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hbusm

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Sonntag, 1. Oktober 2006, 14:21

Nachweisbarkeit Blut/Urin

NACHWEISZEITEN
VON PSYCHOAKTIVEN SUBSTANZEN
IM BLUT, URIN UND IN DEN HAAREN

Wirkungsdauer / Nachweis im Blut / Nachweis im Urin

Cannabis

(THC) 2-4 Stunden bis zu 12 Stunden bzw. 2-3 Tage (Abbauprodukte) bei gelegentlichem und
3 Wochen bei regelmäßigem Konsum bei einmaligem Konsum 7-10 Tage,
bei häufigerem Konsum bis zu 8 Wochen

Speed
(Amphetamin) 2-4 Stunden 6 Stunden 1-4 Tage
(Ausscheidung stark pH-Wert abhängig)

Ecstasy
(MDMA) 3-5 Stunden bis zu 24 Stunden 1-4 Tage
(Ausscheidung pH-Wert abhängig)

LSD
6-12 Stunden bis zu 12 Stunden bis 3 Tage
(wird in Speziallabors durch Radioimmunoassay= RIA getestet)

Kokain
1-2 Stunden einige Stunden,
Benzoylekgonin einige Tage Blut - einige Stunden Stoffwechselprodukt Benzoylekgonin einige Tage
Urin - bis zu 3 Tage

Heroin
3-6 Stunden bis zu 8 Stunden 2-3 Tage
Barbiturate 3-24 Stunden einige Stunden bis Tage ca. 24 Std. (kurz wirksame)
bis zu 3 Wochen (lang wirksame)

Benzodiazepine

4-12 Stunden einige Stunden bis Tage geringe Mengen bis 3 Tage,
nach Langzeiteinnahme 4-6 Wochen

Crystal
(Methamphetamin) 4-12 Stunden einige Stunden 1-2 Tage bis zu einer Woche
Methadon 12-24 Stunden bis zu 48 Stunden bis 3 Tage
(pH-Wert abhängig)
Codein mehrere Stunden
(stark dosisabhängig) bis zu 7 Tage




NACHWEIS IM HAAR


In Haaren (alle Körperhaare) ist der Konsum verschiedener Substanzen praktisch zeitlich unbegrenzt nachweisbar.
Zur Nachweisfähigkeit (Eine Information der HC DrugIdent GmbH):
Ein amerikanischer Anbieter nutzt das sogenannte RIAH ( Radioimmunoassay of Hair ) zur Untersuchung von Haaren nach Zerfallsprodukten von Drogen. Dieses Verfahren wurde von dieser Firma entwickelt und patentiert. Tatsächlich gibt es hierbei allerdings etliche verschiedene Nachweisverfahren, wobei zahlreiche auch von deutschen Ärzten mitentwickelt wurden, beispielsweise von Dr. Hans Sachs (München). Alle Testverfahren unterscheiden sich nur unwesentlich in ihrer Aussagefähigkeit. Das Partnerlabor der HC DrugIdent GmbH, das Institut für Rechtsmedizin des ZKH Bremen, nutzt FPIA (Fluoreszenzpolarisationsimmunoassay), welches in der Lage ist, Drogenzerfallsprodukte nachzuweisen. Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein Drogenscreening, welches generellen Drogenkonsum aufdeckt. Für die Analyse reicht schon eine Haarmenge von 50 mg pro nachzuweisenden Stofftyp aus. Dieses entspricht plastisch in etwa der Menge eines 1 cm langen, bleistiftdicken Haarstranges. Je länger jedoch die Haare sind, desto länger läßt sich auch der Drogenkonsum nachweisen, da die Zerfallsprodukte über den Blutkreislauf des Körpers durch die Haarwurzel in die Haare einwachsen (Beispiel: 12 cm lange Haare lassen in den meisten Fällen Rückschlüsse auf ein komplettes Jahr - 12 Monate - zu). Dieses Verfahren wird beim Drogentest HC04 der HC DrugIdent GmbH verwendet.
Eine weiterführende Untersuchung mittels GC/MS-Verfahren, welche Gaschromatographie und Massenspektrometrie nutzt, bietet zudem die Möglichkeit festzustellen, über welchen Zeitraum und welche Drogenmenge konsumiert worden ist. Vor Gericht ist diese Testform zugelassen und wird in verschiedenen Fällen genutzt. Dieses Verfahren wird beim Drogentest HC09 der HC DruIdent GmbH verwendet.
Gr. holger

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (9. Januar 2011, 16:49)