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Bikerjoe1969

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1

Donnerstag, 12. August 2010, 11:01

Simmern: Polizei schließt Ermittlungen wegen gefälschter Führerscheine ab

Zitat



Seit Mitte 2007 hat die Kriminalpolizei Simmern umfangreiche Ermittlungen gegen einen Mann ermittelt, der falsche amtliche Ausweise beschafft haben soll. Die Untersuchungen sind abgeschlossen.



Simmern. (red) Zunächst wurde gegen eine Person aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis ermittelt, die rund 30 gefälschte litauische Führerscheine beschafft und im Großraum Simmern/Hunsrück verkauft hat. Gegen die sogenannten "Führerscheinkunden" wurden gesonderte Verfahren wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Im Zuge dieses Ermittlungsverfahrens ergaben sich Hinweise auf eine Person aus dem Raum Kirn, die in größerem Umfange ein Vermittlungsgeschäft mit ungarischen Führerscheinen aufgezogen hatte. Bei den Kunden handelte es sich vorwiegend um Personen, denen in Deutschland die Fahrerlaubnis wegen Trunkenheit oder Drogendelitken entzogen worden waren.

Diese Personen nahmen Kontakt zu einer Vermittlungsagentur auf, die in Zeitungen mit dem Erwerb ausländischer Führerscheine annoncierte. Den sogenannten "Führerscheinkunden" wurde ein schneller Erwerb eines ungarischen Führerscheins in Aussicht gestellt.

In Ungarn wurden Scheinwohnsitze gegründet, die für den Erwerb einer ungarischen Fahrerlaubnis Voraussetzung waren. Bei weiteren Überprüfungen und Recherchen wurde festgestellt, dass in einer Vielzahl von Fällen die ungarischen Behörden vorgelegte osteuropäische Führerscheine (zum Beispiel russische und ukrainische Führerscheine) umschrieben.


2000 bis 4000 Euro für einen Blitz-EU-Führerschein


Die in diesem Zusammenhang - nach mehrmaligen Nachfragen - erfolgten Überprüfungen ergaben schließlich, dass diese vorgelegten osteuropäischen Führerscheine in fast allen Fällen gefälscht waren.

Da seitens der ungarischen Führerscheinstelle keine Kontrollen erfolgt waren, erhielten diese Kunden echte ungarische EU-Führerscheine. Die Kosten für einen auf diesem Wege erlangten sogenannten ungarischen "Blitz-EU-Führerschein" beliefen sich auf rund 2000 bis 4000 Euro.

Die Polizeiinspektion Simmern leitete insgesamt 230 Einzelverfahren ein. Anzeigen wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen wurden erstattet und der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach vorgelegt.

Gegen die Betreiber der Vermittlungsagentur wurde ein gesondertes Verfahren eingeleitet.

Quelle
Signaturen sind doof!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (12. August 2010, 12:42)


think

unregistriert

2

Freitag, 13. August 2010, 01:30

Die in diesem Zusammenhang - nach mehrmaligen Nachfragen - erfolgten Überprüfungen ergaben schließlich, dass diese vorgelegten osteuropäischen Führerscheine in fast allen Fällen gefälscht waren.

Da seitens der ungarischen Führerscheinstelle keine Kontrollen erfolgt waren, erhielten diese Kunden echte ungarische EU-Führerscheine. Die Kosten für einen auf diesem Wege erlangten sogenannten ungarischen "Blitz-EU-Führerschein" beliefen sich auf rund 2000 bis 4000 Euro.


hier dürfte es sich mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit um berger, steiger und konsorten handeln.
die am meisten leidtragenden sind diejenigen, die auf ehrlichem weg eine legale hun-fe erlangst haben oder dies noch vorhatten.
ungarische scheine werden in D nun alle über einen kamm geschoren, es werden sich FEBen finden, die NUen aussprechen werden, allein aus der tatsache heraus, das die scheine aus ungarn kommen.

aber die presse kann auch gut, wenn sie will.