Registrierungsdatum: 2. Januar 2007
Geschlecht: Männlich
Beruf: Handwerksmeister
Führerschein aus: RZECZPOSPOLITA POLSKA vor dem 19.01.09
Zitat
Ein Joint vor der ersten Schulstunde, eine Ecstasypille in der Disko, eine Linie Koks auf der Szene-Party… Merkt ja keiner, denkt sich manch einer – und setzt sich wenig später ungerührt vom benebelten Hirn ans Steuer.
Doch Pustekuchen! Die Rechnung ohne die Polizei gemacht! Denn die Beamten sind seit einiger Zeit sehr wohl in der Lage, Fahrer unter Drogeneinfluss ganz schnell aus dem Verkehr zu ziehen.
Die Bilanz ist erschreckend: Allein in diesem Jahr wurden bei Kontrollen 104 Autofahrer geschnappt, die vorher Drogen genommen hatten. Drei Fahrer verursachten im Rausch sogar Verkehrsunfälle. "Das sind tickende Zeitbomben", meint Verkehrssicherheits-Beraterin Ines Fricke.
Kontrollen zeigen Wirkung und sorgen für Unruhe
Die Statistik spricht Bände. Im vergangen Jahr gingen der Polizei nur vier Fahrer unter Drogeneinfluss ins Netz. Doch seit der Blick der Beamten für Drogenkonsumenten intensiv geschult wurde, sie verlässliche Tests im Gepäck haben und sich verstärkt zu Kontrollen postieren (wir berichteten), können die Täter nun auch kompromisslos dingfest gemacht werden.
"Unsere Kontrollen zeigen Wirkung und sorgen für Unruhe", erklärt Braunschweigs Inspektionsleiterin Cordula Müller. Ines Fricke, viel in Sachen Vorbeugung in Schulen unterwegs, sagt: "Die Jugendlichen fühlten sich bisher doch sicher, weil sie nie erwischt wurden."
Das ist nun anders. Und manchem Drogenfahrer fällt die Kinnlade runter, wenn ihm klar wird, welche Folgen er zu tragen hat. Schon beim Nachweis von Drogen in ganz geringer Menge sind mindestens 250 Euro Bußgeld fällig, mindestens ein Monat Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg. Außerdem gibt’s eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel-Gesetz.
Wem Fahruntüchtigkeit nachgewiesen wird, wer etwa Ausfallerscheinungen hat, lallt oder in Schlangenlinien fährt, der hat ganz schlechte Karten, weil es sich um eine Straftat handelt. Die Konsequenz: Geld- oder Freiheitsstrafe, Entzug der Fahrerlaubnis, Führerscheinsperre, 7 Punkte in Flensburg.
Wer harte Drogen nimmt wie Ecstasy, Kokain, Heroin oder Amphetamine muss grundsätzlich mit dem Entzug des Führerscheins rechnen – und das möglicherweise für lange, lange Zeit. Bei Cannabis-Konsum (Haschisch und Marihuana) prüft die Behörde die Eignung zum Autofahren im Einzelfall.
Allein von Januar bis August hat die Führerscheinstelle in 58 Fällen die Fahrerlaubnis einkassiert. Von den 104 besagten Drogenfahrten fallen etliche aus der Braunschweiger Statistik: Weil sie etwa aus Gifhorn oder Helmstedt stammen und dort ihren "Lappen" abgeben müssen.
Thomas Schmidt von der Braunschweiger Führerscheinstelle macht eine eindrucksvolle Rechnung über die Folgekosten auf: Bußgeldstelle: 250 Euro, Laborkosten: 100 Euro, Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU): 540 Euro, Antrag auf Neuausstellung: 205 Euro, Facharzt: 270 Euro, Drogenscreening: jeweils 120 Euro – um nur einige Posten zu nennen. "Den Führerschein wiederzubekommen dauert lange und ist teuer. Das kann existenzgefährdend werden", verdeutlicht Ines Fricke. Vor allem, wenn der Führerschein zwingend notwendig ist für den Beruf.
