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  • »hansguckindieluft« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 12. Februar 2018, 21:21

Ausstellung des Führerscheins im Ausland trotz MPU Anordnung in Deutschland

Liebe Forengemeinde,

nach längeren Recherchen und keinen eindeutigen Erkentnissen über die Sachlage, habe ich mich entschieden mich hier im Forum anzumelden, um euch um Rat zu fragen.

Folgendes Problem:

Ein Bekannter wurde in seiner Jugend bei (zumindest 2 Anlässen) von der Polizei kontrolliert. Ergebnis 1x betrunken auf dem Rad unterwegs, das andere mal mit einer geringen Menge Cannabis in der Tasche.
Zur Folge hatte dies, dass zum Antritt der Führerscheinprüfung verkündet wurde dass vor dem Bestehen einer MPU keine Fahrerlaubnis ausgestellt würde.
Der Erstantritt zur Führerscheinprüfung liegt nun schon 10 Jahre zurrück, jedoch wurde bei der kürzlichen Nachfrage der damals zuständigen Fsst gesagt, dass die Daten angeblich noch bis 2023 in der Verkehrsakte (?) gespeichert seien, und somit bis zu diesem Zeitpunkt die MPU unumgänglich sei.

Nun ist es so, dass besagter Bekannter bereits seit 7 Jahren in Österreich wohnhaft ist, und auch dort seinen Hauptwohnsitz hat.
Besteht die Möglichkeit, ohne Rücksprache der hiesigen Behörden mit der damals zuständigen Fsst, den Führerschein in Österreich zu machen, ohne eine MPU für D beziehungsweise ohne die VPU in Österreich absolvieren zu müssen?
Wenn keine Datenauskunft zwischen den beiden Ämtern stattfinden würde, wäre der Vorfall ja quasi nie passiert, und eine Sperre für Deutschland dürfte ja aufgrund des Nicht-Besitzes einer Fahrerlaubnis nie für Deutschland ausgesprochen worden sein, und somit die österreichische Fahrerlaubnis bedingungslos in Deutschland anerkannt werden?

Ich würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen kann,

mfG HAns

flo8034

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Montag, 12. Februar 2018, 21:27

Warum denn immer ein " Bekannter" und ein ganz Braver der für den Bekannten fragt ?

Ich denke , das zwischen Ö undD ein reger Datenaustausch stattfindet .
Die MPU wirst du umgehen , die VPU wahrscheinlich machen ....

Ist jetzt nur meine persönliche Einschätzung , null Gewähr ...

  • »hansguckindieluft« ist der Autor dieses Themas

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3

Montag, 12. Februar 2018, 21:29

dacht ich mir dass das kommt:) ist halt eein bekannter. qualifizerte antworten wären mir lieber

flo8034

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Montag, 12. Februar 2018, 21:32

Wenn du dich auf die Antwort 100% verlassen willst , frag aufm Amt . Was soll passieren ausser Auskunft ?

  • »hansguckindieluft« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 12. Februar 2018, 22:05

Danke für die Antwort. Er war bereits vor einiger Zeit auf der Führerscheinstelle in Österreich, und hat gestern nach nochmaliger Nachfrage die Auskunft erhalten dass die dort sitzende Dame quasi keine Ahnung hat, und sie die Unterlagen erst einmal beiseite gelegt hat. (seltsame Vorgehensweise, aber bei den Ämtern kanns einem scheinbar so ergehen) Er musste einen Wisch unterschreiben dass er zur Kenntnis nimmt dass er evtl. nicht in Deutschland fahren darf. Ich habe übrigens selbst schon meine Führerscheinprobleme hinter mir gelassen, deshalb wurde ich gefragt - es geht tatsächlich um einen Bekannten.
Scheint irgendwie eine recht unbekannte Sachlage zu sein, da auch bei meinen Recherchen im Internet nichts ähnliches zu finden war.
Was in meinen Augen dafür spricht wäre, dass er ja eigentlich kein Fahrverbot erhalten haben kann, da er nie im Besitz einer Fahrerlaubnis war, und selbst wenn sollte diese ja nach 10 Jahren nicht mehr gültig sein - und die Vorraussetzungen für einen EU Führerschein sind ja durch seinen Lebensmittelpunkt in Österreich gegeben.
Und nachdem was ich bisher gelesen habe dürfen die deutschen Behörden die Entscheidungen (erteilung der Fahrerlaubnis) ja nicht anzweifeln, müssen also den Österreichischen Führerschein anerkennen?
Verwirrend.

edit: Wenn dennoch in Ö eine VPU angeordent werden würde, würde diese nach deiner Aussage somit die MPU Auflage in D aufheben?

flo8034

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Montag, 12. Februar 2018, 22:32

“ Wenn dennoch in Ö eine VPU angeordent werden würde, würde diese nach deiner Aussage somit die MPU Auflage in D aufheben? "

Na klar , prinzipiell hebelt jeder rechtmässige EU Fs eine MPU Auflage aus .
Einen Ösi mit VPU den zweifelt dir auch kein deutscher Polizist bzw . FS Stelle an .

