Dresden. Eine Streife der gemeinsamen Fahndungsgruppe von Bundes- und Landespolizei wollte am Montag Abend einen Mercedes kontrollieren, der auf der A 17 nach Tschechien unterwegs war. Als der Fahrer nicht auf das Anhaltesignal reagierte und seine Fahrt unbeirrt fortsetzte, informierten die Beamten die Kontaktstelle in Petrovice. Da die Polizei vermutete, dass das Auto gestohlen sein könnte, wurde die Verfolgung auf tschechischer Seite fortgesetzt. An einer Tankstelle hielt der Mercedes-Fahrer an, wo ihn zwei tschechische Streifenwagen bereits erwarteten.
Als Grund für seine Ignoranz gab der deutsche Fahrer an, die Beamten nicht als Polizei erkannt zu haben. Bei der Kontrolle seiner Papiere stellte sich heraus, dass ihm der Führerschein vor längerem entzogen wurde. In der Sperrzeit erwarb der Mann in Ungarn eine neue Fahrerlaubnis, mit der er nach Angaben der Polizei in Deutschland aber nicht fahren darf. Eine Strafanzeige war die Folge.
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