Die meisten Drogenfahrer sind zwischen 18 und 25
Die Erfahrungen zeigen: Bei der MPU fallen die meisten beim 1. Mal durch, wenn sie ihre Einstellung zu illegalen Drogen nicht grundlegend geändert haben. Dann wird’s noch teurer, und unter Umständen muss der Drogenfahrer auch noch mal in die Fahrschule, was ebenfalls ins Geld geht. Die Konsequenzen sind vor allem jungen Menschen selten klar. Doch gerade sie machen den Großteil der Erwischten aus. 57 der Drogenfahrer in diesem Jahr waren zwischen 18 und 25 Jahre alt, 37 zwischen 25 und 45.
Doch auch Jugendliche, die noch gar keinen Führerschein haben, müssen sich im Klaren sein, dass Drogenmissbrauch für sie übel ausgehen kann.
Wer mit Drogen ertappt wird, in der Disko, auf dem Beifahrersitz oder sonstwo, wird sofort an die Führerscheinstelle weiter gemeldet. Der Führerschein darf dann erst gemacht werden, wenn durch Tests andauernde Drogenfreiheit nachgewiesen ist und sich der Jugendliche als charakterlich geeignet erweist. "Und da der Führerschein ein Stück Freiheit bedeutet, ist das für Jugendliche ein ganz besonders bittere Pille", meint Verkehrsberaterin Fricke.
Sie hofft, dass sich schnell überall herumspricht, dass die Polizei in Sachen Drogen am Steuer nicht mit sich spaßen lässt und ständig mit Kontrollen zu rechnen ist. "Wenn die Jugendlichen merken, dass sie nicht mehr ungeschoren davon kommen, setzt hoffentlich ein Umdenken ein."
Ganz unverständlich ist Ines Fricke, dass selbst manche Eltern den Konsum etwa von Marihuana verharmlosen. "So nach dem Motto: Wir haben doch früher auch mal ein Tütchen geraucht…" Doch längst sei die Wirkung der Drogen künstlich gesteigert worden. "Und was in illegalen Drogen drin ist, kann sowieso keiner sagen. Somit weiß auch niemand vorher, wie sich das Teufelszeug auswirkt."
Das sind schon wieder falsche Informationen; die Führerscheinstelle wird benachrichtigt, darf aber nichts machen,da der ledigliche Besitz,Konsum nicht unmittelbar mit dem Verkehr zu tun hat.
Zitat
Original von Epox
Doch auch Jugendliche, die noch gar keinen Führerschein haben, müssen sich im Klaren sein, dass Drogenmissbrauch für sie übel ausgehen kann.
Wer mit Drogen ertappt wird, in der Disko, auf dem Beifahrersitz oder sonstwo, wird sofort an die Führerscheinstelle weiter gemeldet. Der Führerschein darf dann erst gemacht werden, wenn durch Tests andauernde Drogenfreiheit nachgewiesen ist und sich der Jugendliche als charakterlich geeignet erweist. "Und da der Führerschein ein Stück Freiheit bedeutet, ist das für Jugendliche ein ganz besonders bittere Pille", meint Verkehrsberaterin Fricke.
Ganz unverständlich ist Ines Fricke, dass selbst manche Eltern den Konsum etwa von Marihuana verharmlosen. "So nach dem Motto: Wir haben doch früher auch mal ein Tütchen geraucht…" Doch längst sei die Wirkung der Drogen künstlich gesteigert worden. "Und was in illegalen Drogen drin ist, kann sowieso keiner sagen. Somit weiß auch niemand vorher, wie sich das Teufelszeug auswirkt."
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (9. Januar 2011, 19:40)
Grund: Post vom Zitat getrennt
Registrierungsdatum: 28. März 2006
Geschlecht: Männlich
Wohnort: Saar
Beruf: Zuschauersport
Führerschein aus: mit und ohne -:)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »manta-mane2« (17. September 2007, 00:10)
Registrierungsdatum: 2. Januar 2007
Geschlecht: Männlich
Beruf: Handwerksmeister
Führerschein aus: RZECZPOSPOLITA POLSKA vor dem 19.01.09
Zitat
Das sind schon wieder falsche Informationen; die Führerscheinstelle wird benachrichtigt, darf aber nichts machen,da der ledigliche Besitz,Konsum nicht unmittelbar mit dem Verkehr zu tun hat.
Registrierungsdatum: 24. Mai 2006
Geschlecht: Männlich
Wohnort: zu Hause
Beruf: 60 Std die Woche
Führerschein aus: Der Ausgabestelle der Führerscheinbehörde
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Gezählt seit: 8. September 2008, 00:23
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