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Epox

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Führerschein aus: RZECZPOSPOLITA POLSKA vor dem 19.01.09

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Donnerstag, 7. Mai 2009, 21:00

Führerschein war billige Fälschung(CZ-FS) 6.05.09

Zitat

Führerschein war billige Fälschung
06.05.2009 20:10 Uhr

Neu-Ulm (mick) - Seit Jahren ist der Führerschein-Tourismus von Deutschland nach Tschechien ungebrochen. Für viele hiesige Autofahrer - oder besser gesagt solche, die es (wieder) werden wollen - scheint es eine unkomplizierte und kostengünstige Alternative zu sein, die Fahrerlaubnis im benachbarten Ausland zu erwerben. Auch Zeitgenossen, die sich nach dem Genuss berauschender Getränke hinters Steuer gesetzt haben, hoffen ihren „Lappen“ einfach, schnell und vor allem ohne medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) wieder zu bekommen.
Schuss nach hinten losgegangen

Dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann, zeigte der Prozess vor dem Neu-Ulmer Amtsgericht gegen einen 31-Jährigen Ulmer wegen Urkundenfälschung und vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis. Bereits im Oktober 2008 wurde der Autofahrer von Beamten der Polizeiinspektion Neu-Ulm kontrolliert. Sein Führerschein: eine billige Fälschung.

Nun behauptete der Mann vor Gericht, er habe nicht gewusst, dass die Lizenz unecht ist. Vielmehr sei er Betrügern aufgesessen. Im Jahre 2005 habe er das Dokument in einer Prager Fahrschule erlangt, nach einer regulären theoretischen und praktischen Prüfung.

In Deutschland habe er wegen einiger Straftaten in seiner Jugendzeit zunächst keine Fahrprüfung ablegen dürfen. Später sei er dann zweimal durch die MPU gerasselt. Schließlich habe er in der Fahrt nach Tschechien die Lösung seines Problems gesehen. Richter Dr. Bernt Münzenberg jedoch meldete Zweifel an. „Ich bin davon überzeugt, dass das eine Geschichte ist, die sie hier erzählt haben“, so der Vorsitzende. Der Grund seines Misstrauens lag in den bruchstückhaften Angaben des Angeklagten.

Erfahren habe er von der Prager Fahrschule durch einen Bekannten mit dem Vornamen „Mehmet“, gab der Beschuldigte an. An den Nachnamen konnte sich der 31-Jährige vor Gericht nicht mehr erinnern. Wie die Fahrschule geheißen hat, wusste der Mann auch nicht mehr zu beantworten. Ein Freund könne bestätigen, dass er die Wahrheit sagt, so der Angeklagte. Leider habe er jedoch keinen Kontakt mehr zu ihm. Belege von der Fahrschule oder Kontoauszüge aus dieser Zeit konnte er nicht mehr vorweisen.

Dennoch blieb der Angeklagte bei seiner Version. Bei der Prüfung sei der Fahrlehrer, der gut deutsch gesprochen habe, und ein Prüfer in Anzug und Krawatte dabei gewesen. Nach einer kleinen Rundfahrt von fünf Minuten habe er seinen Führerschein bekommen, der später auch bei mehreren Polizeikontrollen in Deutschland für echt gehalten wurde. „Da sie im Vagen und Ungewissen geblieben sind, nehme ich ihnen die Geschichte nicht ab“, bilanzierte Richter Münzenberg.

Der 31-Jährige muss nun 2400 Euro an die Staatskasse zahlen. Wie er erklärte, wolle er nun die MPU schaffen und einen gültigen Führerschein in Deutschland machen.
Die USA haben Barack Obama,
Bob Hope, Stevie Wonder, Johnny Cash.

Wir haben Angela Merkel,
no hope, no wonder, no cash.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Epox« (8. Mai 2009, 14:17)