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Malcolm

Anfänger

  • »Malcolm« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 29

Registrierungsdatum: 8. November 2014

Führerschein aus: Slubice-FS

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1

Montag, 13. Februar 2017, 11:19

Droht eine NU?

Guten Morgen,

ich fasse mich kurz, ich möchte ohnehin nicht soviele Einzelheiten verraten, jedenfalls läuft gegen mich nun ein Ermittlungsverfahren wegen der Einfuhr, des Erwerbs und des Besitzes von Betäubungsmitteln in geringer Menge (Cannabis), nachdem ich auf der Autobahn von Beamten der Bundespolizei kontrolliert worden bin. Nach MPU-Anordnung 2014 (wo ich nichtmal einen Führerschein hatte) habe ich 2015 bei Ulf den FS bekommen.

In der Kontrollsituation gab es auch fast eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, bis ich den Beamten darauf hingewiesen hab, dass er besser nochmal jemanden anrufen sollte der sich besser damit auskennt, was er dann auch tat und ich dann auch trotz "unanfechtbarer Versagung der Fahrerlaubnis" in Deutschland wegen BtM einfach weiterfahren durfte, und es auch keine Anzeige wegen FoFe gibt.

Trotzdem, wollte der Beamte das KBA darüber informieren, dass ich im Besitz einer polnischen Fahrerlaubnis bin und weiter, dass ich mich mit dieser Fahrerlaubnis im Bundesgebiet aufhalte und dort Kraftfahrzeuge führe. Der Beamte sagte auch, dass er das alles in Kombination mit dem Sachverhalt - und zwar, dass ich gerade in einem Fahrzeug mit BtM aufgegriffen wurde - dem KBA mitteilen werde.

Wichtig: Es gab, wider Erwarten, keinen Drogentest, also keinen Wischtest, keine Urinprobe, keine Blutanalyse, ich durfte auch nach der Kontrolle ganz normal weiter fahren (obwohl ich Gras dabei hatte), hat komischerweise alles niemanden interessiert.

Meine Frage jetzt, droht mir eine NU? Und wenn ja, ist das überhaupt rechtens wenn ich nicht unter Einfluss war?

Vielen Dank und viele Grüße,

Malcolm

  • »andreas7z« ist männlich

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2

Montag, 13. Februar 2017, 11:30

Hallo Malcom,

keinen Konsum von Canabis zugeben!!!!
Hoffentlich hast Du dazu bei der Kontrolle keine Angaben gemacht.

Ab jetzt absolut sauber bleiben. Keine Drogen!!
Die Führerscheinstelle kann ein ärztlichen Gutachten verlangen.
Da muss Du dann gegenüber dem Amtsarzt nachweisen dass keinerlei Drogen konsumiert werden.

falo

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3

Montag, 13. Februar 2017, 11:58

Weswegen gab es 2014 genau die MPU aufforderung?
Hattest du damals irgentwelchen Konsum zugegeben oder bist du gar im Verkehrauffllig geworden?

Normal wird die FSST von dir ein äG (incl. 2 Urinanalysen/1 Haaranalyse) fordern um dein Konsumverhalten festzustellen.

Solltest du 2014 im Verkehr erwischt worden sein darf MUST du beim äG 100% Sauber sein.
Falls bislang keine Zweifel an den Trennungsvermögen sein dürfte nur kein Regelmäßiger Konsum beim äG rauskommen.

Malcolm

Anfänger

  • »Malcolm« ist der Autor dieses Themas

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Registrierungsdatum: 8. November 2014

Führerschein aus: Slubice-FS

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4

Montag, 13. Februar 2017, 12:25

Hallo Malcom,

keinen Konsum von Canabis zugeben!!!!
Hoffentlich hast Du dazu bei der Kontrolle keine Angaben gemacht.

Ab jetzt absolut sauber bleiben. Keine Drogen!!
Die Führerscheinstelle kann ein ärztlichen Gutachten verlangen.
Da muss Du dann gegenüber dem Amtsarzt nachweisen dass keinerlei Drogen konsumiert werden.


Hallo Andreas,

danke für deine aufbauenden Worte. Ich habe in der Kontrolle natürlich keine Angaben gemacht, auch wenn man versucht hat mich mit gezielter Manipulation zu Einlassungen zu nötigen.

Weswegen gab es 2014 genau die MPU aufforderung?
Hattest du damals irgentwelchen Konsum zugegeben oder bist du gar im Verkehrauffllig geworden?

Normal wird die FSST von dir ein äG (incl. 2 Urinanalysen/1 Haaranalyse) fordern um dein Konsumverhalten festzustellen.

Solltest du 2014 im Verkehr erwischt worden sein darf MUST du beim äG 100% Sauber sein.
Falls bislang keine Zweifel an den Trennungsvermögen sein dürfte nur kein Regelmäßiger Konsum beim äG rauskommen.


