Registrierungsdatum: 2. Januar 2007
Geschlecht: Männlich
Beruf: Handwerksmeister
Führerschein aus: RZECZPOSPOLITA POLSKA vor dem 19.01.09
Zitat
Ellwangen - Sie sollen alle Drogen genommen haben und verloren deshalb ihren Führerschein: Ein Polizist hat in 14 Fällen Urin- und Schweißproben gefälscht. Warum er so gehandelt hat, bleibt ein Rätsel.
Mit Hilfe verfälschter Drogengutachten hat ein Polizist 14 Menschen ihre Führerscheine entziehen lassen. Am Freitag gestand der 38-Jährige vor dem Landgericht Ellwangen seine Taten. Zum Motiv machte er zunächst keine Angaben. Laut Anklage soll der Beamte aus Heidenheim (Baden-Württemberg) zwischen Mai 2009 und März 2011 dafür gesorgt haben, dass manche der Betroffenen wegen vermeintlicher Cannabisspuren sogar endgültig ihre Fahrerlaubnis verloren. Am Montag wird das Verfahren fortgesetzt. Dann soll auch ein Urteil fallen.
Ergebnisse bewusst falsch angegeben
Schon bei Urin- und Schweiß-Tests gab der 38-Jährige die Ergebnisse den Betroffenen gegenüber bewusst falsch wieder, wie er gestand. Danach wurde eine Blutprobe angeordnet - und auch deren Ergebnisse landeten wieder bei dem derzeit suspendierten Polizisten. Die korrekten Gutachten der Rechtsmedizin Ulm hatten ursprünglich entweder keine oder nur geringe Spuren von Cannabis ergeben.
Die positiven Drogentests habe der Mann “aus seinem Fundus“ entnommen, erklärte Richter Gerhard Ilg. Er entschuldigte sich am Freitag bei einem Opfer: “Es tut uns leid, was die Justiz Ihrem Sohn angetan hat.“ Die fälschlicherweise als Drogenkonsumenten Überführten haben ihre Führerscheine zwar mittlerweile wieder zurück. Sie hatten durch die falschen Anschuldigungen zum Teil aber hohe Kosten.
Streben nach Anerkennung
Ein psychologischer Gutachter bescheinigte dem stellvertretenden Leiter einer Drogenermittlungsgruppe im Straßenverkehr, er strebe nach Anerkennung. Zugleich habe er bei dem 38-Jährigen jedoch Belege für ein Burnout-Syndrom feststellen können.
Die Sache war dadurch ans Licht gekommen, dass einer der Betroffenen Einspruch gegen den Entzug seines Führerscheins einlegte und der damalige Amtsrichter das Originalgutachten aus Ulm anforderte - samt negativem Drogenbefund.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Epox« (10. Dezember 2011, 13:09)
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Führerschein aus: CZ mit Erteilungsdatum 19.01.09
Wie zum Teufel funktioniert DAS denn????Schon bei Urin- und Schweiß-Tests gab der 38-Jährige die Ergebnisse den Betroffenen gegenüber bewusst falsch wieder, wie er gestand. Danach wurde eine Blutprobe angeordnet - und auch deren Ergebnisse landeten wieder bei dem derzeit suspendierten Polizisten
Zitat
Der Angeklagte bestätigte die Fälschungen. "Das war so", sagte er. Es
sei aber "die Frage, ob das immer so vorsätzlich war", fügte er hinzu.
Seiner eigenen Ansicht nach hatte er lediglich "nicht sachgemäß und
fachgemäß gearbeitet".
Registrierungsdatum: 19. Juni 2011
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Führerschein aus: die Maus ;)
Du hast ja wohl den Schuss nicht gehört !!! Was findest du daran nicht falsch ? Ich selbst hab auch noch nie einen Krümel verkauft und mich aus sowas rausgehalten weil man mit der Dealerei andere gefährdet, aber jeder kann sich doch auch ändern.Das in Bayern den Dealern was "untergeschoben" wird ist gang und gebe. Das finde ich nicht mal so falsch.
Aber hier gehts zuweit!
die nicht nur Gras verkaufen. Und man Ihnen nichts nachweisen kann. Selber clean und hoch inteligent sind.
Zitat
Der 38-jährige Polizeibeamte aus Heidenheim, der sich seit Freitag wegen
der Manipulation von rechtsmedizinischen Gutachten vor dem Ellwanger
Landgericht verantworten musste, wurde am Montag zu einer
zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Mit diesem Urteil ist die
Polizeikarriere des Mannes, der bis dahin nur vom Dienst suspendiert
war, endgültig beendet.
Zitat
Wer hat da alles weggesehen?
Zum Landgerichtsprozess gegen den Heidenheimer Polizisten:
Ein einziger geltungssüchtiger Mann in Uniform kann ohne weiteres über 14 Männer, Familienväter, Ehemänner der Drogensucht bezichtigen und ins finanzielle, berufliche und familiäre Chaos stürzen. Das kann doch wohl nicht angehen, wer hat denn da alles weggesehen ? Die Männer mussten Geldbußen zahlen, den Führschein abgeben, MPU (Medizinisch-psychologischen Untersuchung) leisten, die mitsamt der geforderten Therapie, die somit nun auch ad absurdum geführt wurde, ein Schweinegeld kosten und eine ungeheure Belastung sind.
Dieser abstruse Vorfall beweist mir auch wieder eindeutig, wie vorurteilsbehaftet Gutachter bei der MPU sind - denn keiner glaubte den nun nachweislich unschuldig Beschuldigten.
Wenn der nun endlich vor Gericht stehende Mann weiterhin als Polizist, als „Gesetzeshüter“, arbeiten darf, dann ist mein Rechtsverständnis aber gründlich und endgültig im Eimer.
Monika Benninger-Köder, Ellwangen![]()
© Schwäbische Post 11.12.2011
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Krabbels« (13. Dezember 2011, 11:22)
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Wer ersetzt den Leuten die MPU Kosten und alles was daran hängt???
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