Das Polizeipräsidium Schwaben Nord berichtet:
Gestern (18.08.2009) gegen 13.30 Uhr waren Kriminalbeamte mit einem zivilen Polizeifahrzeug auf der Bundesstraße in nördlicher Fahrtrichtung unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Inningen und Haunstetten fuhr plötzlich von hinten ein Pkw dicht auf das Polizeifahrzeug auf. Beide Fahrzeuge befanden sich zu dieser Zeit auf der linken Fahrspur und waren mit etwa 90 km/h unterwegs. Unmittelbar darauf wechselte der Fahrer des nachfolgenden Wagens auf die rechte Fahrspur, überholte dort verbotswidrig und scherte wieder nach links ein.
Anschließend fuhr er auf einen Kleintransporter der Post wiederum sehr dicht auf. Daraufhin hielten die Kriminalbeamten den Pkw an und stellten bei der anschließenden Kontrolle fest, dass der Mann offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Eine Atemalkoholanalyse ergab einen Wert von mehr als 1,5 Promille. Darüber hinaus konnte ermittelt werden, dass der Beschuldigte nicht im Besitz einer deutschen Fahrerlaubnis ist. Diese wurde ihm bereits vor geraumer Zeit entzogen. Der in Osteuropa geborene, aber in Deutschland wohnhafte Mann legte einen tschechischen Führerschein vor. Dieser wurde sichergestellt.
Gegen den Beschuldigten läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit und Fahren ohne Fahrerlaubnis.
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