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Bikerjoe1969

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Mittwoch, 9. Juni 2010, 08:01

VGH Baden-Württemberg Beschluß vom 20.4.2010, 10 S 319/10 (Entziehung der Fahrerlaubnis - formelle Anforderungen an die Anordnung zur Beibringung eines Gutachtens zur Klärung von Fahreignungszweifeln)

In der Anordnung zur Beibringung eines Gutachtens zur Klärung von Fahreignungszweifeln ist dem Betroffenen auch die konkrete Fragestellung der Begutachtung mitzuteilen. Eine Gutachtensanordnung muss aus sich heraus verständlich und bestimmt sein. Lässt sich der Gutachtensanordnung nach einem weiteren Schriftwechsel im Widerspruchsverfahren nicht mehr zweifelsfrei entnehmen, welche Eignungszweifel auf welche Weise geklärt werden sollen, ist die Anordnung keine rechtmäßige Grundlage für den Schluss auf die Nichteignung des Betroffenen nach § 11 Abs. 8 Satz 1 FeV.

VGH BadenW.pdf
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pioneer« (18. September 2010, 19:28)