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Paule

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1

Donnerstag, 15. Februar 2007, 00:13

Mpu unter Verdacht !

Donnerstag den 15.02.07 kommt im ARD bei Kontrast ein Bericht über die MPU.

Titel: MPU unter Verdacht.

Zitat

Heute in "Kontraste"
Freie Fahrt für Verkehrssünder: Manipulationsverdacht beim "Idiotentest" |


Ich hoffe mal das ich das nicht vergesse, wäre nett wenn aufmerksame Leser hier, gegen Abend nochmal eine Erinnerung Posten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paule« (15. Februar 2007, 00:16)


babl

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2

Donnerstag, 15. Februar 2007, 18:45

Re: Mpu unter Verdacht !

Hallo, Paule



Sendung nicht vergessen!


vieleicht kannst du uns ja bereichten.


Gruß BABL
[VERBORGEN]

Paule

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3

Donnerstag, 15. Februar 2007, 18:50

Re: Mpu unter Verdacht !

Jo Danke Babel, aber bis 21.45 ist noch lange Zeit zum vergessen, aber ich werd mir die Weckfunktion am Handy nun stellen.

Asrael

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4

Donnerstag, 15. Februar 2007, 20:25

Re: Mpu unter Verdacht !

Ich habe mir die Erinnerung bei TV Genial (Programm für XP)eingestellt

Paule

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5

Donnerstag, 15. Februar 2007, 22:00

Re: Mpu unter Verdacht !

Wer hat die Sendung gesehen ?

War ja mal ein fast eindeutig Beweis zu dem Machenschaften der MPU ihrer GMbH´s !
Vorallem der Tüv Süd alles auf einem Flur !

Aber was ich am witzigsten fand, unter den ganzen Mpu Foren, stand da auch Eu-Führerschein-Forum ......

Scherge

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6

Donnerstag, 15. Februar 2007, 22:49

Re: Mpu unter Verdacht !

Habs auch gesehen. Die hoch-heilige MPU in der Hand von Geschäftemachern.....

.....und dann erzählen deutsche Gerichte was von Rechtsmißbrauch bei EU-FS, ich lach mich tot

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (9. Januar 2011, 01:34)
Grund: Textfragmente gelöscht


Urquell

unregistriert

7

Donnerstag, 15. Februar 2007, 22:49

Re: Mpu unter Verdacht !

Mein Fazit:

"Wer gut schmiert,der gut fährt"

Paule

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8

Donnerstag, 15. Februar 2007, 22:52

Re: Mpu unter Verdacht !

Ja das hab ich auch grade hier gelesen:

Zitat

Zitat

(darkstar @ 15.02.2007, 22:23)


Zitat

(Bitburger @ 15.02.2007, 22:19)
Das aber die meisten von diesen die MPU, oder sagen wir mal die Voraussetzung nicht schaffen würden, mag ich bezweifeln.
Das sieht man doch auch an 90% der Betroffenen hier.

Habe ich ja nicht gesagt, das ich die Leute hier damit meine. Die latente Gefahr besteht doch aber? Oder?



Natürlich besteht diese Gefahr, aber wenn jemand 2000 Euro allein nur für die Vorbereitung hergibt und Geschult wird bis auf´s letzte, anschließend noch dort hin gebracht wird (wie auf dem einen Flur), wo bleibt die Gefahr dann ?

Ich sage hier, jeder Eu-fe-Besitzer überlegt sich 3x bevor er sich ins Auto setzt, einer der diese Geldmaschine durchlaufen ist, fällt doch allein durch sein Führerschein erst mal garnicht auf, in einer Routine Kontrolle .... wo bleibt hier die Gefahr und wie Gerecht ist das ? Liegt letztendlich alles in der Hoffnung oder einfach nur in den Finanziellen Möglichkeiten ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (9. Januar 2011, 01:35)
Grund: unnötiges Zitat gelöscht


emile

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9

Donnerstag, 15. Februar 2007, 23:04

Re: Mpu unter Verdacht !

Keinem die "verschlossene" Glastür aufgefallen?

Paule

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10

Donnerstag, 15. Februar 2007, 23:14

Re: Mpu unter Verdacht !

Du da mussten doch die Gemeinschaft Teller durch, wahrscheinlich nur eine Spülmaschine !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (9. Januar 2011, 01:35)
Grund: unnötiges Zitat gelöscht


Paule

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11

Donnerstag, 15. Februar 2007, 23:43

Re: Mpu unter Verdacht !

Zitat


Freie Fahrt für Verkehrssünder – Manipulationen beim „Idiotentest“
Sendung vom 15. Februar 2007, Autor: Michael Beyer und Axel Svehla



Wer fahruntauglich mit mehr als 1,6 Promille von der Polizei aus dem Verkehr gefischt wird, muss die Medizinisch-Psychologische Untersuchung bestehen, um seinen Führerschein zurück zu bekommen. Seit Jahren tobt allerdings unter den Begutachtungsstellen ein harter Konkurrenzkampf um Kunden und Marktanteile. Die Folge – die Objektivität der Gutachter bleibt auf der Strecke, uneinsichtige Verkehrssünder haben wieder freie Fahrt. Das haben Michael Beyer und Axel Svehla herausgefunden.


Spätestens seit heute ist halb Deutschland eine einzige große Partyzone. Denn heute ist Weiberfastnacht, der Auftakt für ein langes Karnevals-Wochenende. Mit einer Menge Alkohol. Kamelle plus Promille. Wer sich trotzdem hinters Steuer setzt, riskiert seinen Führerschein. In besonders krassen Fällen steht dann die MPU an - die Medizinisch-Psychologische Untersuchung, auch „Idioten-Test“ genannt. Nur wer den besteht, bekommt aller Voraussicht nach seinen Führerschein zurück. Das Geschäft mit der MPU ist ein lukrativer Markt, an dem alle verdienen wollen: Prüfer, Psychologen und Berater. In welchem Ausmaß da getrickst und gemauschelt wird, das haben Axel Svehla und Michael Bayer herausgefunden.

Flensburg im Sommer 2006. Ein Autofahrer rast am helllichten Tag in eine Menschenmenge. Der Fahrer war betrunken, er hatte 3,0 Promille Alkohol im Blut. Eine unbeteiligte Fußgängerin wird mit voller Wucht erfasst, sie stirbt noch an der Unfallstelle.

Stuttgart. Hier sitzen Männer, die den Führerschein verloren haben. Die meisten sind schwer angetrunken Auto gefahren und erwischt worden.

Teilnehmer MPU
„Ich bin nach Hause gefahren und mit 1,8 Promille in die Leitplanke rein gefahren.“
„Also, wo sie mich erwischt haben, habe ich 1,85 Promille gehabt.“
„Mit 2,3 Promille hat das zu einer zweijährigen Führerscheinsperre geführt.“

Letzten Freitag in Köln. Verkehrskontrolle der Polizei. Wer hier mit 1,6 Promille erwischt wird, muss seinen Führerschein abgeben, acht Monate Sperrfrist mindestens. Zeit, sich mit seinem gewohnten Alkoholkonsum auseinanderzusetzen. Während dieser Zeit wird der Führerschein von der Führerscheinstelle einbehalten. Um ihn wiederzubekommen, muss er die MPU, die Medizinisch-Psychologische Untersuchung bestehen – im Volksmund auch „Idiotentest“ genannt.

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung beginnt mit einer ärztlichen Untersuchung. Am Fahrsimulator wird die Reaktionsfähigkeit getestet. Im Gespräch mit einem unabhängigen Gutachter wird überprüft, ob der Verkehrssünder sein Verhalten geändert hat.

Die meisten der betroffenen Autofahrer wählen das Angebot von privaten Vorbereitern. In entsprechenden Kursen machen sie fit für die MPU. Die Kosten: zwischen 500 und 2.000 €.

