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hbusm

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Führerschein aus: Der Ausgabestelle der Führerscheinbehörde

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Montag, 29. Mai 2006, 11:50

Ablauf einer MPU

Ablauf der MPU

Verfahren bei der MPU-Stelle

Die Untersuchung erfolgt mit dem Ziel, die von der Führerscheinbehörde gehegten Eignungszweifel auszuräumen. Es soll geklärt werden, ob der Bewerber künftig wieder ein Kraftfahrzeug fahren kann. Untersuchungsablauf und -inhalt richten sich nach der von der Führerscheinbehörde angegebenen Fragestellung (z. B. bei vorausgegangenem Alkoholdelikt: „Ist zu erwarten, dass der Proband in Zukunft ein Kraftfahrzeug unter Alkoholeinfluss führen wird?“).

Der Untersuchte sollte sich darüber im klaren sein, dass die Führerscheinbehörde seine Führerscheinakte der MPU-Stelle zugeschickt hat. Arzt und Psychologe kennen also aus dem Aktenstudium alle, seinen Führerschein betreffenden Einzelheiten (Erteilung, Entzug, Neuerteilung, Blutuntersuchungsprotokoll und -ergebnis etc.) sowie die begangenen Gesetzesverstöße. Anhand der Akten ergeben sich für die Untersuchenden bereits wesentliche Anhaltspunkte für die Beurteilung.

Ist beispielsweise aus dem Untersuchungsprotokoll des die Blutprobe entnehmenden Arztes ersichtlich, dass sich jemand bei einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,3 ‰ noch unauffällig verhalten hat, so führt das zu der Vermutung, dass eine intensive und evtl. langjährige Alkoholgewöhnung zu dieser Alkoholverträglichkeit geführt hat. Personen, die selten oder wenig Alkohol trinken, haben bei einer BAK von 1,3 ‰ erhebliche Ausfallerscheinungen.

Die MPU setzt sich aus einem medizinischen und einem psychologischen Teil zusammen.

Medizinische Untersuchung

Hierbei werden körperliche Befunde ermittelt, aus denen beispielsweise auf erhöhten Alkoholkonsum geschlossen werden kann.
So stellt der Arzt Fragen nach zurückliegenden oder gegenwärtigen schweren Erkrankungen (Diabetes, TBC, Alkoholismus etc.) in der Familie des Untersuchten wie auch bei ihm selbst. Bei Alkoholfahrern interessieren insbesondere die früheren und heutigen Konsumgewohnheiten im Zusammenhang mit den jeweiligen Lebensumständen.

Es empfiehlt sich, evtl. vorhandene Nachweise über Erkrankungen (Arzt- und Krankenhausberichte, Angaben über Medikamente), Bescheide über Erwerbsunfähigkeit oder andere wichtige Unterlagen mitzunehmen und dem Arzt vorzulegen.

Im Rahmen internistischer Untersuchungen werden Herz und Kreislauf (Blutdruck), Seh- und Hörorgane sowie das vegetative Nervensystem auf Lebererkrankungen etc. geprüft. Durch Alkoholabstinenz über einen längeren Zeitraum verschwinden die wichtigsten körperlichen Symptome, die auf vermehrten Alkoholkonsum schließen lassen. Dann kommt es wesentlich auf das mit dem Arzt und Psychologen hinsichtlich der früheren und jetzigen Alkoholkonsumgewohnheiten geführte Gespräch an.

Leistungstests

Durch Tests anhand von Geräten und Testbögen erfolgt eine Prüfung von

* Leistungsfähigkeit und des Verhaltens unter Leistungsdruck
* Schnelligkeit und Genauigkeit der optischen Wahrnehmung
* Reaktionsvermögen (Genauigkeit, Schnelligkeit und Sicherheit) bei schnell wechselnden optischen und akustischen Signalen
* Konzentration
* allgemeiner Leistungsfähigkeit in einer Stresssituation etc..

Erforderlichenfalls findet eine Prüfung des theoretischen Verkehrswissens anhand von Fragebogen und/oder kurze Fahrprobe statt.

Untersuchungsgespräch mit dem Psychologen

Anläßlich der Lebenslauferforschung werden persönliche Fragen wie etwa Elternhaus, Ausbildung, Beruf, Familienstand, Kindern, finanziellen Verhältnisse, Freizeitgestaltung, Konsumgewohnheiten u. a. gestellt. Dabei geht es um die Erforschung von Ablauf und Ursachen der Gesetzesverstöße aus Sicht des Betroffenen sowie der daraus gezogenen Lehren.

> Bei Alkoholfahrten interessiert besonders:

* Eigene Darstellung des Tathergangs

* Erörterung der früheren und jetzigen Trinkgewohnheiten:
- Häufigkeit und Art des Alkoholgenusses;
- wurde regelmäßig Alkohol getrunken oder nur bei besonderem Anlass?
- Gründe und Motive für den Alkoholkonsum;
- in welcher Umgebung und mit welchen Leuten wurde Alkohol getrunken?
- Hat sich die Einstellung zum Trinken von Alkohol zwischenzeitlich geändert?
- Wann und in welcher Menge wurde zuletzt Alkohol getrunken?
- Wann und warum wurde der Alkoholkonsum reduziert bzw. eingestellt? u. a.

* Kenntnis über die Wirkung von Alkohol auf das Fahrverhalten

* Berechnung der BAK bei bestimmten Trinkmengen, Alkoholsorten und Körpergewicht

* Dauer des Alkoholabbaus etc.

* Restalkoholproblematik


Es empfiehlt sich dringend, sich bereits vor der Untersuchung mit den früheren und heutigen Alkoholkonsumgewohnheiten auseinanderzusetzen (Notizen machen!). Auch die regelmäßige Bestimmung der Blut- und Leberwerte während der angeordneten Sperrzeit ist zur Vorbereitung auf die MPU sinnvoll. Während der MPU sollte mit dem Psychologen ehrlich, offen und selbstkritisch über eigene Trinkgewohnheiten gesprochen werden. Ein Alkoholproblem sollte keinesfalls verharmlost werden.

Der Unterschied zwischen der früheren und jetzigen Einstellung zum Alkohol und den damit zusammenhängenden Problemen muss deutlich gemacht werden. Allein die Behauptung, man werde sich in Zukunft anders verhalten, genügt nicht. Vielmehr soll anhand konkreter Beispiele glaubhaft gemacht werden, auf welche Weise eine völlige Einstellung des Alkoholkonsums oder ein beherrschtes und „kontrolliertes“ Trinkverhalten erreicht wurde („früher habe ich bei Ärger im Beruf oder Familie zur Flasche gegriffen, heute suche ich das Gespräch mit dem Partner, Freunden und Kollegen und bekomme so den Frust in den Griff“).

Es müssen stichhaltige Gründe angegeben werden, die zur Abstinenz bzw. Reduzierung des Alkoholkonsums führten (z. B. Gefahr des beruflichen Abstiegs, des Zerfalls der Familie, gesundheitliche Störungen etc.). Der innere Kampf gegen die Versuchung, rückfällig zu werden, soll dabei beschrieben werden.

Bei Verkehrsverstößen ohne Alkohol geht es um die Darstellung des Tathergangs und des Gründe für eine ordnungswidrige Fahrweise (z. B. warum zu schnell gefahren) sowie der Lehren, die aus der Ahndung gezogen wurden. Erforderlich ist auch hier die selbstkritische Feststellung, was falsch gemacht wurde und wie in Zukunft ein verkehrsgerechtes Verhalten erreicht werden kann.

Quelle: adac
Gr. holger

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EU-Führerschein (Admin)« (30. Mai 2006, 12:44)


Paule

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Freitag, 8. September 2006, 21:39

Medizinisch-Psychologische Untersuchung

Medizinisch-Psychologische Untersuchung


Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (abgekürzt MPU) überprüft die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen. Die offizielle Bezeichnung im Straßenverkehrsgesetz lautet „Begutachtung der Fahreignung“ (entsprechend: Begutachtungsstelle für Fahreignung).




Aufgabenstellung
Die MPU ist kein Intelligenztest. Auf der Grundlage verkehrspsychologischen und verkehrsmedizinischen Fachwissens erfolgt eine Prognose des Verhaltens im Straßenverkehr. Bei der Beurteilung der Fahreignung stehen Fragen der Verhaltens- und Einstellungsänderung im Vordergrund, nicht intellektuelle Fähigkeiten. Der Begriff „Fahreignung“ ist auch nicht mit charakterlicher Eignung gleichzusetzen. Er umfasst als unbestimmter Rechtsbegriff vielmehr die körperliche Eignung, die geistige Eignung (z. B. Reaktionsfähigkeit) und Persönlichkeitsmerkmale wie z. B. die Zuverlässigkeit – also die Gesamtheit von überdauernden körperlichen, geistigen, verhaltens- und einstellungsbezogenen Voraussetzungen des Fahrers zum sicheren und partnerschaftlichen Führen von Kraftfahrzeugen.

