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nici356

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Samstag, 28. November 2015, 12:09

Danke euch für die hilfreichen Antworten.

Das mit de Therapie ist für mich klar und wichtig.

Eine Gruppen intervension hatte ich schon, nur wohlgefühlt habe mich dort nicht so wirklich.

Müsste doch noch andere Möglichkeiten geben. Oder?

LG Elühm


Ich weiss nicht ob das noch interessant ist, Faustregel ist, selbst wenn man sich in der ersten SHG (Selbsthilfegruppe) wohl fühlt, mindestens zu Beginn 3 besuchen. Ich kenne viele Betroffene, die nach dem ersten Besuch sagten SHG ist nix und das wars. Es gibt ja zahllose Gruppen und Organisationen.

AA (stellen aber keine Anwesenheitsbescheinigungen aus, schlecht für die MPU es sei denn du machst es glaubwürdig, dazu sollte man sich mit AA aber auskennen)
Blaues Kreuz
Freundeskreis
Guttempler
Kreuzbund
private Gruppen die sich zum Grossteil aus Suchtkliniken gebildet haben (ehemalige Patienten)
Suchtberatungen der Gemeinden habe auch meistens Gruppen

Aber in der Therapie kommt doch eh jede Woche ne andere Gruppe auf Station und stellt sich vor, du hast doch 6 Wochen hinter dir, kennst du doch :denk:

:ka:

@Holger

eine Frage aus reinem Interesse denn das weiss ich echt nicht, wenn du eine LZ-Therapie machst, Reha machst oder Entwöhnungsbehandlung oder was auch immer (natürlich nicht abbrechen ist klar) bekommst du vom behandelnden Psychologen eine s.g. Prognose. Diese fällt aber leider sehr oft negativ aus. Kann das MPI verlangen die Prognose zu sehen (zumal die mündlich besprochen wird). Wäre doch spannend das zu wissen, vor allem bei günstiger Prognose wäre das doch ein tolles Faustpfand für eine etwaige MPU...
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »nici356« (28. November 2015, 12:21)


falo

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Samstag, 28. November 2015, 12:26

wenn Deine Therapie amtsbekannt wird hast Du automatisch 1 Jahr Abstinenznachweis
IM ANSCHLUSS gebucht, vorher keine MPU. Hab ich selber durch!

Kleine Korrektur:
Bei einer Therapie muß man mindestens 12 Monate AB nachweisen wovon mindestens 6 Monate nach dem Therapie Abschluß liegen müssen.

nici356

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Samstag, 28. November 2015, 12:40

Finde ich sinnfrei auch wenn es stimmen mag, in der Klinik trocken zu bleiben ist kein Kunststück auch wenn es regelmässig vergeigt wird vor allem in den s.g. "Belastungserprobungen" wenn man 1,2 Tage nach Hause muss/darf...

Stichwort "Kaseglocke", "geschützter Rahmen"

Ambulant sieht natürlich wieder anders aus...
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eric61

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Samstag, 28. November 2015, 13:27

Ich habs durch, glaubt mir, hat genug gekostet,vg E

nici356

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Samstag, 28. November 2015, 13:35

Ich glaub dir ja, ich frage mich nur wie man stationäre Zeiten in der Fachklinik als Abstinenz ansehen kann. Das wundert mich nur. Die Prüfung fängt doch erst nach Entlassung richtig an, wissen wir beide...
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Samstag, 28. November 2015, 13:38

Nach amtsbekannter Therapie erst recht 1 Jahr Abstinenznachweis!

nici356

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Samstag, 28. November 2015, 13:42

ja aber nach Entlassung oder nicht, du sagst auch mal so mal so, oben schreibst du, die Therazeit zählt als Abstineznachweis oder ich habs falsch verstanden. Ausserdem muss der TS ja die Therapie (Entwöhnungsbehandlung, Reha) vorweisen, denn die wird ja eh obligatorisch verlangt als 4facher Wiederholungstäter...am besten dazu noch ne Verkehrstherapie danach, kann man schön nach der Reha während der AB-Zeit machen. Auch schön teuer. 1000 Euro in dem Dreh...alles teuer...
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Samstag, 28. November 2015, 13:46

Man könnte evtl schon während der Zeit Blutwerte sammelln, zur Unterstützung,
Gutachter weiß ja nix v Therapie. kann evtl die Wartezeit verkürzen
Ich erzähl nicht irgrndwas, Therapieende und danach 12 Monate Abstinenznachweis+++ vG E

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eric61« (28. November 2015, 14:08)


nici356

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Samstag, 28. November 2015, 13:52

Doch der Gutachter weiss davon, denn das ist die einzige Chance für den TS überhauot eine kleine Chance zu haben, die Karte wiederzusehen, eben der Nachweiss einer Entwöhnungsmassnahme in einer Facheinrichtung. Also muss er davon auch berichten und die Reha nachweisen...nach 4 Trunkenheitsfahrten ist der Spass vorbei bei der MPU...ich hatte auch 4 in meinem Leben, da ist man nicht stolz drauf und das war es dann auch... :soldat:
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Samstag, 28. November 2015, 13:54

Ich erzähl nix anderes!
Therapie ist kein "muss" für MPU aber wenn dann:
im Anschluss daran 12 Monate Abstinenznachweis!
Wenn Therapie nicht amtsbekannt ist kann man schon während Therapie
Blutwerte sammeln, geht vielleicht bisserl schnelller,vG E

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Samstag, 28. November 2015, 14:02

So nun ist es klar, nun verstehen wir uns...
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Samstag, 28. November 2015, 14:12

Ich glaub dir ja, ich frage mich nur wie man stationäre Zeiten in der Fachklinik als Abstinenz ansehen kann. Das wundert mich nur. Die Prüfung fängt doch erst nach Entlassung richtig an, wissen wir beide...

Prima, vG E

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Samstag, 28. November 2015, 19:19

Das alles weiss Elühm schon lengst, weiss nicht wieso das hier doppelt und dreifach wiederholt wird....

Die MPU hält sich an die vorgegebenen Richtlinien;

Zitat

Als Tatsache zu werten ist in der Regel eine erfolgreiche Entwöhnungsbehandlung, die stationär oder im Rahmen anderer Einrichtungen für Suchtkranke erfolgen kann. In der Regel muss nach der Entgiftungs- und Entwöhnungszeit eine einjährige Abstinenz nachgewiesen werden, und es dürfen keine sonstigen eignungsrelevanten Mängel vorliegen.

Auszug bast
Was bedeutet "amtsbekannt" die Fsst, die MPI, der Gärtner oder die Grünen? Wer eine Therapie macht, hat auch nichts zu verheimlichen, er macht diese weil ein körperliches Problem vorliegt was man nicht mehr von alleine in den Griff bekommt. Das schließt auch ein, das man erst gefestigt ist wenn man mindestens 12 Monate nach Therapie Ende keinen Rückfall hatte. Also keine MPI wird einem Suchtkranken vor Ablauf dieser Fristen ein positives Gutachten ausstellen!

Zitat

bekommst du vom behandelnden Psychologen eine s.g. Prognose. Diese fällt aber leider sehr oft negativ aus.
Wer sagt das?

Nach abgeschlossener Thera kann der behandelnde Arzt/Pycho doch nur bestätigen das der Proband seinen Entzug positiv oder negativ abgeschlossen hat. In einem negativen Fall wird man denjenigen auch nicht entlassen, mir ist kein Fall bekannt... Interessante Frage, ja. Ich kenne nur Leute die die Thera durchgezogen haben, die Ab gelebt haben und bis auf weiteres auch trocken geblieben sind. Für die MPU ist es ganz klar das non plus ultra, wenn so jemand vor einem sitzt, denn was will ein Gutachter der MPI seinen Kollegen anzweifeln der einen Probanden als "geheilt" entlassen hat.
Gr. holger

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Samstag, 28. November 2015, 19:24

Ich sage das lieber Holger weil ich den einen oder anderen Ex-Patienten kenne...einfacher Fall von Induktion(;-))...in Warstein (WKPP) ist die negative Prognose an der Tagesordnung. In 16 Wochen oder 8 Wochen usw. unterhält man sich eben hin und wieder im Raucherraum oder sonst wo...

Sorry eine Langzeittherapie oder Reha oder Entwöhnungsbehandlung ist kein Entzug. Ich denke da läuft was durcheinander. Der (körperliche) Entzug steht am Anfang wird aber niemals auf einer Therapiestation durchgeführt. Keine Therapiestation nimmt dich auf wenn du nicht vorher einen Entzug (Entgiftung) nachweist oder im selben Haus gemacht hast, Fachkliniken haben ja (praktisch) immer auch Akutstationen zur einfachen oder "qualifizierten" Entgiftung. Erst wenn die abgeschlossen ist kannst/darfst du überhaupt in die therapeutische Maßnahme einsteigen.

Ich kram einfach mal einen alten Arztbrief von mir heraus, da habe ich eine normale "körperliche" Entgiftung (Entzugsbehandlung) gemacht in einem stinknormalen somatischen KH...10 Tage oder so...

