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sutty

Schüler

Registrierungsdatum: 7. Dezember 2009

Beiträge: 98

1

Montag, 7. Dezember 2009, 19:22

EU Führerschein nach dem 19.01.2009 in Polen erworben, jetzt besser doch MPU?!

Hallo zusammen,
bin neu hier, daher bitte ein wenig Rücksicht falls ich mich verhaue oder im falschen Thema bin.
Zur Person: Führerschein erwerb 1998 in DE, Entzug 2000 mit Rückgerechneten 2,6 Pro, dann Antrag auf Wiedererteilung- MPU negativ aber nie eingereicht, 2007 fahren ohne Führerschein
mit 1,55 Pro, 2009 im November den PL-FS erworben.

Ich habe mich ein wenig durch die Beiträge gelesen und bin zum entschluss gekommen das ich mich wohl doch besser nochmal einer MPU unterziehe.
Meine Frage wäre daher, kann ich eine Mpu machen auch ohne vorher einen Antrag beim Amt zu stellen? ( Habe ja den PL-FS, daher gehts ja nur um die MPU...?? )
Wie bekomme ich einsicht in meine Führerscheinakte, damit ich mich entsprechend vorbereiten kann? ( Kann ich mir da Ausszüge zuschicken lassen...?? )
Falls ich in der Vorbereitungszeit Probleme mit meinem PL-FS bekommen sollte, kennt jemand einen EXTREM guten Anwalt im Raum Münster??

Vielen Dank vorab

Paule

Menschlich

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2

Montag, 7. Dezember 2009, 19:51

Raum Münster ... da gibs jemand aus Essen! RA XDiver

Zu deiner Frage:
Du hast jetzt die PL-FE, somit müßtest du die Anerkennung beantragen, wenn du Rechtsicherheit haben möchtest im Bezug auf deine PL-FE.
Dabei wirst du wohl mit einem F-Bescheid rechnen müßen und man wird die MPU als voraussetzung zur Anerkennung fordern.

Übrigens, es kann gut sein das du in nächster Zeit sowieso Post von der Führerscheinstelle bekommst, da wegen der KBA Abfrage die PL in die Wege leitet, häufig eine Mitteilung an die letzt zuständige FeB weiter geleitet wird.

Möglich wäre auch der Verzicht auf die PL-Fe und Wiedererteilung deiner D-FE, die dann natürlich zwingend die MPU mit sich bringt, Vorteil wäre das du prüfungsfrei alle alten Klassen erhalten könntest.

charly

Moderator

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Beiträge: 5 335

3

Montag, 7. Dezember 2009, 19:51

RE: EU Führerschein nach dem 19.01.2009 in Polen erworben, jetzt besser doch MPU?!

1. Meine Frage wäre daher, kann ich eine Mpu machen auch ohne vorher einen Antrag beim Amt zu stellen? ( Habe ja den PL-FS, daher gehts ja nur um die MPU...?? )

2. Wie bekomme ich einsicht in meine Führerscheinakte, damit ich mich entsprechend vorbereiten kann? ( Kann ich mir da Ausszüge zuschicken lassen...?? )

3. Falls ich in der Vorbereitungszeit Probleme mit meinem PL-FS bekommen sollte, kennt jemand einen EXTREM guten Anwalt im Raum Münster??
zu 1. NEIN! Du musst zuerst entweder einen Antrag auf Neuerteilung des D-FS bzw. auf Anerkennung des PL-FS stellen. Erst dann kommt die MPU-Aufforderung.

zu 2. Akteneinsicht ist nur auf der FEB möglich. Du kannst Dir Notizen machen oder das eine oder andere gegen Gebühr kopieren lassen. Andere Möglichkeit: Du beauftragst einen Anwalt mit der Akteneinsicht. Dieser bekommt dann die komplette Akte in Kopie.

zu 3. Kenne leider keinen.
Jeder ist selbst seines Glückes Schmid.
Bitte keine Fragen per PN, diese werden nur im Forum beantwortet.


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Beiträge: 893

4

Montag, 7. Dezember 2009, 20:40

Ob bei einem Wohnsitz in NRW eine MPU sinnvoll ist, sollte der von @Paule schon genannte Anwalt Marc Wandt in nächster Zukunft gut beantworten können: nach meinem Kenntnisstand müsste er noch beim Oberverwaltungsgericht NRW ein Beschwerdeverfahren anhängig haben, in dem es um die Nutzbarkeit eines nach dem 18.01.09 erworbenen Führerscheins geht.

Sobald eine Entscheidung des OVG raus ist, lässt sich das Verhalten der NRW-Behörden in den nächsten 6 bsi 24 Monaten (bis zu einer Klärung durch den europäischen Gerichtshof in Luxemburg) gut einschätzen.

Paule

Menschlich

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sutty

Schüler

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Beiträge: 98

6

Dienstag, 8. Dezember 2009, 18:21

Hi,
erstmal vielen Dank für die Antworten.
Da ich dieses Jahr schon mal bei der Pima war, wird es nach meinen eigenen Angaben über meine Vergehen wohl auf KT heraus laufen.
Um mich abzusichern werde ich aber noch Akteneinsicht nehmen, und mir von der Pima Schriftlich geben lassen was ich für eine Positive Begutachtung zu leisten habe.
Beim letzten mal hieß es, 6 Monate Leberwerte und Vorbereitung durch Psychologen.
Ich denke wenn es dabei bleibt, werde ich die 6 Monate durchziehen und dann den Antrag auf Anerkennung stellen.
Bis dahin werde ich aber wohl ein paar mal fahren müssen, Arbeit u.a. .
Meiner Ansicht nach ist es auch in 2009 noch Streitbar,falls es bis dahin aber zum Eklat kommt werde ich mich bis nach Jerusalem klagen, wenn die Versicherung zahlt...
Wie habe ich mich denn zu verhalten wenn die Führerscheinstelle mich anschreibt...?