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Epox

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Freitag, 9. September 2011, 15:03

GEA-Reutlingen: Führerschein ja, Fahrerlaubnis nein!!! (9.09.11)

Zitat

WALDDORFHÄSLACH/REUTLINGEN. »Ich glaub ja an das Gute im Menschen«, sprach Richter Sierk Hamann in einer Verhandlungspause am Reutlinger Amtsgericht. War der Angeklagte zur Linken Hamanns ein gutgläubiger Mensch und kein perfider Trickser, hatte er doppeltes Pech. Genau 21 Kilometer zu schnell im Firmenwagen unterwegs, wurde der Pole im November 2010 auf der B 313 bei Plochingen geblitzt.
Als die Polizei nach dem Fahrer forschte, kam heraus, dass dieser noch nie eine deutsche Fahrerlaubnis besaß. Wegen einer Trunkenheitsfahrt 1998 strafrechtlich verurteilt, weigerte sich die Stadt Stuttgart, dem Mann Fahrerlaubnis und Führerschein zu erteilen. Zwei Jahre später versuchte es der 56-Jährige erneut, aber wieder ohne Erfolg: Er fiel durch die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), was die Landeshauptstadt in ihrer ablehnenden Haltung bekräftigte.
Weitere vier Jahre danach hatte der Wahl-Walddorfhäslacher trotzdem einen nagelneuen Führerschein in der Tasche: einen polnischen, der auf der 1982 ebenfalls in seinem früheren Heimatland erteilten Fahrerlaubnis fußt. »Diese hat sich mit der Entscheidung der Stadt Stuttgart aus dem Jahr 2000 rechtlich in Luft aufgelöst«, musste der Richter dem wortkarg im Stuhl verharrenden Angeklagten allerdings entgegenhalten. »Polen kam 2004 zur EU, also kann man alle Führerscheine umschreiben«, beharrte der Mann. Nur ist ein Ausweis zum Autofahren ohne dahinterliegendes Recht nun mal nichts wert (siehe Infokasten).
Mehr Bewegung in Zukunft
Immerhin: Die Zukunft verspricht wieder mehr Bewegung für den 56-Jährigen. Am Arbeitsplatz ist er noch nie durch Alkohol, aber umso mehr durch Tüchtigkeit aufgefallen. Und die unerfreuliche MPU liegt auch schon über zehn Jahre zurück, in denen keine weiteren Trunkenheitsfahrten zu Buche schlugen. Mitte November kann der Mann erneut beim Landratsamt nach dann sechs Monaten Sperre eine neue Fahrerlaubnis beantragen - eine positive richterliche Einschätzung dafür hat er bereits. Zwanzig Tagessätze Geldstrafe à 30 Euro, also 600 Euro, muss er trotzdem zahlen, 200 Euro weniger als im angefochtenen Strafbefehl verhängt. Selbst Gutgläubigkeit schützt vor Strafe nicht. (GEA)

gefunden am 9.09.2011
Quelle:http://www.gea.de/region+reutlingen/neck…ein.2182532.htm
Die USA haben Barack Obama,
Bob Hope, Stevie Wonder, Johnny Cash.

Wir haben Angela Merkel,
no hope, no wonder, no cash.