"Wir entlassen den Patienten in deutlich gebesserten Zustand in Ihre hausärztliche Obhut" und gut...das ist völlig wertfrei ausser das der Patient halbwegs fit ist...körperlich...was anderes wird da ja auch nicht angesprochen oder behandelt...

NAch 16 Wochen Entwöhnungsbehandlung aber, hab ich z.Bsp. in Hemer Hans-Prinzhorn-Klinik durchgezogen (ich laber ja nicht nur Unfug von dem ich keine Ahnung habe) hatte ich ein 1stündiges Abschlussgespräch mit der Psychologin und die mündlich mitgeteilte Prognose war leider (zu Recht) mittelfristig ungünstig. Stimmte auch leider...

Ach kleiner Scherz am Rande (ist eigentlich gar nicht lustig), die mittelfristige Rückfallquote selbst nach 16 Wochen und nicht "Abgebrochen" liegt bei ca. 70%. Dauerhaft abstinent bleiben ungefähr 30 % der Patienten nach einer längerfristigen stationären Entwöhnungsbehandlung. Weitere 20 % haben einen Rückfall, aus dem sie sich aus eigener Kraft wieder lösen (auch "Vorfall" genannt, ein "Euphemismus") und zur Abstinenz zurückkehren. Dies unterstreicht, da Rückfälle zumindest für die Hälfte der Abhängigen langfristig eher die Regel und nicht die Ausnahme sind. Das bekommt man in entsprechenden Einrichtungen jeden Tag aufs Butterbrot geschmiert.
Scheinbar kennst du nur absolute Vorzeigepatienten auch wenn das statistisch gesehen...lassen wir das...
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holger

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Sonntag, 29. November 2015, 03:04

Zitat

Scheinbar kennst du nur absolute Vorzeigepatienten
Da kennst du dich wahrscheinlich um einiges besser aus als ich, da wir in diesem Fall ja nicht mehr von MPU Kandidaten reden sondern von wirklich suchtkranken Menschen. Und ja, die meisten (also auf alle betrachtet) werden wieder rückfällig! Wir sind hier ein MPU/EU Forum und bei diesen Leuten sollten wir bleiben, von daher möchte ich da auch gar nicht weiter ins Detail gehen. Das erst der Entzug kommt, dann die Thera und zum Schluss die Nachsorge habe ich vorausgesetzt und sollte jedem klar sein.
Gr. holger

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Sonntag, 29. November 2015, 08:51

Alles klar, aber bitte nicht falsch verstehen, ich wollte dich auf keinen Fall kompromittieren, ist eben nur so, das ich ja selber seid Jahren aktiv in der Suchthilfe tätig bin, Mitbegründer und organisatorisch aktiv in der SHG "Lichtblick" (wenn auch in letzter Zeit aus verschiedenen Gründen kaum noch).
Und da haben wir das zu schlechten Zeiten eigentlich nahezu täglich erlebt, wir (also die Organisatoren und Gründer, alles Ex-Patienten der Hans-Prinzhorn-Klinik Hemer) waren ja auch 24h telefonisch erreichbar für "Notfälle" das mache ich auch nicht mehr, schaffe ich nicht mehr, bin selber krank und muss an mich denken.
20 Jahre trocken Rückfall oder 1 Tag aus der Reha raus, Flasche Vodka gekauft...alles dabei...
Das es hier um die Karte geht ist klar und so soll es auch bleiben also BTT. Thema ist und soll es bleiben, wie bekommt der TS seine Karte wieder aber auch (ist ja auch sein Anliegen und sowieso der erste Schritt), wie bleibe ich clean und das langfristig...
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Montag, 30. November 2015, 09:44

Ich hatte 12 Monate nach Therapieende Abstinenz nachzuweisen,
hab das in By hinter mir
Möglichkeit wäre,wenn Therapie nicht amsbekannt
schon Abstinenznachweise zu sammeln
vg E

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Montag, 30. November 2015, 10:00

Ja ist klar, aber schwer bei ner vollstationären...von wegen Ausgang usw.

und wenn deine Fachklinik mitten im tiefsten Kurdistan liegt und das nächste akkreditierte Institut am Arsch der Welt ist schwer....

Hinzu kommt, tagsüber unter der Woche kannst du schwer einfach abhauen, du hast ja Programm rund um die Uhr...irgendwie kompliziert.

Du kannst es natürlich planen und dann Ulraub einreichen aus besonderem Grunde, und bei Haaren ist es ja nur ein Termin...muss eben zeitlich perfekt abgestimmt sein dann...wenn du nur 8 Wochen weg bist ist eh kein Problem, rede nun von 16 Wochen...

Wenn eben die Thera oder Reha - wioe du sagst - nicht bekannt ist...
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