  • »hansguckindieluft« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 12. Februar 2018, 22:51

ok, danke! Sprich problematisch wäre evtl. nur die Ö VPU für die Erteilung des deutschen FS anstelle der MPU anerkennen zu lassen? Das bedeutet dann wohl einfach bei der Fahrschule anmelden, und abwarten (ob) was kommt - oder halt warten bis 2023..
Was mich etwas verwirrt hat war in dem Fall dass er diesen Zettel unterschreiben musste, dass er möglicherweise nicht in D fahren darf - da ich mir eben ziemlich sicher war dass wenn ein EU FS rechtmäßig ausgestellt wird, dieser auch überall in der EU anerkannt werden MUSS. Aber vermutlich ging die Dame von einer Sperre in Deutschland aus, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass falls überhaupt verhängt diese heute noch gültig wäre. (gerade nachgelesen maximal 5 Jahre solange nichts in der Zwischenzeit vorfällt was Zweifel an der Eignung aufkommen lässt.)

  • »kneissler« ist männlich

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Dienstag, 13. Februar 2018, 10:12

Wenn die Österreicher entscheiden einen FS auszustellen dann ist der uneingeschränkt gültig.
Die für deinen Bekannten zuständige Behörde entscheidet wie und unter welchen Bedingungen er den Lappen machen kann.

  • »hansguckindieluft« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 13. Februar 2018, 12:06

Vielen Dank für die Antworten!
Er war heute nocheinmal bei der Fsst, und hat den Bescheid bekommen dass er in Ö den Führerschein nun ohne Auflagen einfach machen kann. Scheinbar nichteinmal ein Besuch beim Amtsartz sei von Nöten. Das einzige was mich immernoch stutzig macht ist dass die Dame von der Fsst noch immer gesagt hat sie wüsste nicht wie die Deutschen dies nun handhaben werden, im Falle einer Verkehrskontrolle. aber solange keine Sperre o.Ä in Deutschland verhängt wurde sollte ja alles in Ordnung sein. Ich werde ihm einfach raten sich deshalb noch in D zu erkundigen, und werde dann nochmal posten wenn ich was weiss, vielleicht hilfts ja in Zukunft wem anderst.

Vorerst nochmal vielen Dank für die Hilfe!

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Dienstag, 13. Februar 2018, 12:29

Er soll einfach fahren wenn er seinen Schein hat. Dieser Schein ist auf alle fälle anzuerkennen. Da können die D behörden machen was sie wollen.

Macht euch doch deswegen nicht verrückt.

  • »kneissler« ist männlich

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Dienstag, 13. Februar 2018, 13:54

Das letzte Mal, wer lesen kann ist wirklich im Vorteil. Warum in Deutschland nachfragen?, bescheuert , oder was?

  • »hansguckindieluft« ist der Autor dieses Themas

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Mittwoch, 14. Februar 2018, 12:32

Wurde schon irgendwo geschrieben - also war irgendwo zu lesen - ob eventuell eine Sperre oder etwas in die Richtung (bisher habe ich keine Infos gefunden wie das ist wenn man noch nie einen FS besessen hat, und trotzdem eine MPU angeordnet bekommen hat) für ihn in Deutschland verhängt wurde? Wenn schon die von der Führerscheinstelle ihre Zweifel äussern ist die Frage wohl gerechtfertigt. Wenn eine Sperre bestehen sollte darf er auf deutschen Straßen nicht fahren, ob EU führerschein oder nicht - somit ist dein vorletzter Post einfach nicht Richtig.
Kein Grund ausfällig zu werden in meinen Augen, aber naja. Danke nochmal für die hilfreichen Antworten.
Adios

flo8034

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Mittwoch, 14. Februar 2018, 12:53

Wie sollnsn nach so vielen Jahren noch ne Sperre geben ?

Eine MPU Auflage , das ist was anderes , aber Sperre , die ist nach n paar Monaten rum ...
und mit einem gültigen EU FS darfst du auch in D fahren .
Du hast das Prinzip noch nicht ganz verstanden .
Machst du im anderen EU Land einen FS so gilt der auch in D obs den Deutschen passt oder nicht .

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Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:04

Die Eignungszweifel sind mit Erwerb des Fs ausgeräumt.