Registrierungsdatum: 12. Februar 2009
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Führerschein aus: CZ mit Erteilungsdatum 19.01.09
Zitat
Der Führerschein bekommt ein Verfallsdatum. Auf formaler Ebene kommt die Bundesregierung den europäischen Vorgaben nun nach. Wer ab 2013 seine Prüfung besteht, muss die Fahrerlaubnis alle 15 Jahre verlängern lassen. Ein EU-weit einheitliches Dokument, mit dem man Missbrauch eindämmt und Fälscher ausbremst - das alles mag ja noch einleuchten. Aber warum ignoriert Berlin die Richtlinie in der Gegenrichtung? Kein Gesundheitscheck, kein Sehtest, keine Probefahrt. Spätestens mit dem Aufbau dieses neuen Verwaltungsinstruments wäre es doch an der Zeit gewesen, auch die Fahrtauglichkeit des Einzelnen auf den Prüfstand zu stellen.
Nein, hierbei geht es jetzt nicht darum, irgendjemanden zu diskriminieren. Ja, natürlich fährt so mancher 70-Jährige besonnener und souveräner als ein 40-Jähriger. Aber genau das macht ja den Sinn eines solchen Tests aus. Damit würde die individuelle Fahrtauglichkeit auf den Prüfstand kommen. Jeder müsste im Laufe seines Autofahrerlebens bis zu vier Mal zusätzlich einen Nachweis erbringen, dass er den Straßenverkehr noch nach allen Regeln der StVO beherrscht - zum eigenen Schutz, aber nicht minder zur Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer. Denn wir kennen doch alle die (Un-)Fälle, bei denen sich herausstellt, dass es mit der Fahrtüchtigkeit des Verursachers nicht zum Besten bestellt ist - unabhängig von seinem Alter oder seinem Geschlecht. Durch einen verpflichtenden Test die Gruppe der Problemfahrer zu verringern - das heißt auch, ein Stück mehr Sicherheit auf unsere Straßen zu bringen.
Auch wenn Autos immer verlässlicher und technisch ausgereifter werden: Das Hauptrisiko ist der Mensch hinter dem Steuer. Mit dem Verzicht auf einen Fahrtauglichkeits-TÜV vergibt die Regierung leider eine große Chance. Der reine bürokratische Akt, alle 15 Jahre eine neue Lizenz zu verlangen, ist wie eine Fahrt mit angezogener Handbremse. Und der Autofahrer, der dann wieder und wieder 20 bis 30 Euro hinblättern muss, wird in dem Verdacht bestärkt, dass der Staat nur mal wieder eine neue Einnahmequelle aufgetan hat.
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Führerschein aus: D - erfolgreich umgeschrieben!
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Zumindest ist es so geplant. Ob sich jedoch seitens der FEB daran gehalten wird, ist die andere Frage.
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Nach Ablauf der Gültigkeit müssen die Inhaber einen neuen Führerschein beantragen, aber keine neue Fahrprüfung absolvieren.
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emmy
unregistriert
Pioneer
unregistriert
Ich bin zwar kein Freund dieser Gedankengänge, aber so ganz abwegig sind sie in diesem Zusammenhang auch nicht. Das Problem ist nur, eigentlich wie immer, was D daraus dann machen würde.warum ignoriert Berlin die Richtlinie in der Gegenrichtung? Kein Gesundheitscheck, kein Sehtest, keine Probefahrt.
Sowas ist nun reiner Blödsinn, das beherrscht man in dem Sinne schon 14 Tage nach der Prüfung nicht mehr. Wovon träumt der eigentlich nachts?dass er den Straßenverkehr noch nach allen Regeln der StVO beherrscht
Davon halte ich nun auch gleich überhaupt nichts, reine Wortblasen von Pseudointellektuellen. Was geht den Staat das an, wie ich mich schütze und wovor, oder eben auch nicht, pure Ideen einer Bevormundung. Wenn ich der Ansicht bin, ich muß mit 200 km/h gegen einen Baum düsen, dann ist das halt so, eben meine Entscheidung, die niemand Anderen etwas angeht, den Staat schon mal gleich garnicht. Dieses Gefasel vom eigenen Schutz kann ich langsam auch nicht mehr hören, Schwachsinn.zum eigenen Schutz
Das ist wiederum ein Argumnet, das zählt, solange man die Dinge mit Augenmaß betrachtet, leider in D eher eine Seltenheit. Diese "Sicherheit der Verkehrsteilnehmer" wird leider zu vielen sehr weit hergeholten Argumentationen benutzt, die in der Regel neben der Sache liegen, daher plausibel wenig bis nicht begründbar sind und dann muß eben diese genauso hochtrabende wie nichtssagende und komplett theoretische Begründung dafür herhalten. Selbst bei Gerichtsentscheidungen findet man ständig diese Formulierung als Ersatz für die Erkenntnis: "Wir wissen das auch nicht so genau, aber mit dieser Begründung ist unsere Entscheidung selbsterklärend und natürlich äußert wichtig". Klar, dieses allgemeine Univesalgefasel ist auch schwer angreifbar, wer ist schon gegen Verkehrssicherheit, was auch immer damit im Detail gemeint ist.aber nicht minder zur Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer
Das ist im Ansatz sicher richtig, sofern es mit dann noch einzuführenden Regularien praktiziert wird, nur öffnet es wieder die Hintertür, dieser unsäglichen MPU bei geringsten Abweichungen von der Prüfungsnorm die dringend benötigten Neukunden zuzuführen. Die bisherige MPU dürfte nach dem zu erwartenden Urteil des EuGH Geschichte sein oder nur noch von wirklich Uninformierten wahrgenommen werden. Mittelfristig bricht damit der ganze Mist ohnehin in sich zusammen.Durch einen verpflichtenden Test die Gruppe der Problemfahrer zu verringern - das heißt auch, ein Stück mehr Sicherheit auf unsere Straßen zu bringen.
Das schon, interessiert aber auch nicht in erster Linie. FS-Inhaber sind natürlich auch Wähler und wer auch immer diese Regelung propagiert, ist bei der nächsten Wahl abgeschossen. Hier geht es nicht um das Randgrüppchen der MPU-Beauflagten oder die sonst immer so hochgehaltene, imaginäre "Verkehrssicherheit", hier geht es massiv um Wählerstimmen und dann muß selbst die MPU und irgendwelche Prüfungen dahinter zurücktreten. Da steht die eigene Machterhaltung unserer Politpfeifen nun man ganz vorn, das ist doch klar.Mit dem Verzicht auf einen Fahrtauglichkeits-TÜV vergibt die Regierung leider eine große Chance.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (26. August 2010, 15:19)
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