunden aus dem Chiemgau finden es gut wenn sie für einen Besuch mal nach Wien fahren dürfen. Wien hat ja immer viel zu bieten - und wenns meinen Kunden hier so gut gefällt - :soist:


    Mein Umzug nach Wien hätte ich schon viel früher durchführen sollen - da wäre mir manche Auseinandersetzung mit der Staatsmacht in Rosenheim erspart geblieben. Und die Beliebtheit im Freundeskreis hat eh stark zugenommen - Übernachten beim Kumpel in Wien ist halt deutlich angenehmer wie im Hostel oder ner zweifelhaften Pension.
    Wenn ich mich anstrenge gibts einen Wiener Akzent in der Aussprache - ist deutlich symphatischer und netter wie das Bayerisch in meiner alten Region.


    Belmondo : ich bin kein Anarchist - steh eher auf die klassischen Staatsformen wie Monarchie. Und im Straßenverkehr haben auch Radfahrer Rechte die beachtet werden sollen.!

    „Irgendwann werden alle erkennen, dass wir es nur miteinander schaffen können, mit Menschenliebe und Humor. Weil der Humor nämlich das ist, was uns grundlegend von Terroristen und Fanatikern unterscheidet.“


    @Mama Bavaria Nockherberg 2016 (Luise Kinseher)