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fockerflu

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 13:26

MPU wegen Fahrradfahrt mit Alkohol

Bin mit 1,6 %o beim Fahrradfahren erwischt worden! MPU-Auflage.
Also hab ich in der MPU versucht nachzuweisen, dass ich Trinken und KRAFT-Fahrzeugführen trennen kann.
Das 1. MPI hat mich rausgeschmissen, ich soll 1 Jahr Abstinenznachweise sammeln und dann wiederkommen.
Jetzt probier ichs woanders, denn nach der neuen 3.Aufl. der Beurteilungskriterien (Aufl. September 2013) dürfen die garnicht mehr Fahrradfahren und Kraftfahrzeugführen in einen Topf schmeißen.
Dort ist nach neustem Stand der Wissenschaft nämlich nun die Überprüfungsdiagnostik (= überprüfen ob denn nun auch die Gefahr besteht, dass er ein KRAFTfahrzeug unter Alk. führt) anzuwenden, und nicht mehr die Entlastungsdiagnostik (=er muss sich entlasten, indem er an seinem Trinkverhalten was geändert hat, um weitere Trunkenheitsfahrten auszuschließen) , wie es in der 2.Auflage tatsächlich noch vorgeschrieben war.

Ist doch an sich schon logisch: Indem ich nach dem Trunk das Auto stehengelassen und dafür das Fahrrad genommen habe, habe ich zumindest für diesen Fall den Nachweis bereits erbracht, dass ich Alkohol und KRAFTfahrzeug führen trennen kann, weil ich auch ansonsten unter die Hypothese A3 der Beurteilungskriterien falle.

Nun hoffe ich auf einen Gutachter, der sich auch weitergebildet hat und von der Neuerung weiß, die ihm zumindest die Möglichkeit gibt, mich positiv zu beurteilen, dann hätte ich vielleicht eine Chance.
Denn zwingen kannste die nicht, darauf angesprochen hatten die mich beim 1.mal auf derart arrogante und selbstherrliche Art und Weise zur Sau gemacht und rausgeschmissen: "wir brechen die Untersuchung jetzt hier ab" ... , vergess es, die haben mir gezeigt, wer am längeren Hebel sitzt. Ich kann froh sein wenn ich meine Prüfungsgebühr wiederkriege, Zivilklage wegen Nichterfüllung des Werkvertrages ist in Vorbereitung.


Ich geh ganz cool nochmal woanders hin denn ich hab irgendwann vor vielen Jahren mal irgendwo gehört, dass es auch --seltene Rarität-- vereinzelt vernünftige Gutachter geben soll.
Es entspricht nur der statistischen Wahrscheinlichkeit, beim wiederholten Male einem zu begegnen.
Für dsbzgl Tipps eurerseits wäre ich dankbar!

Liebe Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fockerflu« (31. Dezember 2013, 13:41)


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Dienstag, 31. Dezember 2013, 14:14

Hallo Fockerflu,

waren es genau 1,6 Promille oder mehr???
Schildere mal die näheren Umstände der Fahrradfahrt.
Gab es ein Gerichtsverfahren oder einen Strafbefehl???
Wegen der MPU-Details bist Du hier aus meiner Sicht im falschen Forum.

fockerflu

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 16:15

1,62 %o
Keine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, aber Schlangenlienien gefahren.
Mit Auto nüchtern zum Festival gefahren, Fahrrad im Kofferraum für die Rückfahrt.
Kein Gerichtsverfahren und noch kein Strafbefehl. (Strafbefehl wird aber bestimmt noch kommen)
MPU Anordnung von FEB bereits im Vorfeld auf Grund von Mitteilung der Polizei nach §2 Abs.12 StVG: "Der Polizei liegen Informationen vor, die auf nicht nur vorübergehende Beeinträchtigungen hinsichtlich der Befähigung einer Person zum Führen von Kraftfahrzeugen schließen lassen."

JuPu23

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 17:18

"Der Polizei liegen Informationen vor"

von wo oder wem bekommen die Polizeibeamten diese angesprochenen Informationen her? Ist für mich nicht nachvollziehbar? Der Polizei liegen Informationen vor, die auf nicht nur vorübergehende
Beeinträchtigungen hinsichtlich der Befähigung einer Person zum Führen
von Kraftfahrzeugen schließen
lassen."
Ob die Psychater bei egal welcher MPI diesen Unterschied zwischen Fahrad und PKW, mag ich bezweifen! Du hast eben mit 1,6%° am Straßenverkehr teilgenommen! Nichts desto trotz wünsche ich Dir alles erdenklich Gute das Du vieleicht doch einen überzeugen kannst, dass da für Dich klar ein Unterschied besteht!

