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Bikerjoe1969

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Freitag, 13. November 2009, 14:19

Verkehrgerichtstag Goslar: „Idiotentest" steht auf dem Prüfstand

Zitat


Goslar. Der „Idiotentest“ im Straßenverkehr steht beim 48. Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar auf dem Prüfstand. Bei dem Kongress wollen dem jüngst im Internet veröffentlichten Programm zufolge rund 1500 Experten darüber diskutieren, ob die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) als Instrument der Verkehrssicherung dient, ob es Alternativen dazu gibt und wer die Prüfer prüft. Der Deutsche Verkehrsgerichtstag findet vom 27. bis 29. Januar statt.

Die MPU ist ein behördlich oder gerichtlich angeordneter Eignungstest für das Führen von Fahrzeugen. Anders als bei der Führerscheinprüfung geht es dabei nicht um Wissen oder Können, sondern um die charakterliche Eignung. Den „Idiotentest“ müssen etwa Männer und Frauen absolvieren, die alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss gefahren sind oder Straftaten begangen haben. Auch wer es im Flensburger Verkehrszentralregister auf mehr als 18 Punkte bringt, muss sich dem Test unterziehen.

Ein weiterer Arbeitskreis des Verkehrsgerichtstages beschäftigt sich mit dem Unfallrisiko durch junge Fahrer. Den Eröffnungsvortrag hält der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Martin Winterkorn. Er spricht zum Thema „Mit Innovationen an die Spitze – Der Volkswagen-Konzern und die Zukunft des Automobils“.

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag gilt als wichtigste deutsche Konferenz für das Straßenverkehrsrecht. Ihre Empfehlungen finden häufig Eingang in Gesetze und Vorschriften. Die Tagung findet seit 1963 Ende Januar in Goslar statt. Ausrichter ist die Deutsche Akademie für Verkehrswissenschaft mit Sitz in Hamburg.


Quelle
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Sonntag, 15. November 2009, 16:41

Was soll bei dieser Debatte von 1500 "Experten" denn rauskommen, wenn vermutlich weit über die Hälfte derer an der MPU hervorragend verdient? :lol:
Bestenfalls kommt dabei nichts heraus, schlimmstenfalls versucht man neue Rettungsaktionen für die MPU.

Geknackt wird diese willkürliche Verfahrensweise letztlich nur durch den EuGH und keinesfalls durch systeminvolvierte "D-Experten".

Vor ca. zwei Jahren hatte ich mal gesagt, das es in zehn Jahren die MPU nicht mehr gibt, wären jetzt also noch acht Jahre. An meiner Ansicht hierzu hat sich nichts geändert.
Der EuGH zerschlägt indirekt den gesamten Rahmen. So schnell kann D mit den Reparaturarbeiten an diesem maroden System nicht mehr nachkommen. Evtl. gibt es mal eu-weit so etwas wie die NL-EEB oder ähnliche, möglicherweise sinnvolle Verfahren, jedenfalls wird man von diesem ganzen Psychoquatsch deutlich abkommen müssen, das gilt in gleichem Maße auch für A. :denk: