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21

Mittwoch, 7. Februar 2018, 14:19

Also ich war heute bei meinen Anwalt und der meinte dass nein Trunkenheit in der Regel kein Verfahren eingestellt wird, auch nicht gegen Geldauflage. Er will das ich vor Gericht eine ,,Jugendstrafe,, kriege, und keine ,,erwachsenen Strafe,, was ich laut ihm Bekommen hätte wenn es nicht zum
Termin kommen würde als Beispiel kam ein Seminar in Betracht für die Jugendstrafe.

Bezüglich MPU habe ich ihn nochmal gefragt und er hat mir wieder mitgeteilt dass es in Berlin ab 1.1% BAK IST (?),
Laut Bundesverfassungsgericht wurde es doch in jedem Bundesland auf 1.6% geregelt ?
Mein Kopf ist verwirrt .


Bundesverwaltungs-, nicht -verfassungsgericht.
Lies dir mal den Volltext der Entscheidung im Zusammenhang durch.

"Ist nach einer einmaligen Trunkenheitsfahrt mit einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von weniger als 1,6 Promille im Strafverfahren die Fahrerlaubnis entzogen worden, darf die Verwaltungsbehörde ihre Neuerteilung nicht allein wegen dieser Trunkenheitsfahrt von der Beibringung eines medizinisch-psychologischen Fahreignungsgutachtens abhängig machen. Anders liegt es, wenn zusätzliche Tatsachen die Annahme von künftigem Alkoholmissbrauch begründen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden."

Wenn Hans von der FEB der Meinung ist, du bist ungeeignet, dann darfst du beim VerwG dagegen klagen.
Ein feststellender Bescheid der FEB ist ersteinmal bindend.
Egal, ob rechtswidrig oder sonstwas.

Nach Jugendstrafrecht könntest du Glück haben.
Btw, Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr einstellen?
Eher wird Schulz Bundeskanzler :KL:
E30 - was sonst?

  • »andreas7z« ist männlich

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22

Mittwoch, 7. Februar 2018, 14:29

Die Ausfallerscheinungen wegen des Alkohols sind das Problem.
Deswegen ist die ganze Fahrt auch eine Straftat.

Wenn der Rechtsanwalt diese Ausfallerscheinungen weg bekommt, dann hast Du großes Glück gehabt, die Fahrt wäre dann nur eine Owi.
Deshalb werden die angeblichen Ausfallerscheinungen auch so ausführlich in der Anklageschrift begründet.

Wie die Polizei das bei Dunkelheit gesehen haben will ist mir schleierhaft.
Als Zeugen müssen die genau beschreiben wie das festgestellt wurde.
Es könnte auch ein anderer Motor in der Nähe aufgeheult sein. Wie stark wurde beschleunigt? Haben die Reifen gequitscht? War die Fahrbahn rutschig..
Starkes Beschleunigen kommt bei einem stark motrisiertem Wagen oft vor.

Nachtrag:
Sobald Zweifel an den Ausfallerscheinungen möglich sind wird das Verfahren eingestellt. Bei 1,04% ist es nicht zwingend eine Straftat.

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23

Mittwoch, 7. Februar 2018, 14:49

Das gerichtliche Verfahren ist gar nicht so sehr das Problem, da ist mit einem guten Anwalt viel zu erreichen, sondern diese dreggligen Halbgötter der FEB.


@andreas:

Versuche mal das Gegenteil zu beweisen bzw. die Aussagen der Beamten zu widerlegen.
Wohlgemerkt, du warst allein und angetrunken zum fraglichen Zeitpunkt...
Wegdiskutiert bekommt man die Ausfallerscheinungen nicht, sind sie doch teils Grund der Kontrolle.
Und ehe die Grünblaugrauen irgendwas widerrufen beißen die sich lieber einen Finger ab.
Zudem ist ein lügender Bu..e vor Gericht immer noch glaubhafter als ein jugendlicher Alkfahrer.


PS:
Als nicht gerade unbeschriebenes Blatt kann ich gerade kein Argument gegen solche Präventivmaßnahmen finden...
Nach so kurzer Zeit schon mit Atü unterwegs, sicher auch nicht das erste Mal, da ist der Weg klar.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »CabrioM50B32« (7. Februar 2018, 15:37)


EU_Fahrer

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24

Mittwoch, 7. Februar 2018, 15:20

Was eher fürs Strafrecht spricht ist, wirkt sich günstig auf die Eignung im Strassenverkehr und umgekehrt aus: Ausfallerscheinungen sprechen gegen eine Alkoholgewöhnung.
Deshalb machen die Ärzte vor der Blutabnahme solche Luftübungen, um die Gewöhnung festzustellen.(Solche Übungen immer schön verweigern)
Und Du solltest in den nächsten 2Jahren(wenn die Sache als Owi durchgeht) oder 10Jahren (wenn der Anwalt es nicht schafft, also Strafsache mit Entzug der Fahrerlaubnis) sehr vorsichtig mit Alkohol im Strassenverkehr sein.
Kommt es innerhalb dieser Zeiträume zu einer erneuten Alkfahrt, da reicht bereits eine OWi aus, ist automatisch die MPU gebucht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EU_Fahrer« (7. Februar 2018, 17:34)


flo8034

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25

Mittwoch, 7. Februar 2018, 17:23

Kann man EU-Fahrer alias Schwing nicht einfach rausschmeissen ?
Er hat sich selbst geoutet und er ist kein Freund dieses Forums und seiner Mitglieder .
Er sammelt nur Infos und stiftet Unfrieden und Chaos .

