Sie sind nicht angemeldet.

1

Mittwoch, 12. Mai 2010, 18:11

Anwaltswahl - heißes Thema

Aus gegebenem Anlass noch ein paar Tips:
Nicht immer greift die RS - meist eh nicht am ANfang, wenn es zum Vorgeplänkel kommt (Stellungnahmen usw). Man sollte aber dennoch von Anfang an einen guten (in EU-FS Angelegenheiten den besten) RA an seiner Seite wissen. Mag sein, dass dies am Anfang 600 € kostet - manchmal spart das aber jahrelange Prozesskosten.
Und (auch liebe mitlesende "Kollegen" Anwälte) man sollte nicht im Interesse des Ausgangs oder des fast familiären Klienten eine Politik der Richter/Staatsanwälte fahren, die einzig aus Kompromissen und Rechtsdehnung besteht - irgendwann fällt man auf der Schnauzn - und dann ist u. U. nicht nur der Prozeß, sondern vielleicht gleich ein gesamtes Bundesland zerkloppt.
Wenn ich schon höre - wir müssen dem Richter nur nachweisen, dass wir im Ausland die 186 Tage... klar, und was ist, wenn man 78 Beweise aufgefahren, und sich zuletzt bei der Körbchengröße der Nachbarin verschätzt hat? - Ein Bundesland womöglich im Eimer. :klatsch2: :nö:
Kein Anwalt (Mensch) würde auf die Idee kommen, dem spanischen Polizisten zur Beiweisführung eines deutschen Reisepasses die Ahnentafel bis ins dritte Glied der 2. Generation vorzulegen.
Also warum dikutieren einige nach Kapper und Kremer noch über die MPU? Nach Halbritter, Wiedemann und Wierer noch über die 186 Tages Regelung? :vogel:
Das ist, als würde man diskutieren, ob Sklavenhalterei denn nun wirklich verboten sei, oder nicht. Und auch wenn sich ein Anwalt unsicher ist, alle, die auf meiner Webseite als Empfehlung stehen, nehmen sich gern Zeit für einen unsicheren, oder auf dem Gebiet unerfahrenen Kollegen und geben HIlfestellung, wenn man sie anruft.
Oder greifen selbst mal helfend zum Hörer - :DK: @XDiver für heute - so wird wenigstens die Linie gehalten.
Also gebt Obacht, fragt lieber vorher 10 mal zuviel, als einmal zu wenig - un bitte, bitte: keinen Scheidunganwalt ins Straf- und Verkehrsrecht zu schubsen, weil er "billig" ist.
Wenn doch - kommt bitte hinterher nicht mehr heulend immer zu mir. :wink:
Wenn die Meinungsfreiheit weggenommen wird, dann werden wir dumm und still wie die Schafe zur Schlachtbank geführt.

- George Washington

Pioneer

unregistriert

2

Mittwoch, 12. Mai 2010, 22:55

War da schon wieder ein Fachanwalt für Erbrecht mit dem Überfahren einer roten Ampel beschäftigt ? :greubel:
Hört sich bei dir irgendwie nach "Schnauze voll" an.

Ergebnis vermutlich: Ampel im Eimer, Anwalt in der Klapse, Betroffener ohne FS und Auto und natürlich auch ohne Kohle, (die ist ja beim Anwalt gelandet) also Kind im Brunnen und der Oberklops gibt mal wieder den Sozialarbeiter. :Ma:

Hab ich das halbwegs korrekt übersetzt ?

@ charly würde nun wieder sagen: Mit einem "Forenanwalt" wäre das nicht passiert und vermutlich hat er damit auch recht.

Das Thema EU-FS liegt nicht jedem Anwalt, noch nicht einmal jedem mit dem Fachgebiet Verkehrsrecht. Auch da gibt es "Experten", mit denen man bestenfalls klären kann, wer die Beule in den Kotflügel getreten hat, das kenne ich aus eigener Erfahrung. :motz: