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SNIDER

Anfänger

  • »SNIDER« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 18. Februar 2018, 10:22

MPU nach über 10 Jahren Führerscheinentzug

Hallo zusammen,

Ich verfolge hier nun schon einige Zeit das Forum und wollte eiglt einen EU-FS machen.

Nachdem es aber in Polen derzeit schlecht aussieht überlege ich nun doch die MPU anzugehen.

Zu meiner Vorgeschichte.
Führerscheinentzug 2006. Fahren unter BTMG. THC. Keine genauen Werte.

Seitdem zu Fuß unterwegs.

Allerdings vor ca. 5 Jahren erneut mit Drogen polizeilich auffällig gewesen.
Wieder Cannabis. 60 Tagessätze a 10€.

Kann mir einer sagen, ob dieser Vorfall an die FSSt gemeldet wird..?

Und wie kann ich das am einfachsten Erfahren..?

Weiter wurde mir gesagt, das bei THC Verstößen 6 Monate Abstinenz Nachweis ausreichen sollen..?

Kann mir das jemand bestätigen..? Wie sind eure Erfahrungen bei einer MPU wegen Cannabis..?

Freu mich von euch zu hören.

Gruß

klauskinski

Schüler

  • »klauskinski« ist männlich

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Montag, 19. Februar 2018, 12:26

Hallo Snider,

also zu THC/BTM-Erfahrung kann ich nichts beitragen.

Am einfachsten erhältst Du Auskunft zu evt. Eintragungen beim KBA in Flensburg. Das Formular (Auskunft aus dem FAER) kannst Du herunterladen, ausdrucken, händisch ausfüllen und per Post hinschicken. Dauerte bei mir ca. zwei Wochen. Aber jetzt habe ich Klarheit über die Eintragungen, Fristen etc. Alles andere ist Glaskugelgucken :)

Wenn Du die Auskunft vorliegen hast, kannst Du weitere Schritte in Angriff nehmen.

Ob ein halbes Jahr als Abstinenz ausreicht, ist nicht wirklich plausibilisierbar. Die psychologische Beurteilung ist ein Teil, der med. Nachweis ein weiterer. Die Abstinenz müsste dann über Blutwertanalysen (am besten monatlich) nachgewiesen werden. Je mehr Du davon hast, um so besser. Denn nur die kontinuierliche Beweisführung Deiner Abstinenz kann der/dem Psycholog(in/en) Hinweise darauf geben, dass Du es ernst meinst mit der Abstinenz. Du solltest für einen evt. Haartest natürlich die entsprechende Haarlänge aufweisen, damit direkt eine Probe genommen werden kann bei der MPU.

Viele Grüße
kk
Regiert von Kriminellen, die uns kriminalisier'n!

falo

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3

Montag, 19. Februar 2018, 15:33

Zitat

Die Abstinenz müsste dann über Blutwertanalysen (am besten monatlich) nachgewiesen werden. Je mehr Du davon hast, um so besser. Denn nur die kontinuierliche Beweisführung Deiner Abstinenz kann der/dem Psycholog(in/en) Hinweise darauf geben, dass Du es ernst meinst mit der Abstinenz.

Das ist so völlig falsch die AN müssen den CTU Kriteriern entsprechen, und da ist eine Blutanalyse für die Nachweise schon seit rund 10 Jahren nicht mehr zugelassen.
Entweder per Haaranalyse rückwirkend für max. 3 Monate (bei Drogen gehen auch 6 Monate) oder per Urinanalysen das sind da 4 Analysen für 6 Monate (6 Anaylsen für 12 Monate) und die einbestellung zu diesen Analysen muß auch den CTU Kriterien entsprechen (also unerwartet,Abgabe der Probe und Sicht, nur von qualifizierten Personal usw.)


Der Tipp mit den KBA auszug ist auf jeden Fall gut.
Zusätzlich kannst du bei deiner FSST auch (nach Anmeldung) auch deine Akte einsehen was gut ist um zu wissen wie deine genauen Werte sind und ob der Vorfall von vor 5 jahren auch da gelandet ist.

klauskinski

Schüler

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Montag, 5. März 2018, 12:39

Das mit der Unzulässigkeit ist mir neu, aber man lernt ja nie aus. Bei mir war das damals noch so :) Aber ist auch schon 14 Jahre her.
Regiert von Kriminellen, die uns kriminalisier'n!