Krabbels

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 17:22

Vielleicht nur ein Gedanke, aber da du das Fahrrad extra mitgenommen hast, das du "mehr" trinken kannst, könnte als Vorsatz ausgelegt werden und dadurch als "Profi" gelten.
Gruß Krabbels
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fockerflu

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 17:37

So ein Quatsch! Fürs Fahrradfahren braucht man keinen FE, folglich interessiert auch nicht die FEB, ob ich vorsätzlich mit Alk. Fahrrad fahre.
Wenn der MPI feststellt, dass ich Alk und Führen eines KRAFTfahrzeuges trennen kann (durch Überprüfungsdiagnostik) ist die MPU positiv, weil damit die Eignung zum führen eines Kfz. nachgewiesen ist.

Hier wurde aber festgestellt, dass wegen dieses Vorfalles (Auto stehen gelassen und mit Fahrrad gefahren) zu befürchten ist, dass ich zukünftig auch KRAFTfahrzeuge unter Alk.-Einfluss führen werde.

Gutachterlogik?

Das liegt daran, dass sie eben die o.g. Entlastungsdiagnostik anwenden (und nur berücksichtigt haben , dass ich mich nicht "entlastet" habe, z.B. durch Alkohol-Abstinenz) und nicht wie in den Beurteilungskriterien gefordert, auch die Überprüfungsdiagnostik.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fockerflu« (31. Dezember 2013, 17:54)


Krabbels

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 17:55

So ein Quatsch! Fürs Fahrradfahren braucht man keinen FE, folglich interessiert auch nicht die FEB, ob ich vorsätzlich mit Alk. Fahrrad fahre.

Erstens war das nur ein Gedanken und zweitens interessiert es schon die FEB und die Staatsanwaltschaft ab 1,6 Promille ob du mit dem Fahrrad unterwegs bist,du bist auch mit dem Fahrrad verkehrsteilnehmer.

Zitat

Also hab ich in der MPU versucht nachzuweisen, dass ich Trinken und KRAFT-Fahrzeugführen trennen kann.
Das 1. MPI hat mich rausgeschmissen

Wenn du auch so wie hier auf dem MPI aufgeschlagen bist, dann wundert es mich nicht das du raus geflogen bist, und das du Fahren und Trinken nicht auseinander halten kannst haßt du ja auch mit deiner Trunkenheitsfahrt bewiesen
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Dienstag, 31. Dezember 2013, 17:58

Kann man noch abstreiten mit dem Fahrrad gefahren zu sein??
Wenn man auf der Pedale steht und mit einem Fuß sich vom Boden abstößt dann könnten Polizeibeamte bei Dunkelheit aus der Entfernung heraus meinen,
man sei richtig Fahrrad gefahren. Man ist so getorkelt dass man mehr mit den Füßen auf dem Boden war, als richtig die Pedalen zu benutzen.
Mit Glück werden solche Strafverfahren dann eingestellt. Die Richter haben viel Arbeit wenn das Fortbewegen eines Besoffenen mit dem Fahrrad genau geklärt werden muss.
Nicht jede Fortbewegung des Fahrrades ist immer gleich rechtlich als Führen eines Fahrzteuges anzusehen.
Laut Verkehrsportal könnte man Glück haben, dass das Strafverfahren wegen mangelndem öffentlichen Interesse und geringer Schuld eingestellt wird.
Dann würde nie schlüssig vor Gericht bewiesen, dass man ein Alkoholdelikt im Straßenverkehr begangen hat.
Die Führerscheinstelle hat dann keinen vom Gericht festgestellten Tatvorwurf mehr, der zur MPU-Anordung verwendet werden kann.

fockerflu

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 18:07

Super Andreas7z!
Danke für den Tipp.

Ist zumindest als Plan "B" absolut ernstzunehmen.

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 18:24

Weitere Möglichkeit.
1,62 Promille sind nur minimal über der Grenze zur Straftat von 1,6 Promille. 0,02 Promille entsprechen ca. 1 bis 2 gramm Alkohol.
Hast Du vielleicht zwischen Schlangenlinien fahren und Absteigen vom Fahrrad (kein Fahrzeug mehr führen) ein oder zwei Pralinen gefüllt mit Alkohol gegessen???
Die Polizeibeamten müssen Dich nach dem absteigen vom Fahrrad lückenlos überwacht haben. Hast Du vielleicht Dein Fahrrad dazwischen nochmal geschoben???
Vor Gericht muß eine lückenlose Überwachung des Angeklagten vom Zeitpunkt: Absteigen vom Fahrrad bis zur Blutprobe von den Polzeibeamten nachgewiesen werden.
Gab es in diesem Zeitraum keine Möglichkeit Pralinen zu essen???? :lach:

fockerflu

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 20:02

Ich war kurz alleine auf dem Polizeiklo und hab tatsächlich dort mehrere Pralinen aus meiner Hosentasche gegessen, weil ich so einen schlechten Geschmack im Mund hatte.
Meinst du wirklich das könnte reichen?
Die Blutprobe war dann 10 Minuten später?

