2,4 Promille ergab der Atemalkoholtest eines Pkw-Fahrers, der vergangene Nacht, 16.12.2011, 00:55 Uhr, in der Mainzer Straße kontrolliert wurde. Deshalb wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Dabei stellte sich heraus, dass dies nicht zum ersten Mal war. Seinen deutschen Führerschein musste er bereits vor einigen Jahren deshalb abgeben. Auch ein tschechischer, den er sich besorgt hatte, wurde ihm kürzlich abgenommen.
Wesentlich unangenehmer für die beteiligten Polizeibeamten war eine Stunde später die Entnahme einer Blutprobe bei einem 30-Jährigen.
Der Mann war einer Streife in der Mainzer Straße durch seine unsichere Fahrweise wie Schlangenlinien und falsches Abbremsen aufgefallen. Während ein Atemalkoholtest nur 0,12 Promille ergab, verlief ein Drogenschnelltest positiv, so dass auch hier eine Blutprobe fällig war.
Angeblich wäre er im Besitz eines polnischen Führerscheins, den er aber nicht dabei habe. Bei seiner Überprüfung stellte sich aber heraus, dass gegen ihn eine Fahrerlaubnissperre verhängt worden und er erheblich vorbestraft war. Außerdem fanden die Beamten im Pkw einen leeren Benzinkanister, einen Plastikschlauch und Einbruchswerkzeug. Zudem war der Pkw unterschlagen und zur Fahndung ausgeschrieben.
Der 30-Jährige verhielt sich sehr aggressiv und wehrte sich gegen die Entnahme der Blutprobe, so dass diese mit Gewalt genommen werden musste. Außerdem bedrohte er die Beamten.
Die Anzahl der von ihm begangenen Delikte erhöhte sich dann zum Schluss noch um ein gestohlenes T-Shirt, das er trug. An diesem war noch das Warensicherungs-Etikett angebracht, es wurde ebenfalls sichergestellt.
gefunden am 17.12.11
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/einstellung/na…&press=true.htm