Rasamoah: Führerschein weg!
Im ersten Prozess war er noch mit einer Geldstrafe davon gekommen
Gerald AsamoahFahrverbot für Schalke-StarGerald Asamoah (30) im Gerichtssaal. Beim ersten Prozess vor dem Amtsgericht Dorsten war sein Fahrverbot aufgehoben worden
Auch der Baby-Bonus konnte ihn diesmal nicht retten...
Schalke-Star Gerald Asamoah (30) muss nun doch seinen Führerschein abgeben. Im Berufungs-Prozess am Amtsgericht Dorsten wurde dem Ex-Nationalspieler (43 Länderspiele) ein einmonatiges Fahrverbot aufgebrummt. Auch eine Geldstrafe von 1000 Euro wird fällig.
Der Fall Rasamoah: Am 26. Februar 2007 wird das Stürmer-Ass von seiner Frau Linda auf dem Handy angerufen. Die ist hochschwanger mit Zwillingen und schlägt Alarm: Die Wehen haben eingesetzt.
Asamoah fackelt nicht lange und rast mit seinem Mercedes CL Coupé (517 PS) Richtung Zuhause, wo Linda auf ihn wartet. Doch der Kicker kommt nicht weit. Auf der A 52 stoppt ihn die Polizei nach kurzer Verfolgungsjagd. Asamoah fuhr 110 Sachen zu schnell – 190 Km/h statt der erlaubten 80.
Die Strafe: 562,50 Euro, dreimonatiges Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg.
Asamoah verweist auf die extreme Not-Situation, geht vor Gericht – und bekommt Recht. Fahrverbot aufgehoben, gerade mal 1000 Euro Geldstrafe. Amtsrichter Björn Schilling (33) milde: „Wenn Sie nicht zu schnell gefahren wären, wäre das schon verwerflich gewesen.“
Die Essener Staatsanwaltschaft hat weniger Verständnis, legt Beschwerde ein. Der Fall wird neu verhandelt – mit weniger erfreulichem Ausgang für Asamoah. Jetzt ist er die Pappe doch los, wenn auch nur für einen Monat.
Pech für Rasamoah. Viel wichtiger aber: Die Zwillinge Jaden und Jada kamen noch am Tag des Vorfalls gesund zur Welt.
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