Hi falo,

2014 gab es die MPU-Anordnung wegen zwei Sachen:
- angetroffen mit 0.7g Cannabis (nicht im Auto, nicht gefahren, ich hatte damals noch gar keinen Führerschein)
- angetroffen mit Drehpapier in der Hand, Freunde hatten BtM dabei (mitgehangen, mitgefangen) [ob das legal ist?]

Wie gesagt, zu dem Zeitpunkt wo die MPU angeordnet wurde, hatte ich noch nie einen Führerschein und bin auch noch nie gefahren. Niemals. Leider hab ich Idiot damals die MPU (negativ ausgegangen für mich) gemacht und auch noch das negative Gutachten mit allen Möglichen Einlassungen zu Konsumverhalten bei der FEB beigebracht (wobei ich es nicht aktiv gemacht hab, sondern irgendwie unterschrieben habe, dass der TÜV es direkt weiterleitet).

Damals hab ich aber auch in der MPU gesagt, dass es einen Bruch mit den Freunden gab usw und ich aufgehört hab, also da wurde eine Geschichte konstruiert, es haben nur wenige weitere Monate des Abstinenznachweises gefehlt.

Viele Grüße

CabrioM50B32

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5

Montag, 13. Februar 2017, 12:33

Und 3 Jahre später hast du immer noch mit dem Zeug zu tun und wirst erwischt...
Wie willst du denn da eine Änderung im Umgang glaubhaft machen?

Hoffentlich hast du Glück und die Sache verläuft im Sand.
E30 - was sonst?

zap

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6

Montag, 13. Februar 2017, 15:25

Also ich denke, wenn das bei der FEB ankommt, hast Du neben der NU auch eine MPU gebucht. :(

falo

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7

Montag, 13. Februar 2017, 16:06

Also ich denke,...

Und ich denke das du vom Thema keine Ahnung hast.

Sry aber ohne Konsumnachweis/Aussage keine NU/MPU.
Anders wäre es wenn Harte Drogen gefunden wurden.

zap

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8

Montag, 13. Februar 2017, 16:28

Hi Falo,

Du beziehst Dich auf das BVerfG-Urteil von 2002 zum Thema "mitführen von Rauschmitteln" ?
Das Urteil kann man grob so zusammenfassen: "Es müssen weitere Tatsachen bekannt sein, die auf eine fehlende Fahreignung hinweisen. ", was durch die MPU-Anordnung und die negative MPU aus dem Jahr 2014 beim TE gegeben sind.

@EDIT: Ich empfehle Dir mal, das Urteil vom VG Freiburg vom letzten Jahr durchzulesen: http://www.verkehrslexikon.de/Texte/Rspr8230.php
Vor allem diesen Satz:

Zitat

Letzteres setzt tatsächliche Anhaltspunkte dafür voraus, dass bei dem Betroffenen ein Konsum- oder Bevorratungsverhalten gegeben ist, das - anders als ein bloß gelegentlicher Cannabiskonsum - aus sich heraus andauernde Zweifel an der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs rechtfertigt (vgl. u. a. Hess VGH, Urteil vom 24.11.2010, NJW 2011, 1691; Nieders. OVG, Beschluss vom 03.06.2010 - 12 PA 41/10 -, juris; OVG NRW, Beschluss vom 15.05.2009 - 16 B 114/09, juris; Dauer, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 43. Aufl., FeV [3] § 14 RdNr. 17, m.w.N.).



Gruß

Zap

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zap« (13. Februar 2017, 16:39)


falo

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9

Montag, 13. Februar 2017, 17:44

Es kommt halt darauf an was gefunden wurde, entweder es müßten Harte Drogen sein oder es müßte so eine Menge sein die auf regelmäßigen (heißt FE Technisch 'fast Täglich') Konsum schließen läßt.

Und dann müßten das schon je nach Wirkstoffgehalt 10-30gr Canabis sein.

zap

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10

Montag, 13. Februar 2017, 17:54

Hi Falo,

ich beziehe mich da eher auf die Vorgeschichte, durch die bestätigter Drogenkonsum und ein negatives Gutachten bei der FEB vorliegt.
Imho zählt der TE zur "Risikogruppe", weswegen ja anscheinend damals auch die MPU vor Erlangung der FE angeordnet wurde.
Das ganze Thema ist laut Aussage des TE 2014 gewesen.
Und nun wird er erneut mit Canabis erwischt.

Genau da schließt sich für mich der Kreis.

Wenn er Ersttäter wäre und mit ein paar Gramm erwischt worden wäre, würde ich mit Dir konform gehen.
Aber die Vorgeschichte von vor 2 Jahren das sind nun mal "weitere bekannte Tatsachen, die auf eine fehlende Fahreignung hinweisen".

Gruß

Zap