bmw micha

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26

Mittwoch, 7. Februar 2018, 17:29

Seller nennt er sich auch
Raus mit dem Typ

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 17:37

Ihr Fahrerlaubnis-Träumer, ich kenne den komischen Schwing oder HDS nur von Videos.
Ich gebe hier nur sachliche Hinweise.
Bin auch kein MPU-Verweigerer oder Versager wie Ihr, ganz im Gegenteil, die MPU ist ein gutes Mittel.
Ich bin schon ein Freund des Forums, denn es gibt zugegebenermassen Fälle, wo das Bestehen der MPU sich schwierig gestaltet, gerade bei verkehrsrechtlichen Verstössen,
bei Alk und Drogen, ist meine Toleranzschwelle niedriger, aber Fehler kann jeder mal machen.

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28

Mittwoch, 7. Februar 2018, 18:08

Ignorieren, den Löffelbieger.
Auch wenn's schwerfällt.
E30 - was sonst?

EU_Fahrer

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 19:01

@CabrioM..: Dein Beitrag Nr.2 entspricht nicht der Realität: Ausfallerscheinungen wirken sich positiv auf die Fahreignung aus, hiermit wird eindeutig widerlegt, dass es sich um einen geübten Problem-Trinker handeln könnte.
(Gerade in diesem Promillebereich um 1%)
Aber je näher man an die Grenze der vom Gesetzgeber vermuteten, absoluten Fahruntüchtigkeit kommt, umso schwieriger kann man gegen Ausfallerscheinungen argumentieren.
Es kommt bestimmt auch darauf an, was der Arzt festgestellt hat, denn eigentlich ist er nur dazu da, den Promillewert abzuschätzen, aber es könnte hier schwierig werden.
Eine Strafsache bleibt in der Regel nur 5Jahre im Bundeszentralregister und darf später nicht vom Gericht gegen einen verwendet werden, wenn keine weiteren Strafsachen hinzukommen.
Im Führungszeugnis stehen keine Erststrafen bis zu 90 Tagessätzen.
Die Führerscheinbehörde kann aber nach einem Entzug, wo auch die Punkte gelöscht werden, die Sache für 10Jahre verwenden!!
Ich würde das Urteil ohne Verhandlung annehmen, sehe hier keine Erfolgsaussichten, die nächsten 10Jahre sind mit Alkohol oder Drogen absolut tabu oder die MPU ist automatisch gebucht!!

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mustermaxi233

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 09:23

Urteil: von jetzt an noch 6 Monate Sperre + an einem Fahrerziehungskurs (weiß den genauen Namen nicht mehr) teilnehmen, Anwalt war zufrieden mit dem Urteil naja knapp 11 Monate Sperre .. dafür das die Polizisten meinten , ich wäre kooperativ, ich alles zugegeben habe etc.

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Donnerstag, 8. Februar 2018, 09:42

Dein Anwalt ist natürlich zufrieden. Der verdient sein Geld immer.
Habe auch Deinen Beitrag im Verkersportal gelesen. Die Fachleute dort haben genau das Gleiche gesagt wie ich.
Die Ausfallerscheinungen wären der Hebel gewesen um doch noch eine Owi daraus zu machen.
Da hat Dein Anwalt, aus meiner Sicht, schlecht beraten und agumentiert.
Ich habe, aus Deinen Schilderungen heraus, bedenken ob dieser Anwalt eine gute Wahl war.

Jetzt muss Du ca. 10,5 Jahre absolut mit ALk sauber bleiben. Selbst mit einer weiteren Owi mit 0,5% ist dann die MPU gebucht.

mustermaxi233

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Mittwoch, 14. Februar 2018, 16:07

Also ich habe heute von der Jugendgerichtshilfe Post bekommen.
Dort steht ich soll mich innerhalb einer Woche bei XXX melden, für den Verkehrserziehungskurs.
Meine Frage ist : Wer zahlt den Verkehrerziehungskurs?
Würde ich das selber zahlen, wäre das ja eig. ziemlich Schwachsinnig.


EDIT: Anwalt meinte ich mussdas selber zahlen,
Habe dort angerufen die meinten das zahlt die Stadt Berlin .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mustermaxi233« (14. Februar 2018, 16:41)


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Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:02

Klar musst Du das selber Zahlen.

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Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:47

Wie kommt man auf so eine Frage?
Strafmaßnahmen zahlt man generell selbst.
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