Ich bin 1,80m groß und wiege 58 kg.

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 20:16

10 Minuten bis zur Blutprobe ist etwas zu kurz.
Der Alkohol aus den Pralinen muß erst vom Magen/Darm in die Blutbahn. Ein etwas längerer Zeitraum wäre besser.
Bei Deinem Gewicht von nur 58 kg reicht vermutlich schon weniger Alkohol um ein plus von 0,02 Promille zu erreichen.
Um ein plus von 0,02 Promille zu erreichen braucht man nur sehr wenig Alkohol. 0,02 Promille werden in ca. 10 Minuten abgebaut.
Wäre die Blutprobe nur 10 Minuten später gewesen wärst Du wahrscheinlich unter 1,6 Promille gewesen.

Ausrede wegen Schlangenlinien fahren, die alkoholbedingte Ausfallerscheinungen sein sollen und auch unter 1,6 Promille schon eine Straftat wären.
Ich fahre selbst im nüchternen Zustand Schlangenlinien, wenn Glassplitter auf der Fahrbahn liegen.
Ein Plattfuß bei Dunkelheit ist Radfahrers Alptraum. :sd21:
Auch vor Splitthaufen weiche ich aus, da sich darin auch scharfkantige Gegenstände befinden können, die den Reifen beschädigen können.
Du bist bestimmt auch nur Glassplittern auf der Fahrbahn ausgewichen, dabei hatten leider die Polizeibeamten den Eindruck Du würdest wegen Alkohol Schlangenlinien fahren. :lach:

Lies mal den Beitrag vom ADFC über Alkohol und Radfahren:
http://www.adfc.de/verkehr--recht/sicher…ren-und-alkohol

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andreas7z« (31. Dezember 2013, 20:23)


Golf 4 GTI

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 20:25

Ich war kurz alleine auf dem Polizeiklo und hab tatsächlich dort mehrere Pralinen aus meiner Hosentasche gegessen, weil ich so einen schlechten Geschmack im Mund hatte.
Meinst du wirklich das könnte reichen?
Die Blutprobe war dann 10 Minuten später?

Ich bin 1,80m groß und wiege 58 kg.


Mal Ehrlich, wer läuft denn schon mit Pralinen in der Tasche rum?? :lach:
Wann war Trinkende, wann bist Du aufgefallen und wann wurde die Blut abgenommen. Bei mir wurde damals zurück gerechnet und dann ist man auf einmal deutlich über 1,6 Promille.

In Bayern hat es schon Fälle gegeben, dass neben den Führerscheinentzug auch das Fahrrad fahren verboten wurde...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Golf 4 GTI« (31. Dezember 2013, 20:53)


fockerflu

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 21:32

Du bist bestimmt auch nur Glassplittern auf der Fahrbahn ausgewichen, dabei hatten leider die Polizeibeamten den Eindruck Du würdest wegen Alkohol Schlangenlinien fahren.

Andreas 7z:

Wenn ich erkläre, dass ich bei 1,6 %o keine alkoholbedingten Schlangenlinien gefahren bin, haut mir das die FSS um die Ohren!

Dann hab ich eine MPU wegen Alkoholabhängigkeit an der Backe, von der ich dann so schnell nicht mehr los komme.

Dies geht auf keinen Fall.

Bei so viel Promille hab ich dann sicherlich auch schwere Ausfallerscheinungen, insoweit war dein Rat in Beitrag Nr.8 passend und prima.

Golf 4 GTI

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Dienstag, 31. Dezember 2013, 22:01

Hast Du Dir den Link von Andreas 7z mal angesehen??

Umgekehrt ist Radfahren bis zu diesem Wert aber nicht sicher, im Gegenteil: 1,6 Promille BAK sind ein sehr hoher Wert. Wer nicht erheblich an Alkohol gewöhnt ist, kann bei dieser Alkoholisierung sein Fahrrad nicht wiederfinden, aufschließen oder besteigen – vom Fahren ganz zu schweigen.

Meinst Du nicht, dass Du ein Problem mit Alkohol hast??

holger

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Mittwoch, 1. Januar 2014, 05:42

Dieses Thema wurde geschlossen weil:

Anstiftung zu Falschaussagen!

andreas7z, sowas solltest du unterlassen, das ist ein Hilfeforum und kein Experimenten Platz für Führerschein oder Freiheitsstrafe.

flockerflu,

dir kann ich nur raten, einem Psycho nicht des besseren zu belehren. Du bist Verkehrsteilnehmer und da spielt es keine Rolle ob du gefahren, gerollt oder gekrabbelt bist. Unter Drogen werden alle gleich behandelt, lediglich die Grenzen sind anders verteilt! Wenn du vernünftig und sachlich bleibst, kannst du gerne ein neues Thema aufmachen und dann wird dir auch geholfen.
Gr. holger

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