Das Fahreignungsgutachten ist eine fachliche Hilfestellung für die Fahrerlaubnisbehörde. Es bereitet die behördliche Entscheidung über die Neuerteilung oder den Entzug der Fahrerlaubnis vor. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen liegt bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde. Sie überprüft vor einer rechtskräftigen Entscheidung über die Neuerteilung des Führerscheins, ob das Gutachten widerspruchsfrei und nachvollziehbar ist, also den festgelegten formalen und inhaltlichen Standards genügt. Gutachten, die den Qualitätsstandards im Einzelfall nicht entsprechen oder bei denen begründete Zweifel an der Objektivität bestehen, müssen von der Fahrerlaubnisbehörde nicht akzeptiert werden.

Schon zu Beginn der Sperrfrist sollten Betroffene an kostenlosen Informationsveranstaltungen der MPU-Stellen teilnehmen oder Beratung in Anspruch nehmen, um die Sperrfrist sinnvoll zur Wiederherstellung ihrer Fahreignung zu nutzen. Bei Informationsveranstaltungen werden der allgemeine Ablauf und die Hintergründe der Untersuchung erläutert, und die Erfolgskriterien werden konkret benannt. Fragen der Vertraulichkeit und Schweigepflicht gegenüber Dritten (wie zum Beispiel den Mitarbeitern der Fahrerlaubnisbehörde, Angehörigen oder Verkehrsanwälten) werden angesprochen, ebenso der Auslandsführerschein und Führerscheintourismus. Bei einer individuellen verkehrspsychologischen Beratung steht dagegen die persönliche Problematik des Ratsuchenden im Vordergrund. Ziel einer seriösen Beratung ist nicht nur die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis, sondern vor allem die Zukunftsperspektive, also die Vermeidung künftiger Verkehrsauffälligkeiten.

Neue Bestrebungen gehen dahin, in bestimmten Fällen (z. B. einmalige Fahrt unter Alkoholeinfluss mit niedriger Promillezahl) frühzeitig in der Sperrfrist verkehrspsychologische Beratung und Therapie anzubieten, um die Sperrfrist abzukürzen. Bei entsprechender Vorbereitung ist auch eine Sperrfristverkürzung in vielen Fällen realisierbar (siehe „Der Testknacker bei Führerscheinverlust“, S. 76 ff.).


Beantragung und Durchführung
Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung wird nach schwerwiegenden Auffälligkeiten und/oder Regelverstößen im Straßenverkehr durchgeführt, wenn also erhebliche Zweifel an der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges bestehen. Dies ist jährlich bei etwa 0,2 % aller Fahrerlaubnisinhaber der Fall.

Die Einleitung einer MPU muss vom Führerscheinbewerber bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde beantragt werden. Diese sendet dann die erforderlichen Unterlagen und Dokumente an eine frei wählbare MPU-Stelle, die wiederum das fertige Gutachten an den Auftraggeber (also an den Führerscheinbewerber) schickt.

Zweck des Gutachtens ist eine Aussage über die zukünftige Verkehrsbewährung des Auftraggebers, also eine Prognose. Wenn die Zweifel der Fahrerlaubnisbehörde durch aktuelle medizinische und psychologische Befunde (in der Regel Hinweise auf stabile Verhaltens- und Einstellungsänderungen) ausgeräumt werden können, ist die Prognose günstig. Eine Prognose ist keine Prophezeiung, sondern eine auf Fakten und Erfahrungswissen begründete Wahrscheinlichkeitsaussage über die Entwicklung des Verhaltens in der Zukunft. Die Fakten sind bei den in Deutschland ausgestellten Führerscheinen im Verkehrszentralregister und in der Führerscheinakte dokumentiert. Diese muss vor der Durchführung einer MPU in der Begutachtungsstelle für Fahreignung vorliegen. Bei einer ungünstigen Prognose wird stets auch eine Empfehlung für das weitere Vorgehen gegeben.

