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Bikerjoe1969

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Mittwoch, 5. Januar 2011, 15:31

Unterschleißheim: Unfall im Rausch: Wiederholungstäter verliert Führerschein und roten BMW (CZ-FS)

Zitat


Unterschleißheim - Mit einem hierzulande nicht gültigen tschechischen Führerschein, betrunken und mit Drogen im Blut hat ein 40-Jähriger bei Unterschleißheim einen Unfall gebaut und Fahrerflucht begangen.

Das Amtsgericht Freising nahm ihm als aller erstes seinen BMW.

Dass der so genannte, gern in Tschechien erworbene, europäische Führerschein hier keine Gültigkeit besitzt, sollte mittlerweile jedermann wissen. Der Angeklagte hielt belehrenden Versuchen des Gerichts ungewöhnlich lange Stand. Grimmig beschied Richterin Claudia Saponjic den widerborstigen Mann schließlich: „Ich wiederhole mich nicht noch einmal.“ Die reguläre Fahrerlaubnis war ihm nach einem Unfall aberkannt worden. Gegen 19 Uhr überholte er am 16. April an der A 92-Ausfahrt Unterschleißheim einen Citroen, touchierte den Wagen dabei. Der Fahrer (44) wird das Bild nicht los: „Plötzlich kriegst du auf der linken Seite einen geballert. Da verreißt es dir das Lenkrad.“ Gerade so eben habe er einen Abflug in die Leitplanke verhindern können.

Dem Angeklagten war bei dem Gedanken an eine Kontrolle vermutlich nicht wohl. Er suchte das Weite. Nur wenig später wurde er anhand des Kennzeichens ermittelt. Die Beamten holten ihn aus der Kneipe, die sich praktischerweise direkt in seinem Wohnhaus befindet.

Gegen eine Blutuntersuchung wehrte der Angeklagte sich aus offensichtlichen Gründen. Eine zweite Streife musste zur Verstärkung her. Ein Beamter beschreibt den 40-Jährigen als „äußerst aggressiv“. Mit „knirschenden Zähnen ist er auf uns zu gegangen“. 1,45 Promille wurden schließlich festgestellt. Außerdem hatte er Tramal gespritzt, ein starkes Schmerzmittel mit opiatähnlicher Wirkung. Der Angeklagte ist Tramal-süchtig. Obwohl er als einschlägig vorbelastet bereits mit empfindlicher Strafe rechnen musste, schwang der Angeklagte sich am 11. Juni erneut mit tschechischem Führerschein hinter das Steuer seines BMW. „Ich musste dringend zu meiner Freundin nach Unterschleißheim“, sagte er schulterzuckend. Die beiden Beamten, die ihn später festnahmen, erinnern sich noch genau an jenen 6. Juni: Wegen der Sache vom 16. April musste der Angeklagte auf die Wache. Während er das Protokoll seiner Aussage unterschrieb, fuhren die Beamten auf Streife. „Wir standen da am Kaufland, als auf einmal der rote BMW vorbei kam.“ sofort wussten sie: „Der hat doch gar keinen Führerschein!“ Den BMW hat der Mann seit diesem Tag nicht wieder gesehen. Mit ihrem Urteil vollzog Saponjic die Beschlagnahme-anordnung endgültig. Immer wieder war der Angeklagte mit dem Wagen straffällig geworden. Außerdem verurteilte sie ihn zu vier Monaten Bewährung und einer ambulanten Therapie. Will er den Führerschein irgendwann zurück, muss er einen psychologischen Test bestehen.

Quelle
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Oberklops

Zauberlehrling

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Mittwoch, 5. Januar 2011, 21:14

Da in Unterschleißheim ein FS scheinbar wertvoller ist als ein roter BMW ersuche ich einen zuständigen Vermittler (wer auch immer das ist) für die Region ab sofort den Preis zu erhöhen auf mehr als ein roter BMW.
Ansonsten lIes mal den Namen der Richterin Saponjic (wenn das nicht slawisch ist, was dann)
UNd wegen hierzulande nicht gültig :appl: ich verlinke hier heute gern zum 2. Mal http://brd-schwindel.com/georg-schramm-s…olksverdummung/ :wink:
Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.