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Epox

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1

Samstag, 31. Januar 2009, 11:35

EU plant regelmäßige Tests für Autofahrer über 50 (29.01.09)

Zitat

Die Generation 50plus ist fit wie nie zuvor. Nur beim Autofahren soll sie zum alten Eisen gehören. Die EU hat in ihrer neuen Führerscheinrichtlinie den Mitgliedstaaten nahegelegt, über eine regelmäßige Überprüfung der Fahrtauglichkeit der Autofahrer vom 50. Lebensjahr an nachzudenken. „Das ist ein offener Affront gegen die wachsende Zahl vollkommen fahrtüchtiger Senioren“, empört sich der Leiter der Verkehrssicherheit beim Auto Club Europa, Gert Schleichert, am Rande des 47. Verkehrsgerichtstages am Donnerstag in Goslar. Eignungstest für ältere Fahrer seien unbegründet.

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes verunglückten im Jahr 2007 fast 55000 Autofahrer, die älter als 50 Jahre waren, etwa 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen stieg die Zahl der verunglückten Senioren auf dem Fahrrad um fast 10 Prozent. Fahranfänger (18 bis 24 Jahre) waren demnach 2007 die mit Abstand am stärksten gefährdete Altersgruppe im Straßenverkehr.

Als diskriminierend bezeichnet der ADAC die diskutierten Auflagen für ältere Menschen am Steuer. ADAC-Verkehrsjurist Markus Schäpe betont, dass ältere Fahrer altersbedingte Leistungseinbußen wie abnehmende Sehkraft oder das Nachlassen der Beweglichkeit und der Reaktionsfähigkeit größtenteils mit Erfahrung, Besonnenheit und Ruhe kompensierten. Das Bundesverkehrsministerium plane derzeit keine regelmäßige Überprüfung und setze vielmehr auf die Eigeninitiative der Fahrer und die Sorgfalt der Familien älterer Menschen.

„Generell das Alter als Indikator für Fahrtauglichkeit anzusehen, ist falsch“, sagt Siegfried Brockmann vom Gesamtverband der Versichertenwirtschaft. Es sei jedoch sinnvoll, die Sehfähigkeit regelmäßig zu kontrollieren. Ohnehin sind nach der Führerscheinrichtlinie der EU-Führerscheine von 2013 an nur noch befristet gültig. Eine neue Fahrerlaubnis wird dann nur noch höchstens 15 Jahre gültig sein und muss anschließend erneuert werden.

Auf freiwillige Gesundheitschecks setzt dagegen der ACE, der zweitgrößte Automobilclub Deutschlands. Er appelliert an die Ärzte, bei medizinischen Beratungen die Anforderungen der Verkehrssicherheit stärker als bisher zu berücksichtigen. Die typischen Fehler von Senioren hinter dem Steuer seien Missachten der Vorfahrtsregeln, Schwierigkeiten beim Linksabbiegen und Wenden sowie beim Fahrbahnwechsel.

Jedes Jahr geben nach ACE-Angaben in Deutschland mehr als 22000 Menschen ihren Führerschein freiwillig ab. Im Gegenzug bieten zahlreiche Kommunen Vergünstigungen für Busse und Bahnen an. Doch klar ist allen bei der Debatte auch: Oftmals ist das Auto insbesondere für ältere Menschen im ländlichen Raum die einzige Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

http://www.mittelbayerische.de/top_theme…ge_tests_f.html
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kleksi

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2

Sonntag, 1. Februar 2009, 10:01

Ist tübisch deutsch ist die selbe abzocke wie der mpu kostet wieder nur geld :iek: oder sie schafen sich ein zweits standbein wenn der mpu vieleicht weg ist??
Alles ist Drin :momo:

Epox

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3

Sonntag, 1. Februar 2009, 11:08

@kleksi,
das ist keineswegs die deutsche Sichtweisse,sondern die Europäische.Laut letzten Informationen lehnt D eine Gesundheitsprüfung ab.
Dies lies sogar Tiefensee verlauten,auch diverse Fachausschüsse lehnen die Gesundheitsprüfung ab.Der deutsche Weg soll in etwa so aussehen,
bei Bedarf sollen Ältere nur noch in Ihrem Umkreis fahren dürfen oder von Autobahnfahrten ausgeschloßen werden,aber wie gesagt anscheinend
nur bei Auffälligkeiten.

Gruss Epox :wink:
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Pioneer

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4

Montag, 2. Februar 2009, 04:54

@ Epox

Was glaubst du, wird jetzt in D alles behauptet, wird haben ein Wahljahr.
Warte mal ab, wenn die Wahlen durch sind, dann sieht es plötzlich alles ganz anders aus.
Das ist die nächste Lösung zu Stabilisierung der MPU, wenn das über die EUFS nicht mehr funktioniert, was auch immer jetzt behauptet wird. Die Anregung kommt sicherlich über die EU, aber wer ist dort wohl der Initiator gewesen für den Stuß ? :jojoj:

Dann ist mir ja noch aufgefallen, das du den Aussagen von Tiefensee irgendwie eine Bedeutung zumißt, da bin ich allerdings der Ansicht, das er im Anschluß kein Verkehrsminister mehr ist und was der quatscht, weiß er selbst nicht so genau. Sein Ministerium ist in jeder Hinsicht ein absoluter Sauhaufen, weil der Mann einer der unfähigsten Minister ist, die D zu bieten hat, und dieser Titel ist recht schwer zu erwerben. :lach:

Epox

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5

Montag, 2. Februar 2009, 08:57

@Pioneer,
die momentanen Fakten sprechen gegen deine Thesen,zudem sind die 50+ eine sehr große Wählerschaft die nicht so leicht auf Spiel gesetzt werden.
Aber man weiß ja nie ,was noch so alles kommt.

Gruss Epox :wink:
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charly

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6

Montag, 2. Februar 2009, 09:48

Vor den Wahlen wird doch jedesmal gelogen, daß sich die Balken biegen.

ich verweise nur auf die Wahlversprechen der SPD in Hessen vor der Wahl im Januar 2008.

LG
Jeder ist selbst seines Glückes Schmid.
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