Die wichtigsten Untersuchungsanlässe sind (in der Reihenfolge der Häufigkeit):

Alkohol: Ein Kraftfahrer ist mehrfach mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen, oder einmal mit einer Promillezahl von 1,6 Promille oder mehr (dieser Wert gilt auch für Fahren unter Alkoholeinfluss mit dem Fahrrad). Verkehrsauffälligkeiten unter Alkoholeinfluss stellen mehr als 60% aller Begutachtungsfälle (Quelle: BASt, 2004), daher auch die Bezeichnung „Alkohol-TÜV“.
Drogen: Ein Kraftfahrer ist unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr aufgefallen, oder der Fahrerlaubnisbehörde liegen Hinweise vor, dass ein Kraftfahrer außerhalb des Straßenverkehrs wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz auffällig geworden ist (durch Drogendelikte oder Drogenmissbrauch).
Verkehrsrechtliche Auffälligkeiten: Mehr als 18 Punkte beim Verkehrszentralregister in Flensburg.
Strafrechtliche Auffälligkeiten: Der Kraftfahrer ist strafrechtlich mehrfach in Erscheinung getreten oder mit Straftaten aufgefallen, die auf eine besonders hohe Aggressivität oder geringe Impulskontrolle schließen lassen.
Weitere Untersuchungsanlässe können z. B. die vorzeitige Erteilung einer Fahrerlaubnis oder körperliche/psychische Erkrankungen/Behinderungen sein. Die Kosten der Untersuchung sind in der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) festgelegt und in allen Untersuchungsstellen einheitlich.


Gültiger EU-Führerschein, in Deutschland ausgestelltDie Durchführung der MPU dauert in der Regel 3-4 Stunden. Die Reihenfolge der Untersuchungsteile (Testdiagnostik, ärztliche Untersuchung, psychologisches Gespräch) kann variieren. Der aktuelle Sachstand wird im Regelfall am Untersuchungstag unter Vorbehalt mitgeteilt, da in der Regel noch nicht alle Befunde vorliegen. Das Gutachten wird dem Auftraggeber zugesandt, der es an die Fahrerlaubnisbehörde weitergeben kann. Die Führerscheinakte wird parallel an die Fahrerlaubnisbehörde zurückgeschickt. Der Zeitrahmen bis zur Zusendung des Gutachtens soll 14 Tage nach der Untersuchung nicht überschreiten.

Nach der Vorlage des positiven Gutachtens bei der Führerscheinstelle wird der bereits beantragte Führerschein in der Regel unmittelbar ausgehändigt.


Bestandteile
Die MPU besteht aus folgenden Untersuchungen:

Im medizinischen Teil wird auf verkehrsrechtlich relevante Erkrankungen sowie Alkohol- oder Drogenmissbrauch bzw. -abhängigkeit geprüft. Dazu führt der Arzt ein Gespräch über die medizinische Vorgeschichte, eine körperliche Untersuchung sowie ggf. labormedizinische Verfahren (z. B. Blutabnahme, Urin-Drogenscreening) durch. Häufig geht es darum, einen angegebenen vollständigen Verzicht auf Alkohol oder Drogen verkehrsmedizinisch zu belegen. Hierfür werden Drogenscreenings (Haar- oder Urinanalysen), mit denen sich Spuren früheren Konsums teilweise noch nach Monaten nachweisen lassen, und Alkoholscreenings (Leberwerte, seltener auch EtG oder CDT) eingesetzt.
Im psychologischen Gespräch geht es um Einsicht in das frühere Fehlverhalten, die persönlichen Ursachen dafür, Konsequenzen für das aktuelle Verhalten und Vorsätze und Verhalten für die Zukunft, die eine erneute Verkehrsauffälligkeit zuverlässig verhindern. Dabei muss das zukünftig geplante Verhalten in der Regel seit mindestens sechs Monaten stabil gelebt werden. Das Gespräch muss für das Gutachten aufgezeichnet werden (dies erfolgt häufig am Computer). Untersuchungsstellen sollten dem Kunden die Möglichkeit bieten, die Aufzeichnungen gegenzulesen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Bei einem standardisierten Reaktionstest am Computer werden körperliche Leistungen (Reaktionsfähigkeit, Konzentration, Aufmerksamkeit) getestet.
Viele MPU-Stellen bieten zusätzlich an bestimmten Wochentagen kostenlose Informationsabende an, um die Betroffenen aus erster Hand zu informieren. Eine Anmeldung ist in der Regel nicht erforderlich. Zusätzlich werden Beratungsgespräche angeboten. Alle diese Angebote dienen dem Ziel, Spannungen und Ängste im Vorfeld einer MPU zu reduzieren.


Bestehensquoten und Wirksamkeit
Die häufig zitierte Aussage, dass 60% aller untersuchten Personen bei der ersten MPU „durchfallen“, ist unzutreffend.