Zurück in Stuttgart. Hier werden die Prüflinge in solch einem Kurs auf die MPU vorbereitet. Ein Fahrlehrer und ein Ex-Fußballer sollen ihnen das Nötigste beibringen. Dabei ist das Ziel klar:

Teilnehmer MPU
„Das Wichtigste für mich war in erster Linie für mich klar, dass ich am besten weiß, wie ich durch die MPU durchkomme, logischerweise.“
„Ich bin einmal durchgefallen beim ersten Mal, ein zweites Mal will ich das nicht.“

Das private Geschäft mit der MPU Vorbereitung boomt. Hier ist viel Geld zu verdienen. Jeder darf in diesem Gewerbe mitmischen, eine staatliche Qualitätskontrolle gibt es nicht.

Die Gefahr: Alkoholsünder können durch die MPU geschleust werden – auch ohne gründliche Therapie Fachleute, wie der Berliner Suchtexperte Dr. Bschor warnen vor den Folgen.

Dr. Tom Bschor, Jüdisches Krankenhaus Berlin
„Wenn man sich ansieht, dass viele Vorbereitungskurse von Menschen angeboten werden, die eigentlich gar keine Qualifikation dafür haben, dann bekommt man eine Vorstellung davon, dass es hier nur darum geht, ein positives Gutachten zu bekommen, mit anderen Worten, eigentlich den Gutachtern was vorzumachen.“

Was nur wenige wissen: Wie die Vorbereitung ist auch die MPU selbst ein rein privatwirtschaftlich organisiertes Geschäft. Immer mehr Begutachtungsstellen drängen in den lukrativen Markt. Besonders gute Umsätze macht der, der möglichst viele positive Gutachten produziert. Im Internet spricht sich das rum. Jeder kann sich seine MPU-Stelle selbst aussuchen. Deshalb tauscht man Tipps, wo die MPU besonders leicht zu bestehen ist. Gutachter in den Begutachtungsstellen geraten dadurch unter Erfolgsdruck.

Michael Stohl ist so ein Gutachter. Er arbeitete bis 2006 im Auftrag verschiedener MPU Firmen. Oft fühlte er sich genötigt, seine Gutachten nachträglich abzuändern.

Michael Stohl, MPU-Gutachter
„An meiner Person festgemacht ist es so, dass ich in der Vergangenheit durch die Geschäftsführer verschiedener Begutachtungsstelle heftigst unter Druck gesetzt worden bin, um diese Begutachtung abzuändern mit der Androhung dass ich ansonsten keine Begutachtung mehr durchführen kann bzw. keine Aufträge diesbezüglich mehr erhalte.“

Hier, in der Kölner Geschäftsstelle der MPU GmbH, wurde Michael Stohl wie anderen Gutachtern nahe gelegt,
Zitat:
„nach einer negativen Begutachtung (…) immer ein Telefongespräch zu führen“.
Für den Gutachter Michael Stohl – eine klare Beeinflussung seiner Arbeit. Durch diese Anweisung der Geschäftsführung sieht er seine Unabhängigkeit bedroht.

Michael Stohl, MPU-Gutachter
„Wenn ich jemanden begutachtet habe und ich bin zu einem negativen Ergebnis gekommen, war ich sozusagen angehalten von der Geschäftsführung mit dem Therapeuten, der den Kunden geschickt hat, Kontakt aufzunehmen und der wollte mich natürlich davon überzeugen, dass sein Kunde positiv ist, so war es zumindest in der Regel und dadurch werde ich natürlich als Gutachter beeinflusst.“

Doch schon im Geschäft mit der Vorbereitung auf die MPU herrschen fragwürdige Methoden. Eng mit der MPU GmbH arbeitete die Firma „Starthilfe" zusammen. Diese Firma: Ein klassischer Vorbereiter. Die Chefin des Unternehmens reichte viele ihrer Kunden nach Abschluss des Vorbereitungstrainings zur Begutachtung an die MPU GmbH weiter. Und wenn dort ein Gutachter, wie Michael Stohl, nicht spurte, beschwerte sie sich.

Gabriele Hanelt, Leiterin „Starthilfe
„Ich habe auch bei anderen Begutachtungsstellen mit Geschäftsleitungen Gespräche geführt, wenn es bestimmte Differenzen gab. Das heißt, wenn es ein bestimmtes Verhalten eines Gutachters gab.“
KONTRASTE
„Dann beschweren Sie sich über den?“
Gabriele Hanelt, Leiterin „Starthilfe
„Ja.“
KONTRASTE
„Und das ist üblich?“
Gabriele Hanelt, Leiterin „Starthilfe
„Ja, ich bin auch in den direkten Austausch gegangen.“

Der Austausch mit der MPU GmbH hatte offenbar Erfolg. In einem internen Schreiben der MPU GmbH aus dem 2005 heißt es:
Zitat:
„Kunden, die von… Frau Hanelt kommen, werden weder zum Beratungsgespräch noch zur Begutachtung bei Herrn Stohl eingeteilt“

KONTRASTE
„Sie machen das doch mit Sicherheit mit dem Ziel, dass der Gutachter, über den Sie sich beschweren, ihre Kunden nicht mehr begutachtet.“
Gabriele Hanelt, Leiterin „Starthilfe“
„Ich mache das mit dem Ziel, dass die Gutachter, dass dieser Gutachter ein anderes Verhalten gegenüber. Meinen Kunden…“
KONTRASTE
„Oder in Ihrem Fall ihre Kunden nicht mehr betreut.“
Gabriele Hanelt, Leiterin „Starthilfe“
„Das habe ich nicht entschieden.“

Der heutigen Geschäftsleitung ist von solchen Anweisungen nichts bekannt. Ein solches Vorgehen würde nicht praktiziert. KONTRASTE möge sich an die frühere Geschäftsführerin wenden. Auch diese bestreitet alle Vorwürfe zum damaligen Zeitpunkt, ein zugesagtes Interview sagte sie kurzfristig ab.

Für den Gutachter Jürgen Schattschneider hat die Beeinflussung von Gutachterfirmen durch Vorbereitungsunternehmen ökonomische Gründe.

Jürgen Schattschneider, Dipl. Psychologe, IBBK
„Die einzelne Begutachtungsstelle möchte Kunden haben. Jetzt kommt einer und sagt, ihr könnt meine Kunden kriegen, wenn ihr die positiv macht. Und wenn das ausreichend viele Leute tun, dann hat man da plötzlich ein Potential von, ich sag mal 100 Leuten. Pro Kunde haben Sie etwa im Schnitt einen betrag von 360 Euro, der verdient werden kann, rechnen Sie das mal 100, dann haben Sie plötzlich einen finanziellen Betrag da stehen, den man mitnimmt oder den man nicht mitnimmt. Und dann treffen plötzlich kaufmännische Leute in diesen Begutachtungsstellen die Entscheidungen. Das heißt, dann wird letztlich auch Einfluss darauf genommen darauf, wie mit solchen Begutachtungen umzugehen ist.“

Stuttgart. Ein besonders heiß umkämpfter MPU-Markt. 1.000 Verkehrssünder müssen hier pro Jahr zum Test. Doch allein auf der Königstraße werben vier Begutachtungsstellen dicht an dicht um den Kunden.

Der Marktführer hier, der TÜV Süd, ebenfalls eine kommerzielle Firma, hat ein besonderes Geschäftsmodell. Im Gegensatz zu seinen örtlichen Mitbewerbern bietet der Konzern Beratung und Begutachtung aus einer Hand.

Der TÜV-Psychologe darf zwar nicht den Kunden begutachten, den er zuvor in einem Vorbereitungskurs betreut hat. Aber der geballte Sachverstand arbeitet unter einem Dach. Und auf dem gleichen Flur bietet die Firma Pluspunkt Nachschulkurse für durchgefallene MPU-Kandidaten an. Auch sie gehört zur Unternehmensgruppe TÜV Süd. Vorbereitung, Begutachtung und Nachschulung auf einem Flur.

Dr. Tom Bschor, Jüdisches Krankenhaus Berlin
„Gefährlich ist natürlich, wenn die Begutachtungsstellen in irgendeiner Form in Verbindung zu den Vorbereitungs- oder Nachschulungsstellen stehen. Da gibt es oft personelle Kontinuitäten, Kollegen, die vorher da waren, sind dann da. Man überweist sich gegenseitig die Kunden und das muss zwangsläufig in einem Markt, der von Konkurrenz geprägt ist, dazu führen, dass hier unsaubere Methoden Einzug halten. Das müsste strikt getrennt sein, es dürfte weder räumlich noch personelle noch Überweisungsverbindungen geben.“

Der Geschäftsführer des TÜV Süd sieht die Neutralität seiner Gutachter nicht in Gefahr. Trotz Nachbarschaft von TÜV Süd Life Service und Pluspunkt GmbH.

Dr. Hugo Ziegeler, Geschäftsführer TÜV Süd
„Die beiden Firmen sind einmal gesellschaftsrechtlich getrennt und sind theoretisch auch getrennt durch diese Glastür, die im übrigen verschlossen ist (…) Wir haben dies ist sehr vielen Orten, dass eine gewisse räumliche Nähe gegeben ist, aber wir haben hier eine saubere Trennung.“

Jürgen Schattschneider, Dipl. Psychologe, IBBK
„Es wird zwar immer wieder behauptet, dass es keine Interessensverflechtungen gibt, weil es doch zwei unterschiedliche GmbHs seien. Tatsache ist, dass dahinter eine Holding steht, die sehr wohl übergreifende, gemeinsame Interessen vertritt und dort wird eigentlich auch sehr klar formuliert, wir werfen das alles in einen Topf. Das heißt, der Arbeitsplatz des einen ist vom Arbeitsplatz des anderen abhängig und das sind auch Argumente, die durchaus gegenüber Gutachtern Verwendung finden.“

Die zentrale Aufsichtsbehörde für MPU-Begutachtungsstellen ist die Bundesanstalt für Straßenwesen. Eine Behörde mit gestutzten Kompetenzen.

Manfred Weinand, Bundesanstalt für Straßenwesen
„Die Bundesanstalt für Straßenwesen hat keinen direkten Einfluss darauf, dass die Vorbereitung auf eine Begutachtung der Fahreignung und die Durchführung der Begutachtung der Fahreignung strikt getrennt werden. Das fällt in den Aufgabenbereich der Anerkennungsbehörden.“

Ins Deutsche übersetzt heißt dies:
1. jedes Bundesland bestimmt selbst, wie das MPU Geschäft geregelt wird.
Und dies heißt:
2.
KONTRASTE
„In Bezug auf Verknüpfung von Vorbereitung und Begutachtung haben Sie nichts zu sagen? Ist es so? Sagen Sie einfach Ja oder Nein.“
Manfred Weinand, Bundesanstalt für Straßenwesen
„Ja !“

So gibt es einen Gewinner im Streit um die MPU: es ist der uneinsichtige Verkehrssünder.

hbusm

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12

Freitag, 16. Februar 2007, 06:20

Re: Mpu unter Verdacht !

Gr. holger


Online Casino Forum / Casino News / Casino Hilfe
Ihr habt Probleme mit dem Spielen oder einem Online Casino, dann seit Ihr hier richtig

Urquell

unregistriert

13

Donnerstag, 22. Februar 2007, 22:13

Re: Mpu unter Verdacht !

Zitat

Momentan heftig diskutiert wird der Bericht des ARD-Magazins KONTRASTE zum Thema Manipulationen beim "Idiotentest".

Eine Presseerklärung des BNV, die heute versandt wurde zu diesem Thema finden sie hier.

Eine Presseerklärung des nlvp zu diesem Thema finden Sie hier :http://www.nlvp.de/pr01.htm

Aktuelle Meldung:

21.02.07: Die Verkehrspsychologie Praxis Hamburg als Herausgeber des unabhängigen „newsletter verkehrspsychologie“ begrüßt die jüngste Berichterstattung über die Verquickung von MPU und Testvorbereitung. Wir beobachten voller Sorgen seit Jahren ein zunehmendes Aufgeben fachlicher, berufsethischer und politischer Standards zugunsten eines kurzfristigen, profitorientierten Denkens in diesem Bereich. Verkehrssicherheit darf nicht zur Ware werden, die möglichst billig produziert, werbewirksam umettiketiert und von großen Konzernen auf den Markt geworfen wird. mehr..


Quelle:www.nlvp.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (9. Januar 2011, 01:38)
Grund: funktionslosen Link gelöscht


Urquell

unregistriert

14

Donnerstag, 22. Februar 2007, 22:46

Re: Mpu unter Verdacht !

Bundesverband Niedergelassener Verkehrspsychologen

Quelle:BNV

Zitat

Pressemeldung vom 21.02.2007
Verkehrspsychologen fordern saubere MPU
Ob ein Gutachten positiv wird und Trunkenheitsfahrer wieder Auto fahren dürfen, hängt nicht selten vom Geld ab. ARD-„Kontraste“ zeigte, wie Schulungsfirmen Druck auf die Gutachter ausüben, ihre Absolventen positiv zu begutachten. Der Einfluss der Schulungsfirma ist als besonders hoch anzunehmen, wenn sie zum selben Konzern gehört wie das begutachtende Institut und wenn die Gutachter auch als Trainer arbeiten. Der Bundesverband Niedergelassener Verkehrspsychologen fordert eine scharfe Trennung beider Bereiche.
Nach schweren Verkehrsauffälligkeiten mit hoher Wiederholungswahrscheinlichkeit ist in Deutschland eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) vorgeschrieben. Ohne deren positives Ergebnis („Der Untersuchte wird wahrscheinlich nicht erneut auffällig“) gibt es in der Regel keinen neuen Führerschein. Ohne ausreichende Verbesserungen in Einstellung und Verhalten sollte es keine positive MPU geben.
Unter dem Titel „Freie Fahrt für Verkehrssünder – Manipulationen beim „Idiotentest““ zeigte das ARD-Magazin Kontraste am 15.02.2007, wie fachgerechtes Gutachten durch wirtschaftliche Einflüsse beeinträchtigt wird. Begutachtende Institutionen wie auch Verkehrstherapeuten und Schulungsfirmen arbeiten privatwirtschaftlich und gewinnorientiert. Eine Schulungsfirma kann durch das „Lenken von Kundenströmen“ (diese Formulierung stammt von der TÜV-Süd-Schulungsfirma) erheblichen Druck auf die Begutachtungsfirmen und deren Mitarbeiter ausüben.
Solange die Begutachtungsfirmen gewinnorientiert arbeiten, werden solche Einflussnahmen versucht werden. Der Bundesverband Niedergelassener Verkehrspsychologen (BNV e.V.) verurteilt solche Beeinflussungsversuche, weil sie die Verkehrssicherheit beeinträchtigen und letztlich durch Unfälle Leben kosten.
Wir fordern das Abstellen der gröbsten systematischen Fehlerquellen:
- Es muss aufhören, dass Begutachtungsfirmen selber oder durch Konzernschwestern „MPU-Vorbereitung“ oder ähnliche Fördermaßnahmen anbieten, wie es alle TÜVs tun.
- Es muss aufhören, dass Personen als Gutachter arbeiten dürfen, die gleichzeitig Geld mit Schulung, Therapie oder Vorbereitung verdienen und dadurch ein wirtschaftliches Interesse an positiven Untersuchungsergebnissen haben müssen.
Wir ersuchen Bund und Länder, für die Begutachtungsfirmen entsprechende Vorschriften zu schaffen und deren Einhaltung durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) prüfen zu lassen, die zurzeit anscheinend die Missstände sieht, aber sie nicht abstellen darf.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Urquell« (22. Februar 2007, 22:47)