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Mickey123

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1

Montag, 25. Juni 2018, 19:26

Führerschein in Frankreich machen/Franzose – Beweis Hauptwohnsitz

Hallo zusammen,

ich schreibe für meinen Freund, der französischer Staatsbürger ist aber seinen Wohnsitz in Dtl hat (inkl Haus).

Er ist häufiger beruflich in Frankreich und kann sich dort auch ggf einen Wohnsitz besorgen.
Welche anderen Kriterien werden benötigt, um den „Beweis“ eines Hauptwohnsitzes zu erbringen und welche Behörde entscheidet überhaupt über die Notwendigkeit – die deutsche oder die französische? Ich habe schon über diverse Beweise gelesen wie Handyvertrag, Stromrechnung, Supermarktrechnungen, Bankverbindung,… Was davon ist erfahrungsgemäß zu erbringen und in wie weit wird die Frequenz der Nutzung der „Beweise“ geprüft? Gibt es hierzu Richtlinien oder Urteile?

Ich würde mich über Informationen freuen :)

eu-fs-cz

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2

Montag, 25. Juni 2018, 19:47

Hi

Ein Wohnsitz mit der dazugehörigen Rechnung über Strom oder Telefon reicht im Allgemeinen. Natürlich dann auch ein Konto von dem die Rechnungen abgebucht werden können.

Geprüft wurde bisher noch nichts, aber je mehr man hat umso besser. Urteile gibt's keine soweit ich weiß

Gruß Andreas

Mickey123

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3

Montag, 25. Juni 2018, 20:02

Hallo Andreas,

vielen Dank für deine Antwort!

Ich weiß, du hast Erfahrung genau in diesem Bereich und eventuell würden wir dann noch mal bei dir nachfragen ;)
Aber erst mal muß das finale Ergebnis offiziell bestätigt werden...

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4

Dienstag, 26. Juni 2018, 05:20

Er wird gar keine Probleme haben mit F Staatsangehörigkeit.

Keiner wird von ihm jeweils etwas fordern.

eu-fs-cz

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Dienstag, 26. Juni 2018, 09:00

Trotzdem muss er bei der Beantragung eine Rechnung aus Frankrreich nicht älter als 2 Monate als Wohnsitzbestätigung hochladen, egal woher er kommt.

Sonst wird der Antrag gar nicht freigeschaltet und bearbeitet

Mickey123

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6

Dienstag, 26. Juni 2018, 18:16

Danke für die präzise Aufklärung :)

Das hätte ich mir nämlich auch nicht vorstellen können, dass er nur aufgrund der Staatsangehörigkeit die allgemeinen Nachweise nicht erfüllen muss. Ich denke, er würde dann halt später bei einer Verkehrskontrolle einfach nur nicht schikaniert werden, da ein französischer Führerschein ja plausibel ist.

Falls du es weißt: Gibt es bestimmte Kriterien an die Rechnung wie Höhe, Art oder ob diese z.B. direkt aus einem Geschäft vs Onlinehandel stammen muss?

eu-fs-cz

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Dienstag, 26. Juni 2018, 18:40

Der soll doch einfach Strom auf sich anmelden und gut ist. Eine EDF (Electricite de Francais) oder Orange (Telefon) Rechnung ist hier mehr wert als JEDES Stück Papier einer Mairie.

Und Strom MUSS er anmelden sonst glaubt das eh keiner mit der Wohnung

Mickey123

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Dienstag, 26. Juni 2018, 21:05

Danke für die Antwort :)

Ist wahrscheinlich das idiotensicherste, auch wenn er bei einem Freund wohnen kann.

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9

Mittwoch, 27. Juni 2018, 05:16

Mit einen Untermietvertrag sowie den Wohnungsinhaber zur Marie, sich Melden dann wird ihm das Certificat de Residence ausgestellt. Anschließend in die Prefecture und die Fs sachen erledigen. So und nicht anders. Eine Prepaid karte besorgen, da die Prefecture ggf. anruft wenn Fs erledigt ist. Damit ist es glaubhaft, da eine F tel. auch Amtlich bestätigt ist.,bzw. in der Akte steht.

Rechnungsbelege kann ich in jeden Supermarkt aus dem Einkaufswagen fischen, und wo ist da die Glaubhaftigkeit, das ich einen 2 bis 3 Monatigen Einkaufsbon aufhebe. Wenns absolut Wasserdicht sein soll, dann muss ich Strom Tel. etc. was ein normaler Mieter auch tut, anmelden.

Mickey123

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10

Mittwoch, 27. Juni 2018, 06:02

Genau das war die Frage. Mit einem Untermietvertrag (in dem ja üblicherweise kein eigener Strom angemeldet wird) und einem Mobiltelefon sollte es also auch machbar sein. Über die Kassenbons hatte ich mich auch gewundert, hatte es halt nur mal gelesen.

Danke :)

falo

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Mittwoch, 27. Juni 2018, 15:41

Dann seit ihr aber wieder genau bei den Thema wie glaubwürdig das ganze wird und wieviele Leute dann einen untervermietvertrag haben.

Es geht bei dem Thema nicht wie man am 'billigsten' an ein Zimmer in Frankreich kommt sondern ist es glaubwürdig das man seinen Ordentliche Wohnsitz da hat.

Und da helfen halt spezielle solchen Verträge die das dortige Wohnen/Leben untermauern und da sind noch Strom/GAs/Wasser, Versicherungen oder Einkünfte/Steuerzahlungen vor Ort am besten.

Den Sinn von irgentwelchen Kassenbon sehe ich aber auch nicht wirklich das wirkt dann schon sehr konstruiert...

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12

Mittwoch, 27. Juni 2018, 18:29

Kassenbon als Nachweis, klar... :lach:

Entweder richtig oder gar nicht.
Nach einem Jahr sind die Bons nix mehr wert, weil auf dem Thermotransferrotzpapier nix mehr lesbar ist.
Mal vorausgesetzt, dass sich ein geistig dermassen spärlich ausgestatteter Richter/StA findet, der sowas als "Nachweis" akzeptieren würde.
E30 - was sonst?

Mickey123

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Mittwoch, 27. Juni 2018, 19:08

@Falo: du hast recht. Das verlässliche Resultat zählt, nicht ein paar Euronen zu sparen.

Den Hinweis auf "Bereitstellung Kassenbons" habe ich bei einem EU-Führerschein-Anbieter eines anderen Landes gelesen und mich aus den wie von euch dargelegten Gründen doch sehr gewundert... und wollte dann doch mal wissen, ob das denn wirklich so üblich sein kann, weil es ja absolut überhaupt keinen Sinn macht