Nach Mitteilung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) führte die MPU im Jahr 2004 bei 62,6 % aller Untersuchungen zur Erteilung der Fahrerlaubnis. Der Anteil der positiven Gutachten lag dabei bei 46,4 %, weitere 16,2 % der MPU-Teilnehmer erhielten ihren Führerschein nach einem zusätzlichen Nachschulungskurs zurück (offizielle Bezeichnung: „Kurs zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung für auffällige Kraftfahrer“).

Eine qualifizierte Vorbereitung kann wesentlich dazu beitragen, Ängste abzubauen und durch bessere Kenntnis der Anforderungen die Voraussetzungen für eine günstige Fahreignungsprognose zu verbessern. Dies wird durch die erhöhte Zahl positiver Begutachtungen bei Zweitversuchen nachdrücklich belegt. Die Qualität der Vorbereitung ist jedoch nicht einheitlich. Es sollte deshalb sorgfältig geprüft werden, welche Form der Vorbereitung seriös und zielführend ist (siehe auch den Abschnitt „Verbraucherschutz“).

Die Wirksamkeit der MPU wird unterschiedlich beurteilt. Einer vom MPU-Anbieter TÜV vor zehn Jahren veröffentlichten empirischen Untersuchung zufolge verlieren innerhalb von drei Jahren nach bestandener MPU 18,8 % der alkoholauffälligen Kraftfahrer erneut den Führerschein durch Fahren unter Alkoholeinfluss - auch in Fällen in Kombination mit einem Unfall . Neuere Autoren behaupten dass mehr als 30 % („jeder Dritte“) bzw. 50 % nach der Erteilung der Fahrerlaubnis rückfällig werden .

Gegen diese hohen Rückfallquoten wird von einigen MPU-Befürwortern allerdings angeführt, dass diese nicht ausreichend belegt seien.

Die Angaben zur Dunkelziffer bei alkoholauffälligen Fahrern schwanken zwischen 1:1000 und 1:60. Die Entdeckungswahrscheinlichkeit von Fahrten unter Alkoholeinfluss ist aufgrund der geringen polizeilichen Kontrolldichte somit sehr niedrig. Jede Fahrt unter Alkoholeinfluss ohne Unfall und ohne Polizeikontrolle erhöht die Wahrscheinlichkeit der nächsten Fahrt, Alkohol am Steuer ist ein Seriendelikt .

Das Für und Wider von "zu viele fallen durch" und "zu viele werden positiv" ist eine Frage der persönlichen Wertmaßstäbe und gesellschaftlichen Sicherheitsbedürfnisse. Bei einer Rückfallquote von 18,8 % (nach Erteilung) gegenüber 35 % (ohne MPU) ist die Wirksamkeit der MPU und ihr Beitrag zur Reduktion von Verkehrsunfällen jedoch gut belegt.


Berichterstattung in den Medien
Die MPU wurde in der Boulevardpresse und an Stammtischen unter der Bezeichnung „Idiotentest“ bekannt, weil sie im Verkehrsrecht der fünfziger und sechziger Jahre vor allem dann gefordert wurde, wenn ein Fahrerlaubnisbewerber zum dritten Mal die Prüfung nicht bestanden hatte (so genannte Prüfungsversager). Diese verwaltungsrechtliche Regelung wurde jedoch etwa zeitgleich mit der Theorie der „Unfallpersönlichkeit“ (so genannte „Konflikt-Unfäller“ und „Affekt-Unfäller“ mit ausgeprägter Veranlagung zu Unfällen) abgeschafft, da ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem tatsächlichen Unfallgeschehen statistisch nicht nachweisbar war. Da die Unfallzahlen mit zunehmender Motorisierung in Deutschland stark anstiegen (absoluter Höhepunkt 1973: ca. 20.000 Getötete im Straßenverkehr), verschob sich der Schwerpunkt der Untersuchungen auf die Hauptrisikofaktoren im Straßenverkehr: Alkohol, Drogen und andere Verkehrsauffälligkeiten wie überhöhte Geschwindigkeit.

Journalisten tragen auch heute noch zur Verbreitung des Begriffes „Idiotentest“ bei, indem sie Nachrichten über prominente Betroffene oder spektakuläre Ereignisse unter dem Deckmantel der Information in den Medien platzieren. In der Regel handelt es sich um Boulevardblätter, für die Political correctness und Seriosität keinen großen Wert haben.

Meinungsbildend mit negativer Tendenz sind auch die so genannten „MPU-Foren“ im Internet, in denen Betroffene ihre persönlichen Probleme und Erfahrungen öffentlich darlegen und stark subjektiv gefärbte Informationen austauschen. Hinweise auf fachliche Beratung durch Verkehrspsychologen fehlen meist.

Mit dem Meinungswandel beim Thema Führerscheintourismus zeichnet sich eine Trendumkehr ab. Neuerdings wird in den Medien häufig der Begriff „Alkohol-TÜV“ verwendet, bisweilen auch „Fahreignungsprüfung“ (in bewusster Analogie zur Fahrerlaubnisprüfung). Die MPU wird nun auch von den renommierten deutschen Autofahrerverbänden (ADAC, AvD) positiver bewertet, da ihr Beitrag zum hohen Verkehrssicherheitsstandard in Deutschland stärker als früher anerkannt wird (vgl. auch die aktuellen Medienberichte zum Thema Verkehrssicherheit, MPU, Führerscheintourismus etc.).


Kritik und Gerüchte

Manche Leute werfen dem Testverfahren völllige Willkür vor: Die gestellten Fragen seien indiskret und würden das gesamte Privatleben ausleuchten.

Die MPU erfolgt jedoch strikt anlassbezogen und erhebt nur diejenigen Untersuchungsbefunde, die zur Beantwortung der behördlichen Fragestellung notwendig sind.

Über den Ablauf einer MPU kursieren zahllose unzutreffende Geschichten und Erzählungen, insbesondere über unlösbare Aufgaben oder absichtliche „Fallen“ während der Gespräche. Einige der häufigsten Falschmeldungen:

„Kugeltest“: Angeblich muss der MPU-Kandidat versuchen, zwei Kugeln aufeinander zu stellen (was physikalisch unmöglich ist), und fällt durch, sobald er die Kugeln auch nur berührt. Einen solchen „Test“ hat es bei der MPU nie gegeben, er ist frei erfunden.
Persönlichkeitsfragebogen oder Aggressionsfragebogen: Angeblich muss ein MPU-Kandidat einen dieser Fragebögen ausfüllen, anhand dessen das Ergebnis der Untersuchung bereits vorab festgelegt wird. Derartige Fragebögen existierten lediglich während einer kurzen Versuchsphase in den 1970er-Jahren und wurden bald wieder abgeschafft. Es gibt bei einer MPU zwar kurze Fragebögen, die sich auf die persönliche Lebenssituation beziehen (Beruf, biografische Angaben) oder auf die Verkehrsvorgeschichte und eventuelle Erkrankungen eingehen. Sie dienen aber vor allem als Leitfaden für das Gespräch, und die schriftlichen Angaben werden vor der Übernahme in das Gutachten noch einmal ausdrücklich besprochen.
Auch existiert entgegen allen Gerüchten kein fester Fragenkatalog, den ein Gutachter abfragt. Jeder Antragsteller wird individuell nach seiner Problematik auf selbstkritische Einsichtsfähigkeit, Glaubwürdigkeit und – je nach der Fragestellung der Fahrerlaubnisbehörde – auf seine Konsumgewohnheiten oder die Stabilität einer begonnenen Verhaltensänderung hin überprüft.

Derartige Gerüchte fördern die Verbreitung des Begriffs „Idiotentest“ im Volksmund. Weitere häufige Behauptungen und die konkreten Hintergründe dazu:

„Die Beurteilung ist reines Glücksspiel“: Die Begutachtungsstellen für Fahreignung sind an bundesweit einheitliche Beurteilungsmaßstäbe gebunden, die veröffentlicht und von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) verbindlich vorgeschrieben sind (siehe unten). Diese Qualitätssicherung trägt wesentlich dazu bei, dass die Begutachtung einheitlich und vergleichbar erfolgt.
„Man darf nicht die Wahrheit sagen“: Zuverlässige Angaben sind für eine günstige Prognose notwendig. Mangelnde Glaubhaftigkeit muss im Gutachten dargestellt werden und kann nicht zu einem günstigen Gutachtenergebnis führen.
„Man hat sowieso keine Chance durchzukommen“: Gutachter müssen neutral und objektiv beurteilen und sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen und den gültigen Beurteilungskriterien orientieren. Erforderlich ist aber die Mitwirkung des Betroffenen: Er muss die Ursachen der Verkehrsauffälligkeiten und die gezogenen Konsequenzen benennen und bei Bedarf objektive Nachweise (Leberwerte, Screenings) beibringen.
„Die medizinische Untersuchung und der Reaktionstest sind wissenschaftlich fundiert und faktenorientiert, das Gespräch mit dem psychologischen Gutachter beruht dagegen nicht auf Erkenntnissen und ist von der Qualifikation und Tagesverfassung des Gutachters abhängig“: MPU-Gutachter entscheiden stets im Team (Arzt und Psychologe). Erkenntnisse ergeben sich zunächst aus der sorgfältigen Analyse der Vorgeschichte der früheren Verkehrsverstöße und den Forschungsergebnissen über die Wiederholungswahrscheinlichkeit (also das Rückfallrisiko nach gravierenden Verkehrsverstößen und Verkehrsstraftaten). Im zweiten Schritt müssen diese Erkenntnisse mit den individuellen Befunden abglichen werden, um das Wiederholungsrisiko im Einzelfall zu beurteilen. Die hohen Anforderungen an die Qualifikation der Gutachter und die Einheitlichkeit der Begutachtung werden im Rahmen der Qualitätssicherung regelmäßig überprüft.
„Auch jahrelange unauffällige Fahrpraxis zählt nicht“: Tests sind objektive und Zeit sparende Verfahren, um die aktuelle Leistungsfähigkeit zu belegen. Sie werden ausführlich erklärt und beginnen erst nach einer Übungsphase. Bei erkennbaren Leistungsdefiziten, z. B. im Bereich der Reaktionsschnelligkeit, kann aber auch durch eine zusätzliche Beobachtung des Fahrverhaltens (praktischer Fahrtest) festgestellt werden, ob der Betreffende diese durch seine Erfahrung im Straßenverkehr ausgleichen kann.

