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imnotokeither

Anfänger

  • »imnotokeither« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Registrierungsdatum: 31. August 2015

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1

Montag, 31. August 2015, 10:01

Umzug ins Ausland wegen Studium - wie kann ich trotzdem meine MPU und drogenscreenings machen?

Hallo,
Also erstmal die Vorgeschichte: habe mitte 2013 meinen deutschen führerschein gemacht als meine eltern noch in Deutschland wohnten. Am 16.09.2013 wurde ich mit 2,7ng THC im blut angehalten, 1 Monat Fahrverbot + Bußgeld von der Polizei habe ich schon absolviert. 8 Monate später kam dann der Brief der FSS (da ich noch in der Probezeit war), ich sollte mein Führerschein abgeben und könnte diesen erst nach 12Monaten Abstinenz und einer MPU zurückbekommen.. bis jetzt alles klar. Dieses letzte Jahr fehlte mir das Geld um diesen Vorgang anzufangen/einzuleiten da ich als Student wirklich an der finanziellen Grenze lebe. Jetzt muss ich wegen dem Studium zurück nach Frankreich zu meinen Eltern (Deutsch-Franzose) und wollte meine 12Monante Abstinenz anfangen. Kann ich das aus dem Ausland auch machen? Oder ist es schlauer einfach einen neuen Führerschein hier zu machen (ich würde eigentlich fast nie in Deutschland fahren?) wenn ja wird mir da die Theorie oder ähnliches angerechnet? Was sind meine Optionen...?
Vielen Dank für die Hilfe!

Bastii

Fortgeschrittener

  • »Bastii« ist männlich

Beiträge: 527

Registrierungsdatum: 26. Dezember 2013

Wohnort: Metropolregion Nürnberg

Führerschein aus: Polen

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2

Montag, 31. August 2015, 11:01

Mit einen Führerscheinerwerb in Frankreich räumst du alle Eignungzweifel in D aus .
Mach ihn dort wenn du die Sprache beherrscht
Du kannst damit in der ganzen EU fahren inklusive D !
Dazu musst du den D Schein abgeben ,oder in deinen Fall drauf verzichten ,und den Wohnsitz hier abmelden ,dann ist F für dich zuständig
:wink:
Blitzerparanoid bis zur BAB

3

Montag, 31. August 2015, 16:38

Hallo und willkommen :Hallo4:

es ist ein klein wenig verzwickt, da @Basti nur prinzipiell Recht hat mit der Zuständigkeit der Franzosen, wir schauen dazu mal kurz in den Absatz 2 der3. EU-Direktive zu FSen, wo man den WS (Wohnsitz) definiert, und zwar so: Der Besuch einer Universität oder einer Schule hat keine Verlegung des ordentlichen Wohnsitzes zur Folge. Ordentlich anmelden in der elterlichen Wohnung - dann sieht die Sache schon freundlicher aus. (Legaler)

Deutsch/ Franzose , dazu Student - es kann und wird gar keiner von Dir verlangen, in der BRD die Screenings usw zu machen, wenn Du Deine "Wirtschaftskraft" Frankreich zur Verfügung stellst, sondern im Gegenteil, man wird Dir zwar nicht die bestandene Theorie usw anerkennen, aber die Tatsache, dass Du bereits eine FE (Fahrerlaubnis) in der BRD hattest. Sprich neue, nationale (französische) Arztuntersuchung zur Tauglichkeit und neue Fahreignungsprüfungen beim Staat in Theorie und Praxis, bleiben notwendigerweise zu absolvieren, die Prüfungen, die bekommst Du aber eventuell bereits nach einem Kurzlehrgang bei einer frz. Fahrschule, kommt ein wenig auf die FEB (Fahrerlaubnisbehörde) an und auf Dich, wie Du den Antrag (den Du da ja neu stellen musst, auf Erwerb einer FE), rüberbringst. Ich wünsche von hier aus gutes Gelingen und würde mich mit allen Anderen freuen, wenn Du uns weiter berichtetest.

Grüße. Nette natürlich. :wink:
Wenn die Meinungsfreiheit weggenommen wird, dann werden wir dumm und still wie die Schafe zur Schlachtbank geführt.

- George Washington

imnotokeither

Anfänger

  • »imnotokeither« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Registrierungsdatum: 31. August 2015

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4

Donnerstag, 3. September 2015, 12:01

Hallo und willkommen :Hallo4:

es ist ein klein wenig verzwickt, da @Basti nur prinzipiell Recht hat mit der Zuständigkeit der Franzosen, wir schauen dazu mal kurz in den Absatz 2 der3. EU-Direktive zu FSen, wo man den WS (Wohnsitz) definiert, und zwar so: Der Besuch einer Universität oder einer Schule hat keine Verlegung des ordentlichen Wohnsitzes zur Folge. Ordentlich anmelden in der elterlichen Wohnung - dann sieht die Sache schon freundlicher aus. (Legaler)

Deutsch/ Franzose , dazu Student - es kann und wird gar keiner von Dir verlangen, in der BRD die Screenings usw zu machen, wenn Du Deine "Wirtschaftskraft" Frankreich zur Verfügung stellst, sondern im Gegenteil, man wird Dir zwar nicht die bestandene Theorie usw anerkennen, aber die Tatsache, dass Du bereits eine FE (Fahrerlaubnis) in der BRD hattest. Sprich neue, nationale (französische) Arztuntersuchung zur Tauglichkeit und neue Fahreignungsprüfungen beim Staat in Theorie und Praxis, bleiben notwendigerweise zu absolvieren, die Prüfungen, die bekommst Du aber eventuell bereits nach einem Kurzlehrgang bei einer frz. Fahrschule, kommt ein wenig auf die FEB (Fahrerlaubnisbehörde) an und auf Dich, wie Du den Antrag (den Du da ja neu stellen musst, auf Erwerb einer FE), rüberbringst. Ich wünsche von hier aus gutes Gelingen und würde mich mit allen Anderen freuen, wenn Du uns weiter berichtetest.

Grüße. Nette natürlich. :wink:
das hört sich ja sogar richtig gut an! Ich hatte damit gerechnet dass ich meinen kompletten Fr führerschein neu machen müsste und dann erst mal die 15 Jahr Verjährung der MPU absitzen müsste um in D wieder zu fahren! Für mich wär das wirklich das beste was mir passieren könnte!
Wenn ich das richtig verstehe muss ich das raushandeln, um einen Kurzlehrgang zu absolvieren. Hast du eine Ahnung wie lange so was geht? Oder ist das wirkich 100% von der schule abhängig (Frankreich kann man viel einfacher so etwas aushandeln als Deutschland haha) und kann ich dann wirklich wieder in Deutschland fahren? Ich meine ich habe ja dort ein Fahrverbot (mit meinem Franz Ausweis bei einer Kontrolle würde das aber nicht auffallen). Wohnsitz würde ich eh zu den eltern ummelden!
Und zur nebenbei info, das kiffen habe ich seit dem Vorfall komplett gelassen, dumme Fehler macht man wenn man 18 ist, frisch ausgezogen und frisch fahrerlaubt! Habe definitiv draus gelernt.

Vielen herzlichen Dank für die infos!!