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Neptun

Schüler

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1

Sonntag, 29. August 2010, 16:41

Betrunkener GEZ-Kontrolleur machte Dorf unsicher

http://www.gulli.com/news/betrunkener-ge…cher-2010-08-28

Zitat

28.08.2010 01:44 Uhr


Im kleinen Ort Schellerhau bei Dresden machte ein betrunkener Mitarbeiter der Gebühreneinzugszentrale die Gegend unsicher und verursachte sogar eine regelrechte Verfolgungsjagd. Der 1,3-Promille-Kontrolleur muss nun mit einigen rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Wenn ein Kontrolleur der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) vor der Tür steht, trägt das nicht selten zu einer Verminderung der guten Laune beim Hausbewohner bei. So auch im kleinen Dorf Schellerhau bei Dresden, das am Donnerstagnachmittag von einem betrunkenen GEZ-Mitarbeiter unsicher gemacht wurde.

Der Gastwirt Marko Pilz berichtet, er habe die Tür geöffnet und gefragt, was der offensichtlich alkoholisierte Mann, der vor ihm stand, von ihm wolle. Dieser habe sich als GEZ-Mitarbeiter zu erkennen gegeben und ihm ein Dokument mit dem MDR-Logo vor die Nase gehalten, dass er aber schnell wieder wegsteckte, da er kaum noch stehen konnte. Auf die Aufforderung Pilz', sein Grundstück unverzüglich zu verlassen, stellte der Mann erst seinen Fuß in die Tür und setzte sich daraufhin auf eine Bank vor dem Haus. Da sich der Wirt nicht mehr anders zu helfen wusste, rief er die Polizei woraufhin der unzurechnungsfähige Störenfried das Weite suchte und zu seinem Auto flüchtete.

Da Marko Pilz fürchtete, dass der Betrunkene in seinem Zustand Menschen gefährden könnte, reagierte er schnell und setzt sich in sein Fahrzeug und verfolgte den GEZ-Kontrolleur. Über sein Mobiltelefon hielt der den Kontakt mit der zuständigen Polizei, die ihm darum bat, weiterhin zu versuchen, den Betrunkenen zu folgen. Die Verfolgungsjagd ging quer durch den Ort, bis sie an einem Waldstück endete, wo der betrunkene Smartfahrer ausstieg.

Der Mann konnte kurz darauf 300 Meter weiter von einem Polizeihund aufgespürt und daraufhin verhaftet werden. Nachdem er sich anfänglich weigerte, den Beamten seine Papiere auszuhändigen, und auch sich auch einem Alkoholtest verweigerte, ergab ein Schnelltest einen Alkoholgehalt im Blut von 1,3 Promille.

Der kleine Ausflug während dem Dienst wird für den Mitarbeiter der GEZ nun wohl ernste Konsequenzen haben. Der Gastwirt erstatte Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung und auch die Polizei wird gegen ihn vorgehen. Der Führerschein wurde ihm bereits entzogen. Des Weiteren muss er sich auch dafür verantworten, dass er auf seiner Fahrt fast ein anderes Auto gerammt hätte, nach dessen Fahrer die Polizei nun sucht.

Beim MDR verschweigt man sich vorerst zu dem Thema. MDR-Sprecher Dirk Thärichen kommentierte: „Wir können diesen Vorfall derzeit weder bestätigen noch dementieren und bitten um Verständnis, dass wir uns erst nach Abschluss des Prüfverfahrens äußern werden. Unabhängig davon können wir Fahren unter Alkoholeinfluss selbstverständlich nicht gutheißen.


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2

Sonntag, 29. August 2010, 18:52

Zitat

...Unabhängig davon können wir Fahren unter Alkoholeinfluss selbstverständlich nicht gutheißen.“


aber andere Bürger belästigen...schon!!!

:bumm:
„Ich finde schon Gehen eine unnatürliche Bewegungsart, Tiere laufen, aber der Mensch sollte reiten oder fahren.“ Gottfried Benn, Schriftsteller

Gallier

Profi

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Beiträge: 1 348

3

Sonntag, 29. August 2010, 20:46

Ich kanns schon nemmer hören....
Tote Menschen werden zwnags-angemeldet
Tiere werden zwangsangemeldet
1000e unberechtigte Nachzahlungen
usw usw usw

Bei der GEZ wundert mich nix mehr :sf35:
Lieber stehend sterben als knieend leben

Pioneer

unregistriert

4

Sonntag, 29. August 2010, 22:11

Da sollen aber auch grundsätzliche Änderungen anstehen. Man spricht von Haushaltsbeiträgen und Umstrukturierungen.
Das würde ich nur zu gern glauben, nur es soll eine deutliche Verkleinerung der Institution zur Folge haben, was auch dringend geboten ist, aber schon kommen bei mir wieder Zweifel auf, ob das nun wirklich umgesetzt wird und wie.
Bisher zeichnet sich dieser Laden eher durch maßlose Arroganz und andauernde Belästigung aus, verbunden mit erheblichen internen Organisationsmängeln.
Aufräumen dringend erforderlich und das natürlich nicht (nur) wegen eines besoffenen Mitarbeiters, falls der überhaupt dort angestellt ist.