Qualitätssicherung und Akkreditierung
Die anerkannten Träger von Begutachtungsstellen für Fahreignung unterliegen regelmäßigen Überprüfungen durch die „Akkreditierungsstelle Fahrerlaubniswesen“ bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Diese überprüft in erster Linie, ob die Qualitätssicherung funktioniert.

Weiterhin verpflichtet die Akkreditierung zur Einhaltung umfangreicher gesetzlicher und fachlicher Bestimmungen, die vor allem die Einhaltung der Schweigepflicht (Datenschutz), die Objektivität und Neutralität der Untersuchung und die Einheitlichkeit der Beurteilung (fachliche Begutachtungs-Leitlinien und Beurteilungskriterien) betreffen.

Eine ausreichende personelle Ausstattung (spezialisierte Ärzte und Psychologen) sowie geeignete räumliche und sachliche Voraussetzungen (behindertengerechte Ausstattung, Geräte zur psychologischen Testdiagnostik etc.) müssen vorhanden sein.


Überprüfung der Rechtmäßigkeit
Seitens einiger Verkehrsjuristen wird argumentiert, die Entscheidung einer Fahrerlaubnisbehörde zu einer MPU müsse auf dem Rechtsweg überprüfbar sein. Die Überprüfung der Entscheidung sei auch aus verfassungsrechtlicher Sicht geboten, da es sich bei der MPU um einen erheblichen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht handle. Andere Positionen stellen die selbstständige Anfechtung einer MPU-Anordnung generell in Frage.

Die Kriterien für die Entscheidung zu einer Begutachtung sind so präzise und die Sachlage in der Regel so eindeutig, dass der Entscheidungsspielraum der Fahrerlaubnisbehörde vergleichsweise gering ist. Der Gesetzgeber bewertet eine MPU als eine vorbereitende, informationssammelnde Handlung im Rahmen einer Verwaltungsentscheidung, vergleichbar mit anderen (z. B. ärztlichen) Gutachten, und sieht somit bislang keine Veranlassung, die Entscheidung zur Durchführung auf dem Rechtsweg überprüfbar zu machen.

Gegen die auf der Grundlage des MPU-Gutachtens (in Ausnahmefällen auch gegen das Gutachten) getroffene Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörde können Rechtsmittel eingelegt werden.


Umgehung der MPU
Aktuelle EuGH-Urteile haben die europaweite Gültigkeit von im europäischen Ausland rechtmäßig erworbenen Fahrerlaubnissen wiederholt festgestellt. Dies gilt auch, wenn seitens der zuständigen deutschen Fahrerlaubnisbehörde Vorbehalte hinsichtlich der Fahreignung wegen schwerwiegender früherer Verkehrsverstöße oder Straftaten bestehen, welche nach deutschem Recht im Regelfall eine MPU nach sich ziehen.

Da ein einheitliches europäisches Fahrerlaubnisregister bislang nicht existiert und auch die Erteilungsvoraussetzungen für Fahrerlaubnisse in Europa noch nicht ansatzweise harmonisiert sind, ergeben sich aus dieser Situation erhebliche Rechtsunsicherheiten und Auslegungsspielräume. Diese haben insbesondere in Deutschland zum Phänomen des Führerscheintourismus geführt. Tausende Betroffene, möglicherweise sogar Zehntausende, haben den Weg über das Ausland gesucht, um sich den Risiken, Belastungen und Unwägbarkeiten einer MPU beim Versuch des Neuerwerbs der Fahrerlaubnis nicht aussetzen zu müssen.

Anstatt sich auf die verfügbaren verkehrspsychologischen Beratungsangebote und Hilfen für die, dann immer noch ungewisse Neuerteilung der deutschen Fahrerlaubnis einzulassen, wurden und werden erhebliche Anstrengungen unternommen, um einen Auslandsführerschein etwa in Tschechien oder Polen zu erwerben. Besondere Rechtsrisiken ergeben sich bei rechtsmissbräuchlichem Erwerb des Auslandsführerscheins (Verletzung des Wohnsitzprinzips, Fälschungen). In solchen Fällen werden von Fahrerlaubnisbehörden oft nachträgliche Nutzungsuntersagungen ausgesprochen.

Nach Ansicht der MPU-Befürworter wird durch den Erwerb eines Auslandsführerscheins das ursächlichen Probleme nicht behoben, so dass nach den vorliegenden Erfahrungen Wiederholungen und Unfälle bei dieser Hochrisikogruppe sehr wahrscheinlich wären. Ob EU-Führerscheininhaber im Verhältniss zur relevanten Vergleichsgruppe der MPU-positiv Beurteilten tatsächlich eine höhere Rückfallquote aufweisen läßt sich allerdings nicht nachweisen. Gegen diese Ansicht spricht jedoch das Einhergehen der absolut zurückgehenden Zahl der positiv bewerteten MPU-Probanten, die zunehmende Anzahl von EU-Führerscheininhabern und glücklicherweise rückläufigen Unfallzahlen.





Debatte um den Auslandsführerschein wird mit hoher Emotionalität geführt, wobei sich Befürworter und Gegner bevorzugt in diversen “MPU-Foren“ austauschen. Neuerungen sind mit der „3. europäischen Führerscheinrichtlinie“ zu erwarten, insbesondere die Regelung, dass ein Mitgliedstaat die Anerkennung der Gültigkeit eines Führerscheins ablehnt, „der von einem anderen Mitgliedstaat einer Person ausgestellt wurde, deren Führerschein in seinem Hoheitsgebiet entzogen ist“. Damit soll nach Auskunft des BMVBW der Führerscheinmissbrauch effektiv bekämpft werden.

Ob die Harmonisierung des europäischen Fahrerlaubnisrechts zukünftig auf möglichst niedrigem Niveau erfolgen wird, oder ob sich der Gedanke der Einzelfallbetrachtung, Rehabilitation und wissenschaftlich begründeten Prognose bei Fahrern mit stark erhöhtem Gefährdungspotential langfristig in Europa durchsetzen wird, lässt sich derzeit allerdings noch nicht abschätzen.


Verbraucherschutz
Mit der Angst vor der MPU werden Geschäfte gemacht. Selbst Unternehmen, die sich als seriös verstehen, nutzen den diskriminierenden Begriff „Idiotentest“ für ihr Marketing. Das Internet bietet zahllose Möglichkeiten, um unseriöse Angebote zu platzieren (Stichworte: Abzocke, Geld-zurück-Garantien, Auslandsführerschein). Angesichts der zahllosen, schwer einschätzbaren Beratungsangebote gibt der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) zuverlässige und sinnvolle Empfehlungen zum Verbraucherschutz. Die Sektion Verkehrspsychologie im BDP führt ein Register aller amtlich anerkannten verkehrspsychologischen Beraterinnen und Berater in Deutschland. Auch objektive und hilfreiche Ratgeberliteratur wird angeboten.

Eine neutrale Übersicht über sämtliche MPU-Stellen in Deutschland kann ebenfalls über eine Suchfunktion des BDP abgerufen werden (siehe unten). Alle dort aufgeführten Stellen sind amtlich anerkannt. Ihre Gutachten werden von den Fahrerlaubnisbehörden in Deutschland akzeptiert.

Sie stehen untereinander im direkten Wettbewerb, der sich angesichts der geregelten Preise (vgl. GebOSt) vor allem über Kundenempfehlungen und kundengerechte Bearbeitung abspielt. In Großstädten wie Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Frankfurt agieren zwischen vier und sechs Anbieter, in Berlin inzwischen sogar mehr als zehn.
--------K@i-----------
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Die perverse Gelüste verderben den Geschmack